Preisträger unseres Sommerzeitlaufes

Reiner Schröder, SV Hepstedt/Breddorf

Wie in der Ausschreibung angekündigt haben wir per Zufallsgenerator fünf Überraschungspreise verlost.
Die Gewinner haben sich sehr über die neue Tasche der „Touristik Gnarrenburg“ und natürlich über die gut gefüllte
Tasche gefreut. Alle bekamen regionale Produkte aus hiesiger Herstellung, wie Honig und Marmelade aus Brillit, sowie Wurst und Brot aus
Gnarrenburger Betrieben des WIR.
Vielen Dank noch einmal an unsere Sponsoren der Sparkasse Rotenburg-Osterholz und der Bäckerei Rohde für den Kraftklotz.
Gewonnen haben:
Team Captain Future aus Cuxhaven, Alix aus Bremerhaven, Dennis Aliu und Luca Grotheer aus Gnarrenburg sowie Reiner Schröder vom SV Hepstedt/Breddorf, der auch die 100€ für das größte Team entgegen nahm.
Herzlichen Glückwunsch!

6. Sommerzeitlauf -Virtuell

Die Anspannung beim Orga-Team des Sommerzeitlaufes war etwas entspannter wie in den Vorjahren bei der Durchführung der Präsenzveranstaltung.
Wetter, Streckenabsicherung, Verpflegung und Zeitnahme, all das war in diesem Jahr nicht zu bedenken und schaffte die Möglichkeit der Teilnahme an der eigenen Veranstaltung.
Und so freute man sich am Meldeschluss über 176 Starter*innen.
Eröffnet wurde die Veranstaltung am Samstag pünktlich um 00:01 Uhr durch den Abteilungsleiter Ralf Rimkus und seinem Begleiter Ingo Schilling. Der Grund für diese ungewöhnliche Startzeit: Ingo ist Allergiker. Trotz der ungewöhnlichen Startzeit liefen die Beiden auf der Originalstrecke in 48:04 Minuten ins Ziel.
Ein „Vielen Dank an die Organisatoren“ gab es von Silvia Schröder aus Sandbostel, die auch ihre laufbegeisterten Männer motivierte. Sie freute sich genau wie Hanna Burfeind (TSV Bremervörde) über die Ausrichtung des Laufes, auch wenn es „nur“ virtuell ist.
„Die Herausforderung gegen die Uhr zu Laufen und keinen Gegner zu haben erfordert schon einige Motivation“ so Hanna Burfeind, die aber mit ihrer Zeit von 24:11 min über die 5 Km zufrieden war.
Neben vielen regionalen Laufgrößen wie Manfred Brandt (TSV Mehedorf) und dem ältesten Teilnehmer Herbert Söhl (TSV Ebersdorf) freute sich der Veranstalter über die Beteilung der befreundeten  Laufabteilung des SV Hepstedt/Breddorf, die auch in der Vergangenheit in großer Anzahl am Start waren.
Mit insgesamt zehn Teilnehmern*innen stellten sie nach dem Lauftreff Gnarrenburg (21 Teilnehmer*innen) nicht nur die größte Gruppe, sondern auch mit Karsten Glinsmann (17:00min) den schnellsten Läufer über die 5 km Distanz.
Ein starkes Team stellte auch die Firma Horstschäfer mit dem WIR Vorsitzenden und Chef Hanjo Postels, die Corona Konform in Zweiergruppen an den Start gingen.  Eine Teambuilding  Maßnahme in Corona Zeiten die gerne angenommen wurde, so Hanjo Postels und mal nicht per Videokonferenz und Mund-Nasen-Bedeckung.
Schnellster Läufer in 34:00 min über die 10 Km war Bastian Siemes von der SC Rot-Weiß Oberhausen.
Schnellster Krümel war Mia Keim von der GTV Bremerhaven, sie brauchte für die 1100m nur 05:00 Minuten. Schnellster Walker über die 5 km war Axel Ganser in 34:18 min.
Vergessen wollen wir auch nicht die Familie Grotheer vom TSV die im Krümellauf teilgenommen haben und Faye Bollmeyer die die Leichtathletik Abteilung mit 29:48min über 5 Km vertreten hat.
Dank der Unterstützung durch die Sparkasse Rotenburg-Osterholz konnten sich zum Abschluss noch fünf Teilnehmer*innen über einen Sonderpreis freuen, die per Zufallsgenerator ausgelost wurden.  Die Preisträger werden in den nächsten Tagen informiert. Als stärkste Gruppe darf sich der SV Hepstedt/Breddorf über 100€ für die Mannschaftskasse freuen.
Resümee: Die Entscheidung die Veranstaltung als virtuellen Lauf durchzuführen wurden mit 176 Anmeldungen voll erfüllt. Jetzt freuen wir uns auf 2022 und hoffen, dass wir uns dann am Startpunkt an der Oste-Hamme-Schule wiedersehen.
Zu guter Letzt: Der Administrator von Wattzeit.de, Thomas Hargus (TSV Otterndorf/SC Elite) lief die 10Km Distanz in 01:04:00 Std.
Vielen Dank Thomas.

20 Jahre Laufmode by Schlüter

Sie sind die Ausdauerkönige im TSV Gnarrenburg, die ständig wachsende Sparte des Lauftreffs.
Eine ähnliche Ausdauer beweist der „Sponsor“ der Abteilung, das Modehaus Schlüter. Seit nunmehr 20 Jahren ist das „S auf dem Trikot“ das Markenzeichen und sorgt für einen hohen Erkennungswert der Athleten*innen des TSV bei den Laufveranstaltungen. Bei dem Sommerfest der Abteilung überreichte Lauftreffleiter Ralf Rimkus, Werner Schlüter eine Collage mit allen gesponsorten Bekleidungsstücken der vergangenen 20 Jahre.
„Freude ist die einfachste Form der Dankbarkeit“ so Ralf Rimkus. Wir haben uns immer über jedes neue Teil gefreut, sind jetzt eigentlich wunschlos glücklich und bedanken uns für die dauerhafte Unterstützung, denn Vereinsarbeit ist auch auf die Unterstützung von Sponsoren angewiesen.

1. Virtueller Neujahrslauf des TSV Gnarrenburg

Traditionell findet am ersten Wochenende im neuen Jahr der Neujahrslauf mit Vereinen aus dem gesamten Nordkreis statt. Da der Lauftreff in diesem Jahr sein 25 jähriges Bestehen feiert haben wir uns als Ausrichter beworben. Leider hat uns Corona wie vielen anderen Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nun hoffen wir, dass wir am 11.04.2021 unseren Sommerzeitlauf veranstalten können (dürfen). Ein Neues Jahr ohne Neujahrslauf kam für uns aber nicht in Frage und somit haben einige von uns „Corona“ getrotzt und sind den Lauf jeder für sich „virtuell“ gelaufen.

 

Ronja Schuldt: Eine der Besten für den TSV Gnarrenburg

„Ronja weist eine gute Aufteilung bei ihren Läufen auf“, lobt Gnarrenburgs Abteilungsleiter Ralf Rimkus seinen Neuzugang.

Ihre derzeitige Bestzeit von 42:00 Minuten auf der Zehn-Kilometer-Strecke dürfte noch lange nicht das Ende der Fahnenstange darstellen. Nicht zuletzt ihr ebenfalls für den TSV Gnarrenburg startender Lebensgefährte Christoph Kundler sowie ihre Zwillingsschwester Lena treiben sie immer wieder zu neuen Höchstleistungen an. Zumindest Kundler hält die Sportlerin dabei noch in Schach. „Ich laufe zwar am Anfang auch mal hinter Christoph hinterher, aber irgendwann überhole ich ihn dann“, verrät Ronja Schuldt.

Kundler kann seine Freundin dann aber auf der Arbeit mal in die Schranken verweisen. Schließlich ist der gebürtige Gnarrenburger als stellvertretender Leiter des Amtes für Naturschutz beim Landkreis Rotenburg zumindest zeitweise ihr Chef. „Das bekommen wir aber ganz gut hin“, versichert die technische Angestellte im Öffentlichen Dienst. Da die derzeitige Amtsleiterin nach Oldenburg geht, wird Kundler wohl demnächst dauerhaft ihr Vorgesetzter. Ronja Schuldt erwartet, dass ihr Lebensgefährte sie aber auch rein sportlich in Zukunft in die Tasche stecken wird: „Am Anfang musste ich schon immer auf Christoph beim Laufen warten. Aber er holt immer mehr auf. Und irgendwann wird Christoph auch schneller sein als ich. Er ist schließlich ein Mann.“

Lena Schuldt ist jetzt schon schneller als ihre Zwillingsschwester, sie büßte ihren Vorsprung auf die Schwester aber nach einer dreiwöchigen Zwangspause nach einer Operation wegen eines Oberbauchbruches ein. „Da war ich dann sogar schneller“, so Ronja Schuldt. Die gebürtige Kielerin verbindet noch viel mit der Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein. Schließlich teilen sich Ronja und Lena Schuldt ein Pferd, das in einem Stall in Kiel steht. „Ich liebe es, mit unserem Wallach Kenny in die Natur und in den Wald zu reiten“, so Ronja Schuldt. An Turnieren nimmt sie aber nicht teil. Dafür haben die Schuldt-Zwillinge aber auch länger etwas von ihrem Pferd. „Wenn ein Pferd auf Turniere geschickt wird, verbraucht es sich oft recht schnell. Das Problem haben wir mit Kenny nicht“, sagt die Umweltschützerin.

Lena und Ronja Schuldt eint noch ein weiteres Hobby. „Wir fahren gerne zusammen mit dem Rennrad“, lässt Ronja Schuldt wissen. Die Zwillingsschwestern verbringen auch so manchen Urlaub gemeinsam. In dieser Woche wollten sie eigentlich zusammen nach Bologna fliegen, um eine Freundin zu besuchen. Die Corona-Pandemie machte den beiden aber einen Strich durch die Rechnung. Die gemeinsame Freundin sei mittlerweile auch wieder in Deutschland.

Ronja Schuldt möchte über kurz oder lang die magische 40-Minuten-Grenze über die zehn Kilometer knacken. Beim Wilstedter Abendlauf ist sie zumindest als Dritte im Hauptlauf der jüngeren Geburtsjahrgänge schon mal unter 42 Minuten geblieben. Da die Strecke in Wilstedt aber nicht amtlich vermessen ist, gilt diese Leistung nicht offiziell als neue Bestzeit. Gerne hätte sie beim Sommerzeitlauf des TSV Gnarrenburg eine neue Bestzeit aufgestellt. Die für den 5. April vorgesehene Veranstaltung fällt aber aus (siehe nebenstehenden Bericht). „Das ist schon sehr schade, weil ich sonst kaum die Gelegenheit habe, bei einem Lauf meines Vereins zu starten“, bedauert „Ronni“ Schuldt die Absage. Der Wettbewerb soll aber eventuell noch in diesem Jahr nachgeholt werden.

Wichtiger als das Aufstellen neuer Bestzeiten ist Ronja Schuldt der Event-Charakter bei einer Veranstaltung. „So haben Lena und ich uns auch in einem Urlaub mal einen Halbmarathon in Aachen rausgepickt, bei dem wir durch drei Länder, also durch Deutschland, Holland und Belgien, gelaufen sind“, sagt die studierte Volkswirtschaftlerin, die einen Master im Umweltmanagement besitzt. Es könne auch mal sein, dass die beiden 30 Kilometer oder mehr mit dem Rennrad zu einem Lauf fahren. „Wir haben sehr häufig die gleichen Gedanken und verstehen uns blind“, betont Ronja Schuldt.

Ob sie eineiige Zwillinge seien, hätten sie noch nicht testen lassen. In Zukunft wolle „Ronni“ Schuldt vermehrt Halbmarathon-Läufe bestreiten. Im Herbst möchte sie dann in Bremen auch ihren ersten Marathon absolvieren. „Ich gehe davon aus, dass ich durch das Marathon-Training auch auf den kürzeren Strecken besser werde“, erklärt die Angestellte. Das derzeit pausierende Training mit dem Lauftreff vermisse sie sehr.

Osterholzer Kreisblatt/Karsten Hollmann

Frauenpower zum Weltfrauentag beim Cross Lauf in Zeven

Ronja Schuldt holt den Gesamtsieg beim Oste-Cup in Zeven

Überzeugender kann man nicht Gewinnerin des Oste-Cup 2020 werden. Nach dem Auftaktsieg über die Langstrecke beim Crosslauf in der Ahe folgte der Start in Scheeßel bei der Ronja Schuldt die Konkurrentinnen ebenfalls auf die Plätze verwies. Beim abschließenden Lauf am Bahberg reichte ein dritter Platz (40:38min) zum Gesamtsieg. Hier gewann die Zwillingsschwester Lena Schuldt mit einer sehr guten Zeit von 38:29min vor Anneke Holste-Brockmann vom TV Scheeßel.
Ihre Klasse bewies Ronja bereits eine Woche vorher bei den Kreismeisterschaften auf heimischen Geläuf im Gnarrenburger Eichholz, wo sie nicht nur Kreismeisterin wurde, sondern auch die Männer Konkurrenz deutlich hinter sich ließ.
Die anspruchsvolle Strecke zum 3. Lauf am Zevener Bahberg forderte wieder von allen Starterinnen und Startern alles ab. Mehrere Anstiege waren auf dem drei Mal zu durchlaufenen Kurs zu bewältigen.
Beim Start über die Kurzstrecke von 3000m gingen Lea Harms (13:42min) und Ralf Rimkus (13:12min) an den Start und konnten sich mit einem der vorderen Plätze im Lauf eine gute Ausgangsposition für die Gesamtwertung sichern. Lea Harms belegte hier den zweiten Platz und Ralf Rimkus konnte sich in der Gesamtwertung auf den zweiten Platz, hinter Marco Mitzlaff von der LAV Zeven sichern. Frank Bargmann gewann in der AK M 60 die Wertung der Kurzstrecke vor dem Leichtathleten Helmut Meier von der LAV Zeven.

Das Laktat bei den Startern über die Kurzstrecke war noch nicht ganz abgebaut, da ging es auch schon an den Start über die Langstrecke mit 9000m.
Neben den Geschwistern Schuldt gingen Christoph Kundler (38:28min), Frank Bargmann (43:15 min), Ralf Rimkus und Lea Harms an den Start über drei Kraftraubende Runden am Bahberg.
Den Erfolg für die Gnarrenburger Frauen konnte Lea Harms mit einem ersten Platz bei den Frauen abrunden. In der Gesamtwertung konnte sie damit den Gewinn der Langstrecke für sich verbuchen.
Christoph Kundler freute sich über einen dritten Platz in der Gesamtwertung zum Oste-Cup, war es doch seine Premiere im Cross Lauf.
Die guten Ergebnisse lassen in der Straßenlauf Saison auf weitere vordere Platzierungen hoffen.

Start in die Cross Saison beim Oste-Cup

Erfolgreicher Start in die neue Laufsaison für Gnarrenburger Athleten.
Erste Plätze für Lea Harms und Ronja Schuldt im Cross Lauf

 

In der Zevener Ahe war auch in diesem Jahr der Austragungsort für den ersten Lauf der Cross Lauf Serie um den „Oste-Cup 2020“. Insgesamt 122 Aktive aus 21 Vereinen und Zahlreiche Volkssportler fanden bei guten äußeren Bedingungen den Weg nach Zeven.
Mit insgesamt 58 Teilnehmer/-innen waren die Kurz/- und die Langstrecke am stärksten belegt. Die Farben der Vereine aus dem Nordkreis wurden zum Auftakt der Laufserie nur von den Lauftrefflern des TSV Gnarrenburg präsentiert.
Den Auftakt machten die Läufer/-innen mit dem Start über die 2880m. Für Lea Harms, die beim Lauftreff startet, aber parallel bei den Leichtathleten von Thomas Volbers trainiert wird, war es der erste Start auf der Cross Strecke. Mit Ralf Rimkus (AK 55, Pl. 2; 13:09min) hatte sie ein gutes Zugpferd und so konnte sie den ersten Lauf als schnellste Frau in 13:39 min beenden.
Frank Bargmann freute sich im Ziel über seinen Sieg in der AK 65 in 13:44 min. Schnellster Läufer war Nils-Hendrik Meyer von der LG Unterlüß, der lediglich 09:31 min für die Strecke benötigte.
Beim Start zur Langstrecke über 7400m wurde das Trio mit Ronja Schuldt und Christopher Kundler verstärkt. Für Beide war dieser Start nach vielen Straßenläufen auch die Premiere auf der Cross-Strecke und sie beendeten diesen Premiere Lauf auch äußerst erfolgreich. So konnte Ronja Schuldt den Sieg als schnellste Frau in 32:20 min für sich verbuchen und dabei lief sie noch mit angezogener Handbremse, aber noch schnell genug das ihr Freund Christoph Kundler nicht folgen konnte. Er beendete den Lauf nach 32:37 min als dritter in der AK M30.
Auf den vorderen Plätzen konnten sich Lea Harms (Pl. 1, 37:30min), Frank Bargmann (Pl. 1, 37:56 min) und Ralf Rimkus (Pl. 6, 36:44 min) eintragen. Schnellster Läufer in diesem Lauf war Timo Kuhlmann vom OTB Osnabrück in 25:35 min.
Das Resümee der Veranstaltung, neben der guten Organisation des TuS Zeven, Läufe mit künstlichen Hindernissen mögen boomen, Crossläufen mit ihren natürlichen Schwierigkeiten bleiben aber was für Kenner.
Am gleichen Tag wurden die Farben des TSV Gnarrenburg bei der 21. Winterlaufserie in Oldendorf vertreten.
Für Heike Lubes, Olaf Erich und Helmuth Böttjer gehört diese Veranstaltung zum Pflichtprogramm zum Start in die Laufsaison.
Ziel war es auf der 5Km Wendestrecke soviel Kilometer zu Laufen, wie die Beine es zulassen.
25 Kilometer in 02:53 Std ließen die Beine von Heike Lubes (Pl.1 AK W 45) zu, die von Corinna Kaulbars (MTV Mehedorf) begleitet wurde. Laufpartner Helmuth Böttjer absolvierte die gleiche Distanz in 03:39 Std und belegte damit in seiner AK M 70 den ersten Platz.
Routinier Olaf Erich lief die 30 Kilometer in 02:36 Std und konnte sich damit den ersten Platz in der AK 45 und den vierten Platz in der Gesamtwertung sichern.
Über die guten Ergebnisse zum Jahresauftakt freute sich Lauftreffwart Ralf Rimkus mit seinen Aktiven: Das Laufjahr kann kommen.

Vom Marathonläufer zum Ultraläufer

Vom Marathonläufer zum Ultraläufer. Das hatten sich die Teilnehmer der Abteilung Lauftreff des TSV Gnarrenburg vorgenommen. Ultraläufer darf sich der nennen, der bei einer Veranstaltung mehr als 50 Kilometer Laufstrecke zurücklegt.
Gute äußere Bedingungen, lediglich ein leichter Ostwind am Vormittag, und eine gut ausgestattete Verpflegungsstation, die jeder Läufer-/in pro Runde passierte waren hervorragende Voraussetzungen als der Startschuss für die 91 Mutigen Teilnehmer fiel.
Während Olaf Erich bereits zum vierten Mal bei dieser Veranstaltung startete, war Heike Lubes und zum zweiten Mal dabei. Zum allerersten Mal stellte sich Ronja Schuldt, Christoph Kundler, Helmuth Böttjer und Ralf Rimkus der Herausforderung, 6 Stunden lang auf der neuen 1,490 km langen Runde im Klosterpark zu laufen. Die Zielsetzung der Gnarrenburger war schon sehr unterschiedlich, so wollte Olaf Erich sein Ergebnis von 2015 verbessern (60,84 km) Heike Lubes und Helmuth Böttjer mindestens die Marathondistanz bewältigen. Ralf Rimkus wollte die 50 Kilometer erreichen und Ronja Schuldt und Christoph Kundler einfach mal gucken wie weit man kommt, denn bisher wurde nie mehr als die Halbmarathondistanz bewältigt.
Im Vorfeld einer solchen Veranstaltung wird man oft von Nicht-Läufern staunend gefragt, wie das geht, 6 Stunden lang zu laufen. Die Antwort hatte Olaf Erich parat: „Erstmal die Marathondistanz und dann in kurzen Schritten weiterdenken“. Und so konnte er sich am Ende über 62,58 gelaufene Kilometer freuen, die ihm einen 2. Platz in der AK M45 und Platz sechs in der Gesamtwertung einbrachte.
Ronja Schuldt lief 31,29 Km und konnte sich damit den zweiten Platz in der AK W30 sichern.
Christoph Kundler der am Ende über harte Waden klagte freute sich über 34,27 gelaufene Kilometer und einen dritten Platz in der AK M30.
Eine Runde mehr als die Marathondistanz schaffte Helmuth Böttjer mit 44,70 Km. Ein 1. Platz in der AK M 70 war der Lohn für diese Ausdauerleistung. Mit 32 Runden und 47,68 Km lief Heike Lubes auf einen dritten Platz in der AK W45.
Ralf Rimkus musste nach 41,72Km als Siebter in der AK 55 mit Sehnenbeschwerden aufhören.

Gesamtsiegerin wurde Daniela Rohlfs vom Team Erdinger Alkoholfrei mit 62,58 Km und bei den Männern Philipp Thiede von der IGAS Wendland mit gelaufenen 70,03 Kilometern.

Die Hölle von Schwanewede beim 8. AOK Trial Relay bezwungen.

Das Erleben der Natur und der Spaß am abwechslungsreichen Laufen stehen beim Trailrunning an erster Stelle. Der Veranstalter freute sich über einen neuen Teilnehmerrekord mit 780 Finishern und 41 Mannschaften über die Vollversion und 33 Mannschaften in der Light Version.
Dass sie nicht nur gute Ergebnisse beim Straßenlauf erzielen können wollte die Mannschaft „Moorexpress“ von Lauftreffwart Ralf Rimkus sich und den anderen beweisen.
Gemeinsam mit Ronja Schuldt, Christoph Kundler und Ingo Schilling ging es an den Start am Hügelgrab in Schwanewede.
In der Kombination aus Hindernissen und Geländelauf musste bei der Vollversion eine Strecke über 13 Kilometer als Team oder Einzelläufer bewältigt werden. Neben der gewohnten Ausdauer war hier auch Kraft gefragt.
Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ging es an den Start, wo sich bereits die späteren Sieger “Mutti Schimpft“ mit dem Einzelsieger Christoph Freudenfeld absetzen konnte.
Die ersten Hindernisse während der Stadionrunde, Strohballenwand, Betonröhre, Matschcontainer sorgten schon für eine erste Herausforderung und heitere Stimmung bei den Teilnehmern und es kam zum ersten Stau an den Hindernissen. Dann konnte aber auf einem längeren Stück die Laufstärke ausgespielt werden und es konnten einige Gruppen eingeholt werden.
Auf der Strecke musste neben vielen natürlichen Hindernissen auch künstlich angelegte Schlammlöcher und Wassergefüllte Gräben durchrobbt werden, sodass auf der ersten Streckenhälfte bereits die Laufbekleidung nass war.
Die Herausforderungen kamen dann auf der zweiten Hälfte, waten durch einen See und das zweimalige erklimmen einer Steigung verlangten alles von den Aktiven ab.
„Mit Kalten, nassen Füßen und trotzdem weiter Laufen“ war schon sehr fordernd so Christoph Kundler.
Für einigen Ärger auf der Strecke sorgte die unzureichende Wegemarkierung auf der Strecke. Einmal falsch abgebogen und der Anschluss war futsch. Darunter litten auch die Teilnehmer der Leichtathletik Abteilung um Coach Thomas Volbers. Da aber alle das Ziel erreichten und der Spass im Vordergrund stand, nahm man es mit Humor.
Die Mannschaft Moorexpress konnte sich auf Anhieb den 6. Platz in der Mannschaftswertung sichern. In der Einzelwertung konnte Ronja Schuldt sich den dritten Platz bei den Frauen sichern. Gleiches galt für Ingo Schilling der sich vor Ralf Rimkus in der AK 55 den zweiten Platz sicherte. Christoph Kundler belegte den 9. Platz in der AK M 30.
Die Mannschaft „The running Gag“ um Thomas Volbers belegte in der Teamwertung den neunten Platz. Die zweite Mannschaft „Fun-Connection belegte den zwanzigsten Platz.

Weitere Einzel Ergebnisse Gnarrenburger Teilnehmer:
Jette Vogel, Platz 3, AK W20; Larissa Weber, Platz 3, WJ U18; Elisabeth Wiese, Platz 16, W20;
Michaela Garms, Lea Harms, Platz 4, W20; Jan-Malte Hinck, M30, Platz 10; Christian Bunk, Platz 15 M35; Thomas Volbers, Platz 2, M 55;

Wenn keiner geht, läuft alles rund

Die 15. Auflage des Swb Marathon bescherte dem Veranstalter in diesem Jahr erneut einen neuen Teilnehmerrekord. Gingen bei der Auftaktveranstaltung 2004 gerade mal 3000 Läufer/-innen an den Start, konnte man jetzt 6750 startende Frauen, Männer und Kinder begrüßen. 1130 Marathonis, 3320 Halbmarathonis, 2047 Zehn-Kilometer-Läufer und 253 Kinder fanden den Weg zum Start in die Bremer Innenstadt.

Besonders erwähnenswert der erste Platz bei den Damen über die zehn Kilometer Distanz.
Hier konnte sich mit der ehemals für den TSV Gnarrenburg startenden Berlinerin Merle Wiegand die Gesamtsiegerin in der AK W30 in 37:42 min durchsetzen. Sie gewann vor Miriam Garmatter (38:27 min) und Puseleto Dladla (39:40 min).

Der TSV Gnarrenburg-Lauftreff konnte in diesem Jahr 14 Aktive an den Start in den einzelnen Disziplinen melden. Den Auftakt machte Ralf Rimkus, der um 09:30 Uhr bei noch kühlen 5°C an den Start über die Marathondistanz an den Start ging. Bis Kilometer 39 lief auch alles perfekt nach dem persönlichen Zeitplan, dann aber gab es einen kleinen Einbruch und das Tempo musste etwas gedrosselt werden. Mit 03:47:59 Std und Platz 29 in der AK M55 blieb er aber im an versierten Zeitfenster.
Die größte Gruppe vom TSV Gnarrenburg mit neun Männern und Frauen ging über die zehn Kilometer Strecke an den Start.
Schnellster Gnarrenburger war hier Jens Ahrens, der 50:14 min benötigte und damit Platz 31 in der AK M45 belegte. Schnellste Gnarrenburger Frau wurde Heike Lubes (Pl. 27, AKW45) die nach 57:37 min die Ziellinie überquerte. Beachtlich, da sie gemeinsam mit Helmuth Böttjer (Pl. 6, AK M70; 01:00 Std) bereits am Vortag in Otterndorf an dem Start war und beim Fun Lauf jeweils 32,210 km liefen und sich damit einen Podiumsplatz sichern konnten.
Als Gruppe konnte der „Moorexpress“ hier den vierten Platz in der 10Km Hansewertung belegen.
Über die Halbmarathon Distanz lieferte Olaf Erich mit 01:32:52 Std eine Top Leistung ab, die ihm in der Gesamtwertung Platz 141 und in der AK M45 den 21 Platz sicherte.
Das Resümee der Gnarrenburger fiel wie auch in den Vorjahren positiv aus: Gute Organisation, super Moderation und Verpflegung im Zielbereich und das Highlight durchs „Weserstadion“ zu Laufen war schon etwas Besonderes (auch für den HSV Fan).

Der TSV Gnarrenburg-Lauftreff konnte in diesem Jahr 14 Aktive an den Start in den einzelnen Disziplinen melden. Den Auftakt machte Ralf Rimkus, der um 09:30 Uhr bei noch kühlen 5°C an den Start über die Marathondistanz an den Start ging. Bis Kilometer 39 lief auch alles perfekt nach dem persönlichen Zeitplan, dann aber gab es einen kleinen Einbruch und das Tempo musste etwas gedrosselt werden. Mit 03:47:59 Std und Platz 29 in der AK M55 blieb er aber im an versierten Zeitfenster.
Die größte Gruppe vom TSV Gnarrenburg mit neun Männern und Frauen ging über die zehn Kilometer Strecke an den Start.
Schnellster Gnarrenburger war hier Jens Ahrens, der 50:14 min benötigte und damit Platz 31 in der AK M45 belegte. Schnellste Gnarrenburger Frau wurde Heike Lubes (Pl. 27, AKW45) die nach 57:37 min die Ziellinie überquerte. Beachtlich, da sie gemeinsam mit Helmuth Böttjer (Pl. 6, AK M70; 01:00 Std) bereits am Vortag in Otterndorf an dem Start war und beim Fun Lauf jeweils 32,210 km liefen und sich damit einen Podiumsplatz sichern konnten.
Als Gruppe konnte der „Moorexpress“ hier den vierten Platz in der 10Km Hansewertung belegen.
Über die Halbmarathon Distanz lieferte Olaf Erich mit 01:32:52 Std eine Top Leistung ab, die ihm in der Gesamtwertung Platz 141 und in der AK M45 den 21 Platz sicherte.
Das Resümee der Gnarrenburger fiel wie auch in den Vorjahren positiv aus: Gute Organisation, super Moderation und Verpflegung im Zielbereich und das Highlight durchs „Weserstadion“ zu Laufen war schon etwas Besonderes (auch für den HSV Fan).

Ergebnisse:
10 Km: Jens Ahrens 50:14 min; Jürgen Röhrs 52:57 min; Olaf Wendelken 57:21 min; Heike Lubes 57:37 min; Hans Gerschler 58:18 min; Helmuth Böttjer 01:00 Std; Bernd Mühlmann 01:01 Std; Heike Schütz 01:10 Std; Carina Gerschler 01:10 Std;
Halbmarathon: Olaf Erich 01:32:52 Std, Ingo Schilling 01:47:25 Std; Frank Bargmann 01:48:49 Std; Andreas Burfeind 01: 53:24 Std;
Marathon: Ralf Rimkus 03:47:59 Std