13. Cuxhaven Marathon

Herausforderung Halbmarathon und zehn Kilometer gemeistert
Werner Stelljes gewinnt die Altersklasse und Bestzeit für Lea Harms über 10 Kilometer

Nur eine Woche nach Ihrer eigenen Veranstaltung, dem Sommerzeitlauf versuchten sich die Athleten des TSV Gnarrenburg auf der Laufstrecke beim 13. Cuxhaven Stadtsparkassen Marathon.
Böiger Ostwind und gefühlte Temperaturen von 5° Celsius waren die erste Hürde die zu meistern war. Was soll ich anziehen? Letztendlich gab es überwiegend Rückenwind und im Stadtbereich war es schön warm.
Mit Blick auf die Nordsee ging es auf die Laufstrecke in Richtung Kugelbake.

Linedancer, Sambagruppe und maritimes Flair sorgten für die nötige Unterstützung an der Strecke.
Die kürzeste Distanz, die 10km hatte sich unter anderem Gnarrenburgs Oldie Werner Stelljes ausgesucht. Er verwies seine Konkurrenten nach 56:05min klar auf die Plätze, mit 26 Minuten Vorsprung sicherte er sich den ersten Platz in der AK75.
Begleitet wurde er von seinen Vereinskameradinnen Lea Harms und Michaela Garms, die eine Woche vorher ihre persönliche Bestzeit über die HM Distanz in Hannover auf 02:06:09 Std verbesserte. Damit war die Teilnahme in Cuxhaven nur zum Auslaufen und 58:24 min reichten für den 10. Platz in der AK W40.
Lea Harms erreichte nach 53:05 min die Ziellinie und freute sich nicht nur über Platz 6 in der AK W20, sondern auch über eine persönliche Bestzeit über diese Distanz.

Mit angezogener Handbremse ging es für Ingo Schilling und Ralf Rimkus an den Start über die Halbmarathondistanz. Hatte der eine längere Zeit mit einer Erkältung laboriert und Trainingsrückstand, plagten Ingo Schilling muskuläre Probleme, die ein höheres Tempo nicht zuließen. 01:51:44 Std zeigte die Uhr im Ziel, damit belegte er den zehnten Platz in der AKM 55. Nur zwanzig Sekunden später überquerte Ralf Rimkus die Ziellinie

Insgesamt eine Topleistung zum Einstieg in die Laufsaison für die Läuferinnen und Läufer vom TSV Gnarrenburg mit guten Platzierungen auf den vorderen Rängen.

 

 

Gnarrenburger Karate-Kids beim Kata-Turnier in Osterholz-Scharmbeck erfolgreich

Blitzschnelle Fußtritte, energiegeladen Fausstöße und markerschütternde Kampfschreie! Beim alljährlichen Kata-Turnier der Karate-Vereine zwischen Weser und Oste ging es wieder hochkonzentriert zur Sache! In diesem Jahr wurde das Treffen des Kampfsport-Nachwuchses vom 1. Budo Club Osterholz-Scharmbeck ausgerichtet. Ganz vorne mit dabei: der TSV Gnarrenburg, der mit 21 Kindern antrat und wieder etliche Platzierungen mit nach Hause nehmen konnte.

Nachwuchsarbeit wird in Gnarrenburg groß geschrieben und so wurde im Vorfeld fleißig trainiert. Am Ende konnten die Gnarrenburger Trainer Yvonne Betke und Cor Boer mit Recht stolz auf ihre Schützlinge sein. In allen Altersklassen, in denen die Gnarrenburger starteten, wurden auch Platzierungen erreicht! Eine Kata ist im Karate eine traditionelle Übungsform, bei der eine bestimmte Abfolge von Techniken in verschiedene Richtungen ohne Gegner ausgeführt wird. Körperbeherrschung war also gefragt, die Kampfrichter hatten im K.O. System die korrekte technischen Ausführung, Dynamik, Tempo, Körperspannung, Atmung und einen sicheren Stand zu bewerten.
Besonders erfolgreich waren die Gnarrenurger Mädchen in der Altersklasse U 12: Hier ließen Elina van Baar (Platz 1), Marielle Wintjen (Platz 2) und Ilana Busch (Platz 3) der Konkurrenz keine Chance und und standen am Ende gemeinsam auf dem Siegertreppchen!
Ebenfalls erste Plätze gingen an Lena Sophie Zeidler (U10) , Alina Katharina von Lieben (U 16) und Tristan Hashagen (U14). Zweite Plätze erreichten Ian Luis Heistermann (U10) und Ernesto Bscheidl (U16/18)
„Alle konnte ihre Trainingsleistungen trotz Nervosität gut abrufen!“, zeigte sich Yvonne Betke zufrieden. Vor allem bei den Teilnehmern, die bereits zum zweiten oder dritten Mal teilnahmen, zeigte sich deutlich, dass sie eine hohe technische Qualität in der Ausführung ihrer Kata demonstrieren konnten. Ein Umstand, welcher den jungen Karateka auch sicherlich bei den nächsten Gürtelprüfungen zugute kommen wird. Mit einer einer Gesamtzahl von 56 Startern aus fünf Vereine waren die Veranstalter mit der Beteiligung sehr zufrieden. Daher waren sich Trainer und Teilnehmer zum Schluss einig, dass diese gelungen Veranstaltung sicher auch im nächsten Jahr wieder ausgerichtet werden wird!

Neben dem TSV Gnarrenburg und dem 1. Budo-Club OHZ nahmen außerdem der TSV Bremervörde, der SV Hepstedt/Breddorf sowie der Bremer TV Eiche-Horn teil. Allen Vereinen ist gemeinsam, dass sie in direkter Tradition zum japanischen Großmeister Teruo Kono stehen, einem der international wichtigsten Karatelehrer des letzten Jahrhunderts.

Besondere Auszeichnung für Alyssa Ringe

Anfang März fand in Zeven die Jahreshauptversammlung des KLV Rotenburg statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden auch immer die Kreismeister ab Jugend u 16 und älter der vergangenen Saison geehrt. Der TSV Gnarrenburg stellte in den Altersklassen U 16 und U 18 insgesamt fünf Kreismeister, der Lauftreff war noch einmal mit drei weiteren Meistern vertreten. In der Altersklasse W 14 durfte sich Svea Poppe ( 100 m , Weitsprung und Kugelstoßen) über die Auszeichnung und ein kleines Präsent freuen.
Larissa Weber, in der letzten Saison noch  W 15, räumte die Titel im Hochsprung, 300 m Lauf, 80 m Hürden Sprint, im Drei und im Vierkampf ab!
In der WJ U 18 ging der Titel im Kugelstoßen an Celine Ringe!
Stefan Schumacher , MJ U 18, freute sich im Speerwurf, 100 m Sprint und im Weitsprung über die Titel.
Alyssa Ringe, ebenfalls WJ U 18, gewann die Titel im Hochsprung und über 100 m. Außerdem freute sie sich riesig über eine weitere Auszeichnung an diesem Abend. Der KLV und die Sparkasse ehren jede Saison einen Athleten, der in einer Einzeldisziplin die höchste Punktzahl erreicht hat. Das war in der vergangenen Saison Alyssa im 100 m Sprint! Sie erzielte 711 Punkte . Für diese Leistung erhielt sie eine große gläserne Statue, angefertigt von der Zevener Firma Ahlgrim. Sie war völlig überrascht, denn Trainer, Freunde und Eltern haben bis zu diesem Abend nichts von der zusätzlichen Auszeichnung erzählt!
Insgesamt haben die jungen Leichtathleten nur in diesen drei Altersklassen 13 Meistertitel erringen können! Das ist schon eine großartige Bilanz, die in diesem festlichen Rahmen ( der KLV Rotenburg feierte gleichzeitig sein 40 jähriges Bestehen) noch einmal besondere Erwähnung fand.
Außerdem wurden noch Ralf Rimkus( M 55), Frank Bargmann ( M 60 ) und Werner Stelljes ( M 75 ) für ihre Meistertitel im Crosslauf in den jeweiligen Altersklassen geehrt. Auch das hervorragende Ergebnisse.
Gruppenfoto: v.l.: Stefan Schumacher, Frank Bargmann, Ralf Rimkus, Svea Poppe, Alyssa Ringe, Larissa Weber, Celine Ringe und Werner Stelljes
Einzelfoto: Alyssa Ringe

Gnarrenburger Leichtathleten starten stark in die neue Saison

Am letzten Samstag war das Bremer Leichtathletik Team ( BLT ) Ausrichter eines Wettkampfes im Weserstadion. Larissa Weber ( erstes Jahr in der W JU 18 ) wollte diese Gelegenheit zur Saisonvorbereitung nutzen. Herausgekommen ist ein kompletter Medaillensatz. Über die 60 m kam sie knapp an ihre Bestleistung heran, erreichte das Finale und belegte in 8,40 sek. Platz drei. Etwas besser lief es dann noch im 60 m Hürdensprint: Mit neuer Bestzeit ( 9,99 sek.) wurde sie hervorragende Zweite. Damit nicht genug! Im Weitsprung erreichte sie ebenfalls den Endkampf der besten acht , ließ der Konkurrenz keine Chance und sicherte sich den Platz ganz oben auf dem Siegertreppchen! Sie befindet sich in einer guten Frühform und zeigt, dass die Trainingsplanung und ihr Engagement passt. Das stimmt sehr zuversichtlich für die weitere Saison!
Aber nicht nur Larissa befindet sich in guter Form. Celine und Alyssa Ringe (beide W JU 18) zeigten bei den Landesmeisterschaften in Hannover, dass auch mit ihnen in dieser Saison zu rechnen ist. Celine startete im Kugelstoßen. Hier stieß sie die Kugel auf die neue persönliche Bestleistung von 10,77 m. Das war super! Leider verpasste sie den Endkampf um knappe 8 ! cm. Trotzdem waren alle mit der Leistung im ersten Wettkampf 2019 sehr zufrieden.
Alyssa ging unter anderem auch im Dreisprung an den Start. Sie lieferte einen guten und konzentrierten Wettkampf ab, erreichte den Endkampf und verpasste das Podium um sage und schreibe 2 cm !! Der “ undankbare “ vierte Platz. Und trotzdem überwog die Freude über einen gelungenen Saisonstart! Auch Larissa Weber wollte sehen wo sie am Anfang der Saison in ihren Lieblingsdisziplinen , 200 m und 400 m , steht. Und die Ergebnisse machen Mut und lassen auf eine tolle Saison hoffen. Über die 400 m ( ungewohnt in der Halle ) belegte sie nach einem couragierten Lauf in neuer pers. Bestzeit Platz acht. Damit war im Vorfeld nicht unbedingt zu rechnen. Aber ihre sehr disziplinierte Trainingsarbeit zeigt erste erfolgreiche Früchte! Auch mit den 200 m konnten alle sehr zufrieden sein . Hier kam sie bis auf wenige hundertstel Sekunden an ihre Bestleistung heran und belegte einen Platz im Mittelfeld der Konkurrenz!
Alles in allem also sehr gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison 2019! In der Hoffnung, dass alle Athleten gesund und verletzungsfrei bleiben!

Weihnachtsgrüße

Wir wünschen allen TSVlern und ihren Angehörigen auf diesem Wege Zeit zur Entspannung,
Besinnung auf die wirklich wichtigen Dinge und viele, nicht nur sportliche Lichtblicke im kommenden Jahr 2019

Sarah Thiem überzeugt beim Debüt

In der Badminton-Kreisklasse ist die Schülermannschaft des TSV Gnarrenburg weiterhin auf Meisterschaftskurs. Das Team holte zwei weitere Siege gegen Zeven und Nieder Ochtenhausen.

TSV Gnarrenburg – TuS Zeven 6:0

In diesem Spiel kam Sarah Thiem zu ihren ersten Spielen bei einem Punktspiel. An der Seite vom Mannschaftsführer Jacob Becker hatte sie einen erfahrenen Doppelpartner an ihrer Seite. Diese anfängliche Nervosität legte sie nach einer Weile ab und wurde immer sicherer. Die Gnarrenburger gewannen mit 21:13, 21:8. Das zweite Doppel spielten Jendrik Renken und Rico Mustaficic, sie hatten weniger Probleme und gewinnen deutlich. Alle Einzel wurden deutlich gewonnen.

TSV Gnarrenburg – TuS Nieder Ochtenhausen 6:0

Da fünf Spieler und eine Spielerin zur Verfügung standen, wurde die Aufstellung ordentlich durchgemischt. Das 1. Doppel mit Jaret Renken/Jacob Becker gegen Levin Fänger/Maximilian Jens machte gegen gute Gegner vieles richtig. Sie ließen den Gegner geschickt laufen und gewannen mit 21:10 und 21:6. Im zweiten Doppel spielte Sarah Thiem mit Jannis Heinsohn gegen Finn Burfeind/Thies Richter. Auch hier ging das Spiel mit 21:10 und 21:7 klar an die Gnarrenburger. Jacob Becker behielt gegen seinen laufstarken Gegner Maximilian Jens immer die Spielkontrolle und gewannt mit 21:9 und 21:14. Jendrik Renken musste in Satz eins gegen Levin Fänger am meisten kämpfen und gewann knapp 21:18. Satz zwei holte er dann klar mit 21:3. Rico Mustaficic spielte sehr konzentriert gegen Finn Burfeind und gewannt 21:9 und 21:12. Sarah Thiem setzte sich gegen Thies Richter 21:7 und 21:6 durch.

Bericht: Bremervörder Zeitung

Neue Ausstattung für die Fussball Herrenteams!

Mit Beginn der neuen Saison ist es gelungen die Herrenmannschaften des TSV Gnarrenburg
einheitlich mit einem Präsentationsanzug und einem Poloshirt auszustatten. Möglich gemacht haben dieses die
langjährigen Partner des TSV Gnarrenburg Böttjer – Mode für Männer – und
die VGH-Vertretung Horst Peimann. Die Poloshirts wurden dabei von der Firma Prigge Bedachungen gesponsert. Bei der Übergabe bedankten sich die Mannschaftskapitäne Sven Schostak und Yasar Akin ganz herzlich bei Gernot Böttjer, Horst Peimann, Rainer Prigge und Ralf Prigge.

14. SwB Marathon

Nichts geht alles läuft beim 14. Swb Marathon in Bremen

Die Favoriten auf der Marathon- sowie Halbmarathon Distanz konnten überlegene Siege für sich einfahren. Mit Jan Knutzen siegte ein Läufer der LG akquinet Lemwerder in 02.27:02 Stunden vor dem Abo Sieger der Vorjahre Oliver Sebrantke, der mit einem gebrochenem Arm an den Start ging und trotz des Handicaps in 02:40:21 Std Dritter in der Gesamtwertung wurde. Zwischen den Beiden genannten konnte sich noch Jan Rutsch schieben, der für die Distanz 02:30:06 Std benötigte.
Bei den Frauen siegte eine überraschte Katharina Preuschhoff aus Lilienthal in 03:07:55 Stunden, die eigentlich nur zum Spaß mitgelaufen ist, da sie eigentlich auf der Halbmarathondistanz zu Hause ist.
Den Halbmarathon gewann der Finne Jarkko Järvenpaa, der auch kein Unbekannter den Streckenrekord auf der zehn Kilometer Distanz in Bremen hält.
Der Ausnahme Athlet Emin da Silva lief in diesem Jahr für ein Inklusionsprojekt von Werder Bremen mit Jugendlichen die 10Km Distanz dabei jonglierte er einen Fußball und kam nach 01:47 Std ins Ziel. In den vergangenen Jahren lief er bereits Rückwärts, mit verbundenen Augen oder einbeinig ins Ziel.
Für den TSV Gnarrenburg gingen Olaf Wendelken, Jens Ahrens sowie Carina und Hans Gerschler über die 10 Km Distanz an den Start und auf den Weg durchs Weserstadion, das Highlight auch für alle folgenden Läufe. Trotz der frühen Zeit waren bereits viele Zuschauer an der Strecke und verhalfen allen Läufern zu einem schönen Lauferlebnis, das mit einer tollen Moderation und persönlicher Ansprache im Zielbereich am Rathaus endete.
Für die Halbmarathondistanz entschieden sich in diesem Jahr mit 3376 Läuferinnen und Läufer das Gros aller Teilnehmer.
Unter ihnen auch die TSVer Andreas Burfeind, Frank Bargmann, Jürgen Röhrs und Ralf Rimkus sowie Lea Harms, Michaela Garms und Debütantin Svenja Ringen.
Das Besondere an diesem Lauf: Er begann drei Minuten vor der angesetzten Startzeit, da der Race Direktor und Veranstalter Utz Bertschy auf die falsche Uhr schaute und damit der ein oder andere direkt aus dem Dixi Klo startete.
Stimmung und Zuschauer an der Strecke waren wie in den Vorjahren sehr gut und trugen zur Motivation der Läuferinnen und Läufer bei.
Die Gnarrenburger freuen sich, dass es in der Region ein solches Event gibt, das auch für den Freizeitläufer bezahlbar ist und dieses besondere Flair bietet und es bleibt das gemeinsame Lauferlebnis. Einen kleinen Wermutstropfen gab es doch, da verletzungsbedingt einige Läufer/-innen ausfielen, entfiel die Mannschaftswertung wo man im letzten Jahr einen guten dritten Platz belegte.

Zu guter Letzt: Olaf Erich startete am Tag der deutschen Einheit beim Köhlbrandbrückenlauf in Hamburg und konnte auf dieser besonderen Strecke laufend die tolle Aussicht von der Brücke genießen. Die 12,3 km Wendestrecke bewältigte er in 59:49 min.
Ergebnisse:
10 Km: Jens Ahrens 48:02min; Olaf Wendelken 54:18 min; Hans Gerschler 55:39min; Carina Gerschler 01:07min;
Halbmarathon: Ralf Rimkus 01:47:15 Std; Andreas Burfeind 01: 48:49 Std; Brian Gerschler 01:49:13 Std;        Jürgen Röhrs 01:53:27 Std; Frank Bargmann 01:55:11 Std; Lea Harms 01:55:09 Std; Svenja Ringen 02:09:03 Std; Michaela Garms 02:19:00 Std

Trainieren mit dem Weltmeister – Karate-Lehrgang in Gnarrenburg am 10. November 2018

Karate – das übersetzen stolze Japaner oft mit ‚leere Hand‘. Historisch kann man sicher sagen, dass sich Karate aus einem Kampfsystem entwickelte, dass aus einer Not heraus entstand: Im 15. Jahrhundert wurde den Bewohnern Okinawas (die Insel gehörte damals noch nicht zu Japan) verboten, jegliche Waffen zu tragen. Daher erfreute sich die waffenlose Kampfkunst wachsender Beliebtheit. Die Hand war ohne Waffe, also ‚leer‘.

Die Wahrheit wird so aber nicht ganz abgebildet. Denn das Waffenverbot führte nicht nur zum erwähnten waffenlosen Kampf – es führte auch zu einem Kampfsystem mit Alltagsgegenständen. So wurde nicht mit dem verbotenen Schwert gekämpft, sondern beispielsweise mit einem stabilen Stock, Dreschflegeln oder auch mit Sicheln. Diese Gegenstände finden wir auch heute noch mit den japanischen Begriffen Bo, Nunchaku oder Kama in speziellen Karatetrainings. Diese Art des Trainings bezeichnet man als Kobudo.

In dieser Disziplin wurde der Astrophysiker Dr. Hagen Walter (4. Dan Ryukyu Kobudo Tesshinkan und 4. Dan Shorin Ryu) auf Okinawa Weltmeister. 2015 erhielt er WM-Gold für seine Vorführung mit dem Sai, einem Metalldreizack. Neun Monate hatte er sich dafür vorbereitet, ein elfstündigenen Flug nach Tokyo überstanden und dann präsentierte er seine Kata – eine eingeübte Schlag- und Bewegungsfolge. Das Endergebnis war erstaunlich: Hagen Walter und sein japanischer Mitstreiter hatten exakt die gleiche Punktzahl. Doch es wurde noch besser. Nach der Stichrunde stimmten die Ergebnisse des Deutschen und des Japaners wieder überein. Sowohl die Kampfrichtern als auch die Kontrahenten mussten lächeln. Nach kurzer Beratung wurde dann beschlossen, dass beide den ersten Platz besetzen würden. Hagen Walter war Weltmeister. Übrigens teilte er uns bescheiden und kurz mit, dass er bei der Kobudo-WM 2018 in Okinawa nochmal in der Kategorie Sai gewinnen konnte!

Am 10.11.2018 kommt genau dieser Hagen Walter zum sechsten Anwenderlehrgang des TSV Gnarrenburg. Er wird persönlich die Einführung ins Kobudo leiten. Dabei werden die traditionellen Waffen Bo/Langstock, Tonfa/Schlagstock und Sai/Dreizack vorgestellt.  Auch Meister Werner Buddrus (7. Dan Wado-Ryu-Karate, 2. Dan Shotokan-Karate, 3. Dan Kyusho-Jitsu) wird wieder mit von der Partie sein. Den Erwachsenen wird zudem ermöglichst, sich mit dem Angriff auf Nervendruckpunkte, Gewaltschutztraining, einem Stresstraining und dem Bodenkampf zu beschäftigen. Yvonne Betke (2.Dan) wird für ein passendes Kindertraining sorgen.

Der Lehrgang findet am 10. November 2018 von 10 Uhr bis 16 Uhr in der Sporthalle Brilliter Weg in Gnarrenburg statt. Es wird eine Lehrgangsgebühr von 15 € erhoben. Der Lehrgang ist offen für alle Stilrichtungen und natürlich sind auch Anfänger und Zuschauer herzlich willkommen. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Teilnehmer bis 12 Jahre und Zuschauer haben freien Eintritt!

Für weitere Fragen stehen wir ihnen gerne unter folgender e-mail-Adresse zur Verfügung: wadokai.gnarrenburg@gmail.com.

Den Zeitplan für die Veranstaltung könnt ihr mit einem Klick auf den unteren Link downloaden:

https://tsv-gnarrenburg.de/wp-content/uploads/2018/08/Zeitplan-2018.pdf

 

6. Gnarrenburger Karate Anwender-Lehrgang

Liebe Karate Freunde,
zum mittlerweile sechsten Mal richtet der TSV Gnarrenburg seinen alljährlichen Anwender-Lehrgang aus!
Wir möchten Euch hiermit herzlich einladen, zusammen mit uns einen spannenden Kampfkunst-Tag zu erleben!
In diesem Jahr liegen die Schwerpunkte auf Kyusho-Jitsu, Kobudo und Selbstverteidigung.

Kyusho-Jitsu erfreut sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit. Die Kunst der „geheimen Nervendruckpunkte“ lässt viele unserer Karate Techniken in einem völlig neuen Licht erscheinen und erweist sich als äußerst wirksam in der Selbstverteidigung. Wie wirksam, davon kann sich jeder selbst bei Werner Buddrus, 7. Dan, überzeugen. Mit ihm haben wir an diesem Tag nicht nur einen hochrangigen Karate Lehrer als Referenten, sondern auch einen der führenden Experten für Kyusho-Jitsu im DKV! Unterstützt werden
wird Werner von Reinhard Jacob, 3. Dan Karate und 1. Dan Kyusho-Jitsu.

Auch Kobudo liegt im Trend. Das Üben dieser alten japanischen Waffentechniken verdeutlicht nicht nur wie groß die Gemeinsamkeiten zwischen Kobudo und unserem Karate eigentlich sind, es macht auch einfach Spaß! Wir freuen uns sehr, dass wir mit Dr. Hagen Walter, 4. Dan Kobudo, 4. Dan Shorin-Ryu, eine echte Koryphäe als Referenten gewinnen konnten! Hagen hat sowohl zwei Bücher zum Thema Kobudo als auch zwei Bücher zum Thema Karate geschrieben. 2015 wurde er in Japan sogar Weltmeister im Kobudo! Ihr dürft also sehr gespannt sein!

Wie man sich in Gefahrensituationen verhalten sollte, bevor es zum Äußersten kommt, dieser Frage widmet sich Olaf Seifert, 1. Dan und Gewaltschutztrainer für Berufsgruppen. Bei ihm wird es darum gehen Gefahrensituationen richtig einschätzen, steuern und auch
deeskalieren zu lernen.

Für die realistische Selbstverteidigung ist es auch für Karateka wichtig sich mit ungewohnten Szenarien auseinanderzusetzen. Techniken zu trainieren ist das eine. Aber wie handlungsfähig bin ich in Stresssituationen wirklich? Wie verhalte ich mich, wenn mich ein Angriff in die Bodenlage zwingt? Werner Buddrus wird mit seiner immensen Erfahrung in den Kampfkünsten zwei Trainingseinheiten diesen Fragen widmen. Freut Euch also auf sowohl packende wie lehrreiche Übungseinheiten und nehmt wertvolle Trainingstipps mit nach Hause!

Auch die jüngsten Karateka haben wir nicht vergessen. Gnarrenburgs Kindertrainerin Yvonne Betke bietet wieder Trainingseinheiten mit tollen Budo-Spielen an. Für Kinder bis 12 Jahren ist der Lehrgang kostenlos!

Und schließlich wird Jan Meinke, 3. Dan und Diplomsportlehrer, wie auch schon in den letzten Jahren, für ein gelungenes Aufwärmtraining mit hohem Spaßfaktor sorgen!
Wir freuen uns darauf, zusammen mit Euch einen faszinierenden Blick über den „Tellerrand“ zu wagen und einen Lehrgang mit viel Spaß zu erleben!
Bis zum 10. November in Gnarrenburg!
Eure Karate Abteilung des TSV Gnarrenburg.

Den Zeitplan könnt ihr euch mit Klick auf den unteren Link anschauen und downloaden.

https://tsv-gnarrenburg.de/wp-content/uploa