3. Stunden-Lauf in Harsefeld

Am 25.11.2017 fand der 3. 6-Stundenlauf im Harsefelder Klosterpark statt und auch in diesem Jahr waren Läuferinnen und Läufer des TSV Gnarrenburg am Start.

Mit Bangen verfolgten diese die Wettervorhersagen für den Wettkampftag, denn 6 Stunden lang bei kaltem Regenwetter zu laufen war keine motivierende Vorstellung. Sicherlich war dies auch der Grund, warum von den gemeldeten 119 Teilnehmern schließlich nur 92 an den Start gingen. Aber allen Befürchtungen zum Trotz zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite. Nachdem der Nebel verzogen war, der dem Klosterpark ein malerisches Aussehen beschert hatte, schaute die Sonne vom Himmel herab auf die Läuferinnen und Läufer, welche unverdrossen ihre Runden drehten.

Während Olaf Erich bereits zum dritten Mal bei dieser Veranstaltung startete, waren Werner Stelljes und Yvette Biefeld-Brünjes nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr zum zweiten Mal dabei. Zum allerersten Mal stellte sich Heike Lubes der Herausforderung, 6 Stunden lang auf der 1,352km langen Runde im Klosterpark zu laufen.

Aber unabhängig davon, wie oft jemand schon dabei war- die Aufregung vor dem Start bleibt und alle waren froh, als 10.00 Uhr endlich der Startschuss fiel. Nach einigen Runden hatte sich das Läuferfeld über die gesamte Strecke verteilt und jeder sein Tempo gefunden. Die immer wiederkehrenden Anstiege machten es erforderlich, die Kräfte gut einzuteilen.

Im Vorfeld einer solchen Veranstaltung wird man oft von Nicht-Läufern staunend gefragt, wie das geht, 6 Stunden lang zu laufen. Werner Stelljes, unser Lauftreff-Oldie, hat darauf eine passende Antwort: Neben entsprechendem Training spielt die mentale Einstellung eine große Rolle. Man darf nicht die 6 Stunden im Kopf haben, die noch vor einem liegen, sondern nur den Moment des Laufens. So „trickst“ man den Körper quasi aus und eine Runde geht immer noch.

So machte es dann auch Olaf Erich, der sich vorgenommen hatte, die Marathonstrecke zu laufen, dann aber auch noch locker die 33. Runde beendete und so eine Strecke von 44,62 km in 4:36: 48,4 zurücklegte.

Heike Lubes kämpfte sich bis zum Schluss durch und freute sich sehr über ihre bewältigte Strecke von 45,97 km ( 34 Runden) und genauso auf die warme Dusche im Anschluss. Heike belegte damit bei ihrem ersten Start in Harsefeld den 3. Platz in der Altersklasse W40 und war mehr als zufrieden.

Mit 48,68 gelaufenen Kilometern (36 Runden) erreichte Werner Stelljes am Ende den ersten Platz in der Altersklasse M75. Dies „entschädigte“ für die Anstrengung des doch sehr anspruchsvollen Rennens.

Über nette Unterhaltung und Motivation während der nahezu gesamten 6 Stunden lang freute sich Yvette Biefeld-Brünjes, die- mit Jan Postels vom MTSV Selsingen an der Seite-Runde um Runde drehte und am Ende mit 37 Runden und 50,03 km den zweiten Platz in der Altersklasse W45 belegen konnte.

In der Gesamtwertung siegte bei den Frauen Beate Gröhn vom 100 Marathon Club mit 45 Runden (60,84 km) und bei den Männern Holger Milde mit 53 Runden (71,66 km).

Die Läuferinnen und Läufer vom TSV Gnarrenburg waren sich einig darüber, dass es sich lohnt, diese hervorragend organisierte Laufveranstaltung im nächsten Jahr wieder zu besuchen. Nicht allein wegen der herausragenden Verpflegung an der Strecke. Dafür ein herzliches Dankeschön nach Harsefeld und auf Wiedersehen im nächsten Jahr!

13. SWB Marathon mit Gnarrenburger Beteiligung

Auch im dreizehnten Jahr konnten die Veranstalter des SWB Marathon in Bremen wieder mehr als 6000 Sportlerinnen und Sportlern aus der Region auf den verschiedenen Strecken in der Hansestadt begrüßen. Der erwartete Zweikampf mit dem Abo Sieger Oliver Sebrantke und seinem Vereinskameraden Sebastian Kohlwes fand nur bis Kilometer 24 statt, dann musste Kohlwes aussteigen, da ihm der Berlin Marathon noch in den Beinen steckte. Und so konnte sich überraschend der Braunschweiger Andreas Kuhlen in 02:30:06 Std vor Oliver Sebrantke durchsetzen. Für Sebrantke war es ein weiterer Trainingslauf zum Start beim Iron Man in Hawaii Ende Oktober. Bei den Damen konnte sich mit Katharina Nüser (LG Wedel-Pinneberg) die einzige Frau mit einer Zeit unter drei Stunden (2:54:30 Std) durchsetzen. Für den TSV Gnarrenburg ging Olaf Erich an den Start über die 42,195 Kilometer, der seinen Startplatz bei dem „Lauf um die Taakener Ähren 2017“ gewann und somit wohl oder übel in die Marathonvorbereitung einstieg. Die angepeilte Zeit von vier Stunden konnte er locker unterschreiten. Mit 03:51:06 Std war er mehr als zufrieden. „Es lief halt sehr gut, die guten Bedingungen auf der Strecke und die Unterstützung der Zuschauer taten ein übriges“ so sein Fazit. Die nächste „Welle“ Gnarrenburger Läuferinnen und Läufer ging über die 10Km Distanz an den Start. Mit Yvette Biefeld-Brünjes nahm zum dritten Mal in Folge eine Läuferin des TSV Gnarrenburg am Spendenlauf für „Autismus Bremen“ teil. In der Mannschaftswertung konnte der „Moorexpress“ einen guten fünften Platz belegen. Eine Woche nach der Teilnahme am Berlin-Marathon konnte sie mit hervorragenden 47:13min die Ziellinie als vierte in ihrer Altersklasse überqueren. Vereinsübergreifende Unterstützung gab es für den mitgereisten Günter Ludwigs vom GSV Brillit, der in der AK M 80 startete und dort den ersten Platz in 01:14:10 Std belegte. „Am Anfang lief es nicht so gut, aber dann war es Ok und als Werder Fan durchs Stadion laufen, immer wieder schön, freute er sich nach dem Zieleinlauf. Zum Start über die Halbmarathon Distanz strahlte ein blauer Himmel über Bremen und manch einem der 3000 Teilnehmer/-innen war es bereits zu warm. Mit Andreas Burfeind ging ein noch „junges Mitglied“ der Abteilung Lauftreff erstmals an den Start über die 21,095 Kilometer. „Es ist schon etwas anderes, als die Teilnahme an einem Volkslauf auf dem Lande. Beeindruckend die Zuschauer an der Strecke und wenn man dann noch mit seinem Namen angefeuert wird. Schon Klasse. Das war nicht mein letzter Start, freute er sich nach dem Zieleinlauf auch noch über seine 01:54:53 Std. Der jetzt für den TSV Ottersberg startende Ex-Gnarrenburger Andreas Wöhltjen lief den Marathon in hervorragenden 03:01:06 Std. Kenneth Gerschler finishte die Marathondistanz in 03:41:40 Std. Somit gab es viele zufriedene Gesichter bei den Gnarrenburger Sportlern und eine erneute Teilnahme steht für 2018 wieder im Terminkalender.

Ergebnisse: Marathon: Olaf Erich; 03:51:06 Std; HM: Ralf Rimkus; 01:46:46 Std; Ingo Schilling, 01:52:00 Std; Andreas Burfeind; 01:54:53 Std; Markus Nolte; 01:59:02 Std; 10Km: Y. Biefeld-Brünjes; 47:03 min; Jens Ahrens; 51:14 min; Hans Gerschler; 53:00 min; Bernd Mühlmann; 01:01 Std; Heike Schütz; 01:07 Std; Carina Gerschler; 01:08 Std und Günter Ludwigs in 01:14 Std.

„You are an Ironman“

Sie sind die Könige des Ausdauersportes, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Ausdauerdisziplin dem Ironman. Die Herausforderung: 3,86 Kilometer schwimmen, 182,2 Kilometer Rad fahren und schließlich 42,195 Kilometer laufen. Erstmals wurde diese Veranstaltung in Hamburg durchgeführt und einen der begehrten Plätze konnte Ron Slokker vom TSV Gnarrenburg ergattern. Mit der Anmeldung im Januar begann die intensive Vorbereitung, jeden Tag mit dem Fahrrad zur Dienststelle nach Seedorf, unzählige Kilometer schwimmen im Gnarrenburger Freibad und die vielen Laufkilometer ließen kaum Platz für andere Freizeitaktivitäten. Viele Tests auf den Unterdistanzen dienten der Formüberprüfung. Am 12.08.17 um 06:40 Uhr war es dann soweit. Der Startschuss zum Schwimmen fiel und es ging in mehreren Wellen in die Binnenalster auf die Schwimmstrecke. Nach 01:13:16 Std war die Wechselzone erreicht und es ging auf die anspruchsvolle Radstrecke die bis nach Buchholz in der Nordheide führte und als Highlight über die gesperrte Köhlbrandbrücke, mit der Chance das Rad mal laufen zu lassen und Kräfte zu sparen. 06:28:27 Std nach dem Start, kam der Wechsel auf die Laufdistanz, „Ein Gefühl nach dem Radfahren, als wenn man auf Eiern läuft“, so Ron Slokker, es dauert schon etwas bis man rund läuft“. Das Rennen wird beim Laufen entschieden, wer vorher bereits alles gegeben hat und seine Körner nicht eingeteilt hat, hat hier seinen Einbruch. Ein vier Mal zu durchlaufender Rundkurs forderte noch einmal alles ab, schließlich lauert der Mann mit dem Hammer überall, aber die Zuschauer an der Strecke trugen jeden mit Applaus und aufmunternden Worten bis ins Ziel. Ron Slokker konnte relativ konstant im acht Minuten Tempo den Marathon absolvieren und nach 13:23:59 Stunden hörte auch Ron Slokker unter dem tosenden Applaus der Zuschauer: „Ron you are an Ironman“. Platz 1679 in der Gesamtwertung und Platz 80 in der AK M 55 waren ein tolles Ergebnis und der Lohn für die monatelange Quälerei.

Erlebnis Senioreneuropameisterschaft

Schneller, höher, weiter hieß es nicht nur in London wo die Großen der Leichtathletik an den Start gehen. Im dänischen Arhus trafen sich die Leichtathleten ab der Altersklasse W/M 35 bis AK 85+ zur alle zwei Jahre stattfindenden Senioreneuropameisterschaft. Die Ältesten Teilnehmer/-innen gingen mit 90 Jahren an den Start. Eine Qualifikation zur Teilnahme ist hier nicht erforderlich, man muss einem Verein angehören und über einen Startpass verfügen. Die Meisterschaft ist allerdings kein gemütliches Seniorentreffen. Gekämpft wurde in jeder Altersklasse um jeden Zentimeter und jede Sekunde und es wurden auch hier neue Welt/-und Europarekorde aufgestellt. Besonders herausragend in diesem Jahr die deutsche Nationalmannschaft, die mit 148 Gold/-, 127 Silber/- und 132 Bronzemedaillen die Briten klar auf Platz zwei verwiesen. Herausragend mit 90 Jahren, die Estin Hilja Barkhoff die in den Wurfdisziplinen zwei Welt/- und Europarekorde aufstellt. Mit einen Rekord oder einen Platz auf dem Treppchen rechneten die drei Sportler vom TSV Gnarrenburg, Werner Stelljes (M75), Frank Bargmann (M60) und Ralf Rimkus (M55) nicht. Die Teilnahme und der Start im Nationaltrikot waren schon etwas Besonderes und mit Werner Stelljes gab es einen Teamkapitän, der diese Erfahrung bereits 2002 in Potsdam machen durfte. Werner startete bereits am Donnerstag über die 5000m Distanz und viele seiner Mitkonkurrenten waren ihm bereits bekannt und das taxieren wer denn nun wie gut drauf war begann bereits vor dem Wettkampf. Mit dem Startschuss ordnete Werner sich in dem starken Feld der deutschen Läufer ein, die alle das gleiche Tempo liefen, musste aber sehr schnell feststellen, dass nicht gleichmäßig gelaufen wurde und das Tempo immer wieder wechselte aber auch niemand den Mut (er auch nicht) hatte der Spitzengruppe zu folgen. Mit einer Zeit von 24:01 min belegte er einen sehr guten siebten Platz in der Wertung der AK M 75. Leider zog er sich am Freitag eine Verletzung zu, sodass der Start über die HM Distanz am Sonntag nicht möglich war. Die Enttäuschung nach der langen Vorbereitung war schon sehr groß. Zum Halbmarathonstart am Sonntag schien nach zwei Regentagen endlich die Sonne und wir dachten an einen lockeren Lauf. Leider hatten wir uns das Höhenprofil nicht angesehen und 228 Höhenmeter und starker böiger Wind machten die Sache nicht leichter. Dazu war der Kurs mit 80x abbiegen sehr verwinkelt, was ein gleichmäßiges Tempo nicht möglich machte. Es war also keine Strecke, wie man sie von anderen Meisterschaften her kennt, flach, eben und rekordverdächtig. Letztendlich freuten wir uns auf den Einlauf mit einer Schlussrunde im gut besetzten Ceres Stadion von Arhus. Frank Bargmann konnte nach 01:49:22 Std auf Platz 39 in der Wertung der AK M 60 den Lauf beenden. Ralf Rimkus lief kurz nach ihm auf Platz 49 in der AK M 55 in 01:50:02 min in Ziel. Beeindruckt waren wir von den Leistungen der Athleten in allen Altersklassen. Hier wurde auch mit 85 noch um jeden Meter gekämpft, aber auch dem/der Letzten im Ziel noch die Aufmerksamkeit und der Respekt gezollt. Breitensport nach dem Olympischen Gedanken wie er eigentlich sein soll, nicht von Geld diktiert, ohne Diskriminierung, in Freundschaft und mit Fairplay. Das Resümee der Gnarrenburger: Eine tolle Stimmung unter den Athleten, viele Dinge in der Organisation die verbesserungswürdig waren, da waren die Dänen recht gelassen, aber vielleicht 2019 eine erneute Teilnahme, dann in Venedig zu den EMACS.

Erfolgreiches Abschneiden bei den Kreismeisterschaften in Klein-Meckelsen

Bei guten äußeren Bedingungen und auf einer tollen Strecke gingen 128 Läuferinnen und Läufer in Klein-Meckelsen an den Start über die 10 Km Distanz, gleichzeitig der Lauf für die Kreismeisterschafteten. Für Werner Stelljes, Frank Bargmann und Ralf Rimkus war es ein Testlauf für die Teilnahme über die Halbmarathondistanz bei den Senioreneuropameisterschaften 2017 im August in Arhus. Unterstütz wurde das Trio von Yvette Biefeld-Brünjes, Olaf und Jobst Erich sowie Hans Gerschler. Damit stellte man in fast jeder Altersklasse eine(n) Teilnehmer/-in. Das spiegelte sich dann auch bei der abschließenden Siegerehrung wieder, bei der es drei Kreismeistertitel und drei weitere Podiumsplätze für die Gnarrenburger gab. Ihren Titel in der AK W 45 aus dem Vorjahr verteidigte eine stark laufende Yvette Biefeld-Brünjes, in 47:45 min die damit in der Gesamtwertung einen dritten Platz belegte. Ungefährdet und mit deutlichem Vorsprung gewann Olaf Erich in 46:18 min die AK M 45. Zufrieden zeigten sich Frank Bargmann (48:10 min, 3. Platz AK M 60, KM), Ralf Rimkus (48:03 min, 2. Platz AK 55, KM) und Werner Stelljes mit dem Testlauf. Alle erreichten die vorgegeben Zeiten des Trainingsplanes und das dabei noch ein Kreismeistertitel und eine neue Bezirksbestleistung in der AK M 75 in 48:52 min herauskam freute besonders Werner Stelljes. Abgerundet wurde das gute Abschneiden von Hans Gerschler (52:50 min, 2. Platz AK 65, KM) und Jobst Erich, der die 5 km Distanz mit einer persönlichen Bestzeit von 25:06 min beendete.

Haspa Marathon und Stundenlauf in Buxtehude als Herausforderung

Kreisrekord aufgestellt und persönliche Bestleistung verbessert

Eine Sache einte beide Veranstaltungen, das wechselhafte Wetter an diesem Sonntag im April. Bestleistungen strebten zwar die Athletinnen und Athleten bei beiden Veranstaltungen an, aber das kalte und windige Wetter ließ zumindest beim Haspa Marathon keine neuen Rekorde zu. Da legten sich die Aktiven des TSV Gnarrenburg beim Stundenlauf in Buxtehude mächtig ins Zeug im die persönlichen Bestleistungen zu verbessern. Bei einer Beteiligung von insgesamt 9 Läufern und einer Läuferin war der TSV Gnarrenburg mit drei Teilnehmern am stärksten vertreten, was zu der nicht ganz ernst gemeinten Frage führte, ob diese hier ihre Vereinsmeisterschaften austragen wollten und so gleich zu Beginn für gute Stimmung sorgte. Nachdem auch der letzte Läufer seinen persönlichen Rundenzähler zugeteilt bekommen hatte, fiel der Startschuss und eine kleine aber hochmotivierte und gut gelaunte Truppe stürmte los, um möglichst viele Runden in der vorgesehenen Zeit zu absolvieren. Dank der kontinuierlichen Zeitansagen und der Informationen der Rundenzähler, hatte jeder Läufer während des Rennens einen guten Überblick über seine Leistung. Nach 10.000 m gab es eine erste Wertung: Olaf Erich 45:52,0 min; Werner Stelljes 50:25,3 min; Yvette Biefeld-Brünjes 45:45,6 min. Nach genau einer Stunde wurde das Rennen gestoppt und mit Lokalmatador Frank Kupper von Post SV Buxtehude stand auch der Sieger mit gelaufenen 15.116 m fest. Yvette Biefeld-Brünjes konnte ihren Kreisrekord aus dem Vorjahr auf 12.954 m um neunzehn Meter verbessern. Werner Stelljes stellte einen Kreisrekord über 10.000m in der AK M 75 auf und Olaf Erich finishte mit gelaufenen 13.118 Metern. Die Farben des TSV Gnarrenburg beim Haspa Marathon vertraten Heike Lubes, Helmuth Böttjer und Ron Slokker. Ron Slokker, der den Marathon als Vorbereitungslauf für den Iron Man am 13.08.2017 in Hamburg lief, finishte nach 04:29:45 Std. Er musste in der zweiten Hälfte Tempo rausnehmen, war aber zufrieden mit dem Ergebnis, auf dem sich aufbauen lässt. Ihm folgte Heike Lubes, die zum ersten Mal in Hamburg an den Start ging und die nach 04:56:01 Std die Ziellinie überquerte, damit belegte sie Platz 379 in der AK W40. Helmuth Böttjer kam nach 05:01:46 Std auf Platz 25 in der AK M 70 ins Ziel. Das Resümee der drei fiel trotzdem positiv aus: „ Abwechslungsreiche Strecke mit guter Stimmung und guter Organisation. Schließlich mussten auch die Helferinnen und Helfer bei dem Wetter ausharren.“

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Ergebnisse Sommerzeitlauf

Hallo liebe Sportlerinnen und Sportler,
hier die Ergebnislisten des 3. Sommerzeitlaufes. Wir hoffen das es allen gefallen hat und freuen uns auf ein Wiedersehen zum 4. Sommerzeitlauf im April 2018.
Eine Bildergalerie von der Veranstaltung ist jetzt online..

Mit sportlichen Grüßen

Ralf Rimkus

Dateianhang
1441-2014-41-1491391047
1441-2015-41-1491391047
1441-2016-41-1491391047
1441-2017-41-1491391047
1441-2018-41-1491391047
1441-2019-41-1491391047
1441-2020-41-1491391047
1441-2021-41-1491391047
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Gute Frühform sorgte für vordere Platzierungen

Bereits zum 18. Mal richtete die LG Kreis Nord Stade die Oldendorfer Winterlaufserie aus. Bei guten äußeren Bedingungen und einer hervorragenden Organisation konnte innerhalb von 6 Stunden der 5 km Rundkurs bis zu 10mal durchlaufen werden.Unter den zahlreichen Teilnehmern waren auch zwei Läuferinnen und drei Läufer vom TSV Gnarrenburg am Start. Alle fünf nutzten den Lauf, um zu Beginn der Saison ihre Form zu testen und dann mit entsprechendem Training die Ziele, welche sie sich für dieses Jahr gesetzt haben, zu erreichen. Sie erzielten dabei auf den unterschiedlichen Distanzen hervorragende Ergebnisse. Für Helmuth Böttjer war der Lauf eine gute Vorbereitung für seine zahlreichen geplanten Wettkämpfe in diesem Jahr. Er lief 25km in 2.53.55 h und belegte damit den zweiten Platz in der Altersklasse M 70. Nach 30 locker gelaufenen Kilometern überquerten Heike Lubes und Werner Stelljes gemeinsam die Ziellinie. Beide waren die Strecke ohne Druck angegangen und erreichten spontan sehr gute Platzierungen. Heike Lubes belegte mit 3:12:10 Std den 2. Platz der Altersklasse W 40, Werner Stelljes mit 3:12:00 Std den 1. Platz in der AK M 75. Einen Pokal für den 1. Platz konnte auch Olaf Erich mit nach Hause nehmen. Durch ambitioniertes Laufen und eine sehr schnelle letzte Runde gewann er die 35 km Distanz in der AK M 45 in 3:09:06 Std. Ihn hatten besonders die interessanten Gespräche auf der Strecke und das Zusammentreffen mit so vielen netten Menschen während des Laufes beeindruckt. Dies war es auch, was Yvette Biefeld-Brünjes Runde um Runde weitergetragen hatte, weit über die ursprünglich geplante Distanz hinaus. So konnte sie den Lauf nach 50 km in einer Zeit von 5:06:32 Std beenden und belegte damit den 2. Platz in der Altersklasse W 45.
Ein gemeinsames Suppe- Essen rundete die gelungene Veranstaltung ab und man war sich einig, im nächsten Jahr wieder an den Start zu gehen.

Herausforderung Ultralauf angenommen

Aufmunternde Sprüche an der Strecke und eine herausragende Versorgung und gute äußere Bedingungen  boten gute Voraussetzungen für die 90 Starter-/innen beim Zweiten  6-Stunden-Lauf in Harsefeld. Unter ihnen auch Yvette Biefeld-Brünjes, Werner Stelljes und Olaf Erich vom TSV Gnarrenburg.
Während es für Yvette Biefeld-Brünjes und Werner Stelljes der erste Ultralauf war, konnte Olaf Erich bereits auf Erfahrung aus dem vergangenen Jahr zurückgreifen.  Bei guten äußeren Bedingungen  ging es auf die 1.352 km Runde. Der besonderen Herausforderung einen Lauf über die bekannte Marathondistanz hinaus erfolgreich zu laufen, konnten letztendlich alle drei für sich in Anspruch nehmen und erfüllen. Mit gelaufenen 55,44 km belegte Werner Stelljes Platz 1 in der AK M 70.
Bei starker Konkurrenz erlief sich Olaf Erich mit 60,84 km den 4. Platz in der Altersklasse M45.
Yvette Biefeld-Brünjes konnte Ihr Ziel, 50 Kilometer zu laufen, überbieten und  erreichte am Ende mit 56,79 km den 3. Platz in der AK W45.

Gesamtsieger auf dem 1.352 m langen Rundkurs, wurden Uwe Laenger von der Union Berlin mit 77,07 km und Britta Giesen  aus Hamburg mit 68,96 km.
Insgesamt liefen alle Aktiven 3.004 Runden im schönen Klosterpark,  was 4.061 gelaufene Kilometer bedeutet.
Für die Gnarrenburger steht diese rundum  gut organisierte Veranstaltung  jetzt fest im Laufkalender.

„Nichts geht, alles läuft“ SWB Marathon Bremen

8000 Läuferinnen und Läufer gingen beim XII. SWB Marathon  an den Start. Damit hatte man einen neuen Teilnehmerrekord zu verzeichnen und auch der Wettergott ließ sich nicht lumpen und spendierte den ganzen Tag Sonnenschein und angenehme Temperaturen, also ideale Laufbedingungen.
Geschätzte 70.000 Zuschauer an der Laufstrecke sorgten wieder für die nötige Stimmung und Unterstützung, damit die angestrebte Ziel Zeit auch erreicht wurde  und so war es auch keine Überraschung, dass mit Oliver Sebrantke  der Favorit über die Marathondistanz  bereits zum vierten Mal die Königsdisziplin für sich in 02:35:01 Std entscheiden konnte. Bei den Damen gewann Martina Günther aus Hannover in 03:06:48 Std.
Mit einer besonderen Idee und für einen guten Zweck ging Emin da Silva an den Start über die 10 Kilometer Distanz. Nachdem er im letzten Jahr seitwärts gelaufen ist, hüpfte er diesmal die Distanz einbeinig in 01:27 Std.
Ihr Debüt über die Marathondistanz feierte Yvette Biefeld-Brünjes in Begleitung ihres Laufkollegen Ralf Rimkus, die Beide die magischen 4 Stunden Marke im Blick hatten. Mit einem gleichmäßigen Tempo bis Kilometer 30 war man voll im Soll, bis Ralf wegen muskulärer Probleme das Tempo rausnehmen musste und Yvette das Rennen ohne Begleitung nach 03:59: Std beendete.
„Obwohl ich an meine persönliche Grenze gehen musste, eine tolle Erfahrung und ein Erlebnis mit den vielen Zuschauern an der Strecke“ so eine erschöpfte aber glückliche Yvette Biefeld-Brünjes.
Die Halbmarathondistanz bewältigten, Helmuth Böttjer, Melanie Blank und Heike Lubes. Sie schafften es zeitgleich in 02:10:43 Std die Ziellinie zu überqueren. Ebenfalls den Halbmarathon absolvierte Sascha Stelljes.
Die größte Gruppe ging über die 10 Km an den Start und hier überzeugten mit guten Zeiten die Oldies Werner Stelljes, der in der AK M 70 den 1. Platz belegte und Frank Bargmann, der in der AK M 60 als sechster über die Ziellinie lief.
In der Hansewertung belegten die 10 Km Läufer einen hervorragenden 3. Platz in der Mannschaftswertung.
Das Resümee aller Gnarrenburger: „Bremen wird immer besser und bleibt trotz allem familiär, einzig Verbesserungswürdig  ist die Läufermesse, hier könnte man noch zulegen

Ergebnisse:
Marathon: Y. Biefeld Brünjes, 03:58:06 Std, W 45, Pl. 16; B.  Gerschler, 03:56:00, M , Pl. 37;  R. Rimkus, 04:14:19 Std, M 55, Pl. 56; T. Heinrichs, 04:44:50 Std, M 45, Pl. 186
Halbmarathon: S. Stelljes, 02:08:56, M 40, Pl. 244; H. Böttjer, 02:10:43 Std, M 70, Pl. 10; M. Blank, 02:10:43 Std, W 30, Pl. 80; H. Lubes, 02:10:43 Std , M 45, Pl. 81
10 Km: W. Stelljes, 48:43min, M 70, Pl. 1; I. Schilling, 49:36 min, M 50, Pl. 33; F. Bargmann, 50:09 min, M 60, Pl. 6; J Ahrens, M 45, 50:21 min, Pl. 30; H. Gerschler, 53:01, M 60, Pl. 9;  C. Gerschler, 01:07 Std, W 60, Pl. 15