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Schwarz wird neue Trendfarbe – Karateka bestehen Gürtelprüfung

Bremen, 31.03.18 – Es war ein langer Weg auf den sich die fünf Karatekämpfer aus den kooperierenden Vereinen des TSV Gnarrenburg, des 1. Budo-Clubs Osterholz und des TSV Bremervörde begaben: ihren Weg zum ersten Dan, also zum schwarzen Gürtel. Dies bedeutete für die Teilnehmer ein dreiviertel Jahr lang drei bis vier Mal intensives Training pro Woche und nicht selten auch Übungseinheiten zuhause. Dabei gingen sie durch ein Wechselbad der Gefühle: von Zufriedenheit und Stolz über Niedergeschlagenheit bis zur leichten Verzweiflung. Doch sie hielten eisern durch.

Die Prüfung, die von Dr. Elke von Oehsen (8. Dan, Bremen), Werner Buddrus (7. Dan, Osterholz), Peter Mixa (7. Dan, Norderstetd) und André Jätzschmann (5. Dan, Dresden) abgenommen wurde, bestand aus der Vorführung von grundlegenden Schlägen und Tritten. Es folgten einstudierte Kombinationen unterschiedlicher Techniken und Katas – also festgelegten und lang gelernten Bewegungsabfolgen. Auch Partnerübungen, an denen die Techniken kämpferisch ausgeführt wurden, mussten bestanden werden. Eine kräfteraubende Prozedur über anderthalb Stunden, die die Teilnehmer so ins Schwitzen brachte, dass die dicken Baumwollanzüge nur so trieften. Hinzu kamen so manch körperliche Leiden (typischerweise Schulter, Rücken, Wade), die das Ganze nicht einfacher machten. Die Prüflinge unter vierzig Jahren ‚durften‘ sich dann zum Abschluss noch schnaufend dem Freikampf stellen.

Es waren unruhige Nächte und Stunden vor der Prüfung gewesen und es dürfte für die Karateka ein ziemlich flaues Gefühl gewesen sein, als sie sich vor den Prüfern für die abschließende Bewertung aufzubauen hatten. Doch dann war klar: jeder einzelne hatte seine Prüfung bestanden. Demnach dürfen Danny Tomfohrde (TSV Gnarrenburg), Vincent von Borstel (TSV Bremervörde), Andreas Schubert (TSV Bremervörde), Hartmut Rauschert (1. Budo-Club Osterholz) und Andreas Boger (1. Budo-Club Osterholz Osterholz) in Zukunft den schwarzen Gürtel tragen und erhalten somit die wohlverdiente Auszeichnung für all ihre Mühen.

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