Werner Buddrus: Mit 76 Jahren zum fünften Dan im Kyusho-Jitsu
Werner Buddrus, Träger des 7. Dan im Karate gehört zu den hochgraduierten Meistern des Karate in Deutschland. Als langjähriger Schüler des legendären Teruo Kono, Gründer der Karateabteilung des TSV Gnarrenburg und Träger der Goldenen Ehrennadel des Deutschen Karate Verbandes hat er die Entwicklung des Karate in der Region maßgeblich mitgeprägt. Werner Buddrus hat vor kurzem im Alter von 76 Jahren die Prüfung zum fünften Dan im KyushoJitsu bestanden. Für den erfahrenen Kampfsportler ist dies ein weiterer Höhepunkt einer Laufbahn, die weit über Gnarrenburg hinaus Wirkung zeigt. Mit der neuen Graduierung erweitert er sein Repertoire um eine weitere hohe Qualifikation und ist damit einer der wenigen deutschlandweiten Experten in dieser Kampfkunst. Wegbereiter des Karate in der Region Ein entscheidender Abschnitt seiner Laufbahn begann 1982 mit der Gründung der Karateabteilung des TSV Gnarrenburg. Als Cheftrainer und Ehrenmitglied prägte Buddrus deren Entwicklung über Jahrzehnte. Zahlreiche Karatevereine in der Region gehen auf seine Initiative, seine Arbeit oder von ihm vermittelte Impulse zurück. Damit trug er wesentlich dazu bei, Karate vor Ort zu etablieren. Seine Leistungen wurden auch auf Verbandsebene gewürdigt. Buddrus ist Träger der Goldenen Ehrennadel des Deutschen Karate Verbandes. Zudem ist er Mitverfasser eines Karatebuches und gibt sein Fachwissen bundesweit auf Lehrgängen weiter. Wissen geben und Tradition bewahren Auch Kobudo gehört zu Buddrus’ Erfahrungsschatz. Die traditionelle Kampfkunst arbeitet mit überlieferten Trainingswaffen und ergänzt das Karate um technische sowie historische Aspekte. In dieser Disziplin trägt Buddrus den 2. Dan. Sein Verständnis von Kampfsport geht über körperliche Leistungsfähigkeit hinaus. Respekt, Selbstdisziplin, Konzentration und Verantwortungsbewusstsein sind für ihn ebenso wichtig wie die Bereitschaft, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Als Cheftrainer des TSV Gnarrenburg gibt Buddrus seine Erfahrung an jüngere Generationen weiter. Er vermittelt nicht nur Techniken, sondern auch Werte und Traditionen. Damit steht seine Arbeit beispielhaft für die Bedeutung engagierter Persönlichkeiten im Vereinsleben. Ein lebenslanger Weg Die bestandene Prüfung zum fünften Dan im Kyusho-Jitsu steht für Ausdauer, kontinuierliches Lernen und die Bereitschaft, sich auch nach Jahrzehnten neuen Herausforderungen zu stellen. Mit 76 Jahren zeigt er, dass Kampfkunst ein lebenslanger Weg sein kann. Für den TSV Gnarrenburg und die Kampfsportgemeinschaft der Region ist sein jüngster Erfolg ein besonderer Anlass zur Anerkennung.Kyusho-Jitsu ist eine Kampfkunst, bei der durch gezielte Einwirkung auf Körperpunkte Reaktionen wie Schmerz, Schwindel oder sogar einen K.O. auslösen können. Sie weist Bezüge zur Traditionellen Chinesischen Medizin und deren Meridian- und Akupunkturlehre auf.








