Drei Kreismeistertitel für Gnarrenburger Athleten

Erfolgreicher Jahresabschluss beim Nikolauscross in Heeslingen

Die Veranstalter vom SC Heeslingen freuten sich über einen neuen Teilnehmerrekord beim 7. Nikolauscross, der auch gleichzeitig als Entscheidung für die Kreismeisterschaften im Crosslauf gewertet wurden.
Die großen Teilnehmerzahlen im Jugendbereich führten zu kleinen Verschiebungen in den ausgeschriebenen Startzeiten.
Für den TSV Gnarrenburg gingen Werner Stelljes (M 75), Frank Bargmann (M 60) und Ralf Rimkus (M 55) an den Start, wobei Werner Stelljes nach überstandener Erkältung und Trainingsrückstand nur über die Kurzstrecke an den Start ging.
Nach dem Zieleinlauf über die 3230m und der Auswertung fanden sich das Trio auf dem ersten Platz wieder und freute sich über den Kreismeistertitel.

Im abschließenden Lauf über die Langstrecke über 7910m musste sich Frank Bargmann dem starken Detlef Brunkhorst vom TV Scheeßel geschlagen geben und Ralf Rimkus konnte Heino Fienen von der LAV Zeven nicht folgen. Beide freuten sich zum Abschluss über den zweiten Platz.
Mit dem Fußballer Tim Mittelstedt-Detering  überraschte ein weiterer Gnarrenburg das Feld. Sein Start über die Kurzstrecke war nur Just for Fun und so meldete er sich ohne Vereinsnennung an, was ihm den Titel in der AK MJ U20 kostete.

24h-Lauf Schenefeld

„Wir begrüßen die Urgesteine unserer Veranstaltung, den Moorexpress vom TSV Gnarrenburg, der bisher an allen Läufen teilgenommen hat“ so die Worte des Vorsitzenden der Leichtathletikabteilung des SV Blau-Weiß Schenefeld zur Eröffnung der Laufveranstaltung am Samstag um 12.00 Uhr.
Dann fiel auch schon der Startschuss und mit Werner Stelljes machte sich nicht nur der älteste Teilnehmer vom Moorexpress, sondern auch Einer, der gemeinsam mit Olaf Erich an allen acht Veranstaltungen teilgenommen hat, auf die 1,96km lange Strecke rund um das Sportgelände . Unterstützung gab es in diesem Jahr mit dem Ex-Gnarrenburger Andreas Wöhltjen, der jetzt für den TSV Ottersberg an den Start geht und Karl-Heinz Poludniok vom TV Scheeßel.
Drei Paarlaufteams, 23 Einzel-Läufer-/rinnen und 17 Mannschaften mit je acht Personen stellten sich in diesem Jahr der Herausforderung. Stand man 2016 vor der Entscheidung die Veranstaltung abzusagen, da Dauerregen und Sturm zu einem Risiko für die Teilnehmer wurde, strahlte an diesem Tag die Sonne von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.
Einen 24-Stundenlauf zu beschreiben ist schwer. Es ist, eine gewisse Kondition vorausgesetzt, mehr eine mentale Disziplin um auch als Teamläufer jede Stunde wieder seine Leistung abzurufen und vergleichbar mit einem 3000m Lauf für das Sportabzeichen, der jede Stunde auf dem gleichen Level wiederholt wird. In den Körper hineinhören, mit der richtigen Tempowahl, ausreichendem Trinken muss man versuchen das in den Griff zu bekommen.
So begab man sich bis Sonnenuntergang auf die Außenrunde, bevor dann bis 05.30 Uhr die Stadionrunde aus Sicherheitsgründen gelaufen werden musste. Das Team wurde geteilt und vier Läufer hatten drei Stunden Ruhe, während der Rest sich im Stadion nach 1200m abwechselte. Ab 05.30 Uhr ging es wieder als Team auf die Außenrunde und der Start nach drei Stunden Pause viel schon recht schwer.
In der letzten Stunde gab es wieder nur Stadionrunden und die eigenen Beine waren schwer und einige Läufer sahen noch taufrisch aus-wie machen die das?
Debütant Karl-Heinz fasste das Ganze sehr gut zusammen: „Erstaunlich was man nach 23 Stunden noch leisten kann“ und alle sind gesund durchgekommen.
Der Stand der gelaufenen Kilometer wurde stündlich bekanntgegeben und bereits nach wenigen Stunden hoben sich die Erstplatzierten vom Rest des Feldes ab.
Leider gab es auch zwei fehlerhafte Auswertungen und plötzlich fehlten uns zum angepeilten Ziel, das Erreichen der 300Km Distanz, acht Kilometer!! Diese Fehler wurde leider erst am Sonntagmorgen korrigiert und die mittlerweile „dicken“ Oberschenkel verhinderten eine Tempoerhöhung um die fehlenden 1,2 Kilometer aufzuholen. Letztendlich war man mit den erreichten 298.853,67km und einem 1. Platz in der Männerwertung sehr zufrieden.
In der Gesamtwertung der Teams konnte ein guter vierter Platz erreicht werden. Bei der abschließenden Siegerehrung gab es von allen Teilnehmern einen großen Applaus für die Organisation über einen Zeitraum von 24 Stunden, mit Verpflegung und Betreuung. Das Resümee von Debütant Andreas Burfeind bekräftigte das gesagte:“ Schade, dass die Veranstaltung nur alle zwei Jahre stattfindet. Ich hätte nächstes Jahr schon wieder Lust, es hat sehr viel Spaß gemacht, als Team so etwas zu machen.

Die Einzelergebnisse der Gnarrenburger Läufer:
Werner Stelljes: 38,59043 Km; Ingo Schilling: 38,59043 Km; Ralf Rimkus: 36.23762 Km; Olaf Erich: 37,83732 Km; Andreas Burfeind: 37,43732 Km;
Thomas Heinrichs: 35,88421 Km; Andreas Wöhltjen: 37,03732 Km; Karl-Heinz Poludniok: 36,23762 Km

Gruß aus Afghanistan

Sichtlich erfreut zeigte sich Ron über das Weihnachtspaket, dass der Lauftreff ihm zu Weihnachten geschickt hat.
Neben einigen regionalen Leckereien konnte er sich auch über ein TSV Base Cap und einen Schal freuen.
Gehört zwar nicht zum Anzug, sieht aber trotzdem gut aus und wird nach dem Dienstschluss getragen.
Wir wünschen ihm alles Gute bis zu seiner Rückkehr Ende März.

Auszeichnung für Yvette

Überrascht, aber sichtlich erfreut nahm Yvette die Auszeichnung zur Sportlerin des Jahres an. Und mit ihr freuten sich auch die  Mitglieder des Lauftreffs . Konnte sich nach Werner, Olaf, Dieter eine weitere Sportlerin der Sparte mit sportlichen Erfolgen, aber auch mit ihrer großen sozialen
Kompetenz den Vorstand von der Nominierung überzeugen.
Mit sportlichen Erfolgen über die Mittel/-Langstrecke auf Kreis-und Bezirksebene hat sie sich einen Namen gemacht.
Herauszuheben ist auch ihr soziales Engagement. Die Teilnahme am Spendenlauf „Lauf-Stark fürs Leben“ gegen sexualisierte Gewalt der Pastorin Katja Hornfleck ist ein Beispiel und weiterhin nimmt sie Rahmen des SWB Marathon am Spendenlauf für den Verein Autismus Bremen eV. teil, für den sie auch die Abteilung begeistern konnte.
Mit ihrem Beitrag im TSV Aktuell 2017 hat sie sehr anschaulich dargestellt, dass Sport ob alleine oder in der Gruppe, auch gesundheitliche Probleme lösen kann.

Herzlichen Glückwunsch Yvette!

3. Stunden-Lauf in Harsefeld

Am 25.11.2017 fand der 3. 6-Stundenlauf im Harsefelder Klosterpark statt und auch in diesem Jahr waren Läuferinnen und Läufer des TSV Gnarrenburg am Start.

Mit Bangen verfolgten diese die Wettervorhersagen für den Wettkampftag, denn 6 Stunden lang bei kaltem Regenwetter zu laufen war keine motivierende Vorstellung. Sicherlich war dies auch der Grund, warum von den gemeldeten 119 Teilnehmern schließlich nur 92 an den Start gingen. Aber allen Befürchtungen zum Trotz zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite. Nachdem der Nebel verzogen war, der dem Klosterpark ein malerisches Aussehen beschert hatte, schaute die Sonne vom Himmel herab auf die Läuferinnen und Läufer, welche unverdrossen ihre Runden drehten.

Während Olaf Erich bereits zum dritten Mal bei dieser Veranstaltung startete, waren Werner Stelljes und Yvette Biefeld-Brünjes nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr zum zweiten Mal dabei. Zum allerersten Mal stellte sich Heike Lubes der Herausforderung, 6 Stunden lang auf der 1,352km langen Runde im Klosterpark zu laufen.

Aber unabhängig davon, wie oft jemand schon dabei war- die Aufregung vor dem Start bleibt und alle waren froh, als 10.00 Uhr endlich der Startschuss fiel. Nach einigen Runden hatte sich das Läuferfeld über die gesamte Strecke verteilt und jeder sein Tempo gefunden. Die immer wiederkehrenden Anstiege machten es erforderlich, die Kräfte gut einzuteilen.

Im Vorfeld einer solchen Veranstaltung wird man oft von Nicht-Läufern staunend gefragt, wie das geht, 6 Stunden lang zu laufen. Werner Stelljes, unser Lauftreff-Oldie, hat darauf eine passende Antwort: Neben entsprechendem Training spielt die mentale Einstellung eine große Rolle. Man darf nicht die 6 Stunden im Kopf haben, die noch vor einem liegen, sondern nur den Moment des Laufens. So „trickst“ man den Körper quasi aus und eine Runde geht immer noch.

So machte es dann auch Olaf Erich, der sich vorgenommen hatte, die Marathonstrecke zu laufen, dann aber auch noch locker die 33. Runde beendete und so eine Strecke von 44,62 km in 4:36: 48,4 zurücklegte.

Heike Lubes kämpfte sich bis zum Schluss durch und freute sich sehr über ihre bewältigte Strecke von 45,97 km ( 34 Runden) und genauso auf die warme Dusche im Anschluss. Heike belegte damit bei ihrem ersten Start in Harsefeld den 3. Platz in der Altersklasse W40 und war mehr als zufrieden.

Mit 48,68 gelaufenen Kilometern (36 Runden) erreichte Werner Stelljes am Ende den ersten Platz in der Altersklasse M75. Dies „entschädigte“ für die Anstrengung des doch sehr anspruchsvollen Rennens.

Über nette Unterhaltung und Motivation während der nahezu gesamten 6 Stunden lang freute sich Yvette Biefeld-Brünjes, die- mit Jan Postels vom MTSV Selsingen an der Seite-Runde um Runde drehte und am Ende mit 37 Runden und 50,03 km den zweiten Platz in der Altersklasse W45 belegen konnte.

In der Gesamtwertung siegte bei den Frauen Beate Gröhn vom 100 Marathon Club mit 45 Runden (60,84 km) und bei den Männern Holger Milde mit 53 Runden (71,66 km).

Die Läuferinnen und Läufer vom TSV Gnarrenburg waren sich einig darüber, dass es sich lohnt, diese hervorragend organisierte Laufveranstaltung im nächsten Jahr wieder zu besuchen. Nicht allein wegen der herausragenden Verpflegung an der Strecke. Dafür ein herzliches Dankeschön nach Harsefeld und auf Wiedersehen im nächsten Jahr!

13. SWB Marathon mit Gnarrenburger Beteiligung

Auch im dreizehnten Jahr konnten die Veranstalter des SWB Marathon in Bremen wieder mehr als 6000 Sportlerinnen und Sportlern aus der Region auf den verschiedenen Strecken in der Hansestadt begrüßen. Der erwartete Zweikampf mit dem Abo Sieger Oliver Sebrantke und seinem Vereinskameraden Sebastian Kohlwes fand nur bis Kilometer 24 statt, dann musste Kohlwes aussteigen, da ihm der Berlin Marathon noch in den Beinen steckte. Und so konnte sich überraschend der Braunschweiger Andreas Kuhlen in 02:30:06 Std vor Oliver Sebrantke durchsetzen. Für Sebrantke war es ein weiterer Trainingslauf zum Start beim Iron Man in Hawaii Ende Oktober. Bei den Damen konnte sich mit Katharina Nüser (LG Wedel-Pinneberg) die einzige Frau mit einer Zeit unter drei Stunden (2:54:30 Std) durchsetzen. Für den TSV Gnarrenburg ging Olaf Erich an den Start über die 42,195 Kilometer, der seinen Startplatz bei dem „Lauf um die Taakener Ähren 2017“ gewann und somit wohl oder übel in die Marathonvorbereitung einstieg. Die angepeilte Zeit von vier Stunden konnte er locker unterschreiten. Mit 03:51:06 Std war er mehr als zufrieden. „Es lief halt sehr gut, die guten Bedingungen auf der Strecke und die Unterstützung der Zuschauer taten ein übriges“ so sein Fazit. Die nächste „Welle“ Gnarrenburger Läuferinnen und Läufer ging über die 10Km Distanz an den Start. Mit Yvette Biefeld-Brünjes nahm zum dritten Mal in Folge eine Läuferin des TSV Gnarrenburg am Spendenlauf für „Autismus Bremen“ teil. In der Mannschaftswertung konnte der „Moorexpress“ einen guten fünften Platz belegen. Eine Woche nach der Teilnahme am Berlin-Marathon konnte sie mit hervorragenden 47:13min die Ziellinie als vierte in ihrer Altersklasse überqueren. Vereinsübergreifende Unterstützung gab es für den mitgereisten Günter Ludwigs vom GSV Brillit, der in der AK M 80 startete und dort den ersten Platz in 01:14:10 Std belegte. „Am Anfang lief es nicht so gut, aber dann war es Ok und als Werder Fan durchs Stadion laufen, immer wieder schön, freute er sich nach dem Zieleinlauf. Zum Start über die Halbmarathon Distanz strahlte ein blauer Himmel über Bremen und manch einem der 3000 Teilnehmer/-innen war es bereits zu warm. Mit Andreas Burfeind ging ein noch „junges Mitglied“ der Abteilung Lauftreff erstmals an den Start über die 21,095 Kilometer. „Es ist schon etwas anderes, als die Teilnahme an einem Volkslauf auf dem Lande. Beeindruckend die Zuschauer an der Strecke und wenn man dann noch mit seinem Namen angefeuert wird. Schon Klasse. Das war nicht mein letzter Start, freute er sich nach dem Zieleinlauf auch noch über seine 01:54:53 Std. Der jetzt für den TSV Ottersberg startende Ex-Gnarrenburger Andreas Wöhltjen lief den Marathon in hervorragenden 03:01:06 Std. Kenneth Gerschler finishte die Marathondistanz in 03:41:40 Std. Somit gab es viele zufriedene Gesichter bei den Gnarrenburger Sportlern und eine erneute Teilnahme steht für 2018 wieder im Terminkalender.

Ergebnisse: Marathon: Olaf Erich; 03:51:06 Std; HM: Ralf Rimkus; 01:46:46 Std; Ingo Schilling, 01:52:00 Std; Andreas Burfeind; 01:54:53 Std; Markus Nolte; 01:59:02 Std; 10Km: Y. Biefeld-Brünjes; 47:03 min; Jens Ahrens; 51:14 min; Hans Gerschler; 53:00 min; Bernd Mühlmann; 01:01 Std; Heike Schütz; 01:07 Std; Carina Gerschler; 01:08 Std und Günter Ludwigs in 01:14 Std.

„You are an Ironman“

Sie sind die Könige des Ausdauersportes, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Ausdauerdisziplin dem Ironman. Die Herausforderung: 3,86 Kilometer schwimmen, 182,2 Kilometer Rad fahren und schließlich 42,195 Kilometer laufen. Erstmals wurde diese Veranstaltung in Hamburg durchgeführt und einen der begehrten Plätze konnte Ron Slokker vom TSV Gnarrenburg ergattern. Mit der Anmeldung im Januar begann die intensive Vorbereitung, jeden Tag mit dem Fahrrad zur Dienststelle nach Seedorf, unzählige Kilometer schwimmen im Gnarrenburger Freibad und die vielen Laufkilometer ließen kaum Platz für andere Freizeitaktivitäten. Viele Tests auf den Unterdistanzen dienten der Formüberprüfung. Am 12.08.17 um 06:40 Uhr war es dann soweit. Der Startschuss zum Schwimmen fiel und es ging in mehreren Wellen in die Binnenalster auf die Schwimmstrecke. Nach 01:13:16 Std war die Wechselzone erreicht und es ging auf die anspruchsvolle Radstrecke die bis nach Buchholz in der Nordheide führte und als Highlight über die gesperrte Köhlbrandbrücke, mit der Chance das Rad mal laufen zu lassen und Kräfte zu sparen. 06:28:27 Std nach dem Start, kam der Wechsel auf die Laufdistanz, „Ein Gefühl nach dem Radfahren, als wenn man auf Eiern läuft“, so Ron Slokker, es dauert schon etwas bis man rund läuft“. Das Rennen wird beim Laufen entschieden, wer vorher bereits alles gegeben hat und seine Körner nicht eingeteilt hat, hat hier seinen Einbruch. Ein vier Mal zu durchlaufender Rundkurs forderte noch einmal alles ab, schließlich lauert der Mann mit dem Hammer überall, aber die Zuschauer an der Strecke trugen jeden mit Applaus und aufmunternden Worten bis ins Ziel. Ron Slokker konnte relativ konstant im acht Minuten Tempo den Marathon absolvieren und nach 13:23:59 Stunden hörte auch Ron Slokker unter dem tosenden Applaus der Zuschauer: „Ron you are an Ironman“. Platz 1679 in der Gesamtwertung und Platz 80 in der AK M 55 waren ein tolles Ergebnis und der Lohn für die monatelange Quälerei.

Erlebnis Senioreneuropameisterschaft

Schneller, höher, weiter hieß es nicht nur in London wo die Großen der Leichtathletik an den Start gehen. Im dänischen Arhus trafen sich die Leichtathleten ab der Altersklasse W/M 35 bis AK 85+ zur alle zwei Jahre stattfindenden Senioreneuropameisterschaft. Die Ältesten Teilnehmer/-innen gingen mit 90 Jahren an den Start. Eine Qualifikation zur Teilnahme ist hier nicht erforderlich, man muss einem Verein angehören und über einen Startpass verfügen. Die Meisterschaft ist allerdings kein gemütliches Seniorentreffen. Gekämpft wurde in jeder Altersklasse um jeden Zentimeter und jede Sekunde und es wurden auch hier neue Welt/-und Europarekorde aufgestellt. Besonders herausragend in diesem Jahr die deutsche Nationalmannschaft, die mit 148 Gold/-, 127 Silber/- und 132 Bronzemedaillen die Briten klar auf Platz zwei verwiesen. Herausragend mit 90 Jahren, die Estin Hilja Barkhoff die in den Wurfdisziplinen zwei Welt/- und Europarekorde aufstellt. Mit einen Rekord oder einen Platz auf dem Treppchen rechneten die drei Sportler vom TSV Gnarrenburg, Werner Stelljes (M75), Frank Bargmann (M60) und Ralf Rimkus (M55) nicht. Die Teilnahme und der Start im Nationaltrikot waren schon etwas Besonderes und mit Werner Stelljes gab es einen Teamkapitän, der diese Erfahrung bereits 2002 in Potsdam machen durfte. Werner startete bereits am Donnerstag über die 5000m Distanz und viele seiner Mitkonkurrenten waren ihm bereits bekannt und das taxieren wer denn nun wie gut drauf war begann bereits vor dem Wettkampf. Mit dem Startschuss ordnete Werner sich in dem starken Feld der deutschen Läufer ein, die alle das gleiche Tempo liefen, musste aber sehr schnell feststellen, dass nicht gleichmäßig gelaufen wurde und das Tempo immer wieder wechselte aber auch niemand den Mut (er auch nicht) hatte der Spitzengruppe zu folgen. Mit einer Zeit von 24:01 min belegte er einen sehr guten siebten Platz in der Wertung der AK M 75. Leider zog er sich am Freitag eine Verletzung zu, sodass der Start über die HM Distanz am Sonntag nicht möglich war. Die Enttäuschung nach der langen Vorbereitung war schon sehr groß. Zum Halbmarathonstart am Sonntag schien nach zwei Regentagen endlich die Sonne und wir dachten an einen lockeren Lauf. Leider hatten wir uns das Höhenprofil nicht angesehen und 228 Höhenmeter und starker böiger Wind machten die Sache nicht leichter. Dazu war der Kurs mit 80x abbiegen sehr verwinkelt, was ein gleichmäßiges Tempo nicht möglich machte. Es war also keine Strecke, wie man sie von anderen Meisterschaften her kennt, flach, eben und rekordverdächtig. Letztendlich freuten wir uns auf den Einlauf mit einer Schlussrunde im gut besetzten Ceres Stadion von Arhus. Frank Bargmann konnte nach 01:49:22 Std auf Platz 39 in der Wertung der AK M 60 den Lauf beenden. Ralf Rimkus lief kurz nach ihm auf Platz 49 in der AK M 55 in 01:50:02 min in Ziel. Beeindruckt waren wir von den Leistungen der Athleten in allen Altersklassen. Hier wurde auch mit 85 noch um jeden Meter gekämpft, aber auch dem/der Letzten im Ziel noch die Aufmerksamkeit und der Respekt gezollt. Breitensport nach dem Olympischen Gedanken wie er eigentlich sein soll, nicht von Geld diktiert, ohne Diskriminierung, in Freundschaft und mit Fairplay. Das Resümee der Gnarrenburger: Eine tolle Stimmung unter den Athleten, viele Dinge in der Organisation die verbesserungswürdig waren, da waren die Dänen recht gelassen, aber vielleicht 2019 eine erneute Teilnahme, dann in Venedig zu den EMACS.

Erfolgreiches Abschneiden bei den Kreismeisterschaften in Klein-Meckelsen

Bei guten äußeren Bedingungen und auf einer tollen Strecke gingen 128 Läuferinnen und Läufer in Klein-Meckelsen an den Start über die 10 Km Distanz, gleichzeitig der Lauf für die Kreismeisterschafteten. Für Werner Stelljes, Frank Bargmann und Ralf Rimkus war es ein Testlauf für die Teilnahme über die Halbmarathondistanz bei den Senioreneuropameisterschaften 2017 im August in Arhus. Unterstütz wurde das Trio von Yvette Biefeld-Brünjes, Olaf und Jobst Erich sowie Hans Gerschler. Damit stellte man in fast jeder Altersklasse eine(n) Teilnehmer/-in. Das spiegelte sich dann auch bei der abschließenden Siegerehrung wieder, bei der es drei Kreismeistertitel und drei weitere Podiumsplätze für die Gnarrenburger gab. Ihren Titel in der AK W 45 aus dem Vorjahr verteidigte eine stark laufende Yvette Biefeld-Brünjes, in 47:45 min die damit in der Gesamtwertung einen dritten Platz belegte. Ungefährdet und mit deutlichem Vorsprung gewann Olaf Erich in 46:18 min die AK M 45. Zufrieden zeigten sich Frank Bargmann (48:10 min, 3. Platz AK M 60, KM), Ralf Rimkus (48:03 min, 2. Platz AK 55, KM) und Werner Stelljes mit dem Testlauf. Alle erreichten die vorgegeben Zeiten des Trainingsplanes und das dabei noch ein Kreismeistertitel und eine neue Bezirksbestleistung in der AK M 75 in 48:52 min herauskam freute besonders Werner Stelljes. Abgerundet wurde das gute Abschneiden von Hans Gerschler (52:50 min, 2. Platz AK 65, KM) und Jobst Erich, der die 5 km Distanz mit einer persönlichen Bestzeit von 25:06 min beendete.

Haspa Marathon und Stundenlauf in Buxtehude als Herausforderung

Kreisrekord aufgestellt und persönliche Bestleistung verbessert

Eine Sache einte beide Veranstaltungen, das wechselhafte Wetter an diesem Sonntag im April. Bestleistungen strebten zwar die Athletinnen und Athleten bei beiden Veranstaltungen an, aber das kalte und windige Wetter ließ zumindest beim Haspa Marathon keine neuen Rekorde zu. Da legten sich die Aktiven des TSV Gnarrenburg beim Stundenlauf in Buxtehude mächtig ins Zeug im die persönlichen Bestleistungen zu verbessern. Bei einer Beteiligung von insgesamt 9 Läufern und einer Läuferin war der TSV Gnarrenburg mit drei Teilnehmern am stärksten vertreten, was zu der nicht ganz ernst gemeinten Frage führte, ob diese hier ihre Vereinsmeisterschaften austragen wollten und so gleich zu Beginn für gute Stimmung sorgte. Nachdem auch der letzte Läufer seinen persönlichen Rundenzähler zugeteilt bekommen hatte, fiel der Startschuss und eine kleine aber hochmotivierte und gut gelaunte Truppe stürmte los, um möglichst viele Runden in der vorgesehenen Zeit zu absolvieren. Dank der kontinuierlichen Zeitansagen und der Informationen der Rundenzähler, hatte jeder Läufer während des Rennens einen guten Überblick über seine Leistung. Nach 10.000 m gab es eine erste Wertung: Olaf Erich 45:52,0 min; Werner Stelljes 50:25,3 min; Yvette Biefeld-Brünjes 45:45,6 min. Nach genau einer Stunde wurde das Rennen gestoppt und mit Lokalmatador Frank Kupper von Post SV Buxtehude stand auch der Sieger mit gelaufenen 15.116 m fest. Yvette Biefeld-Brünjes konnte ihren Kreisrekord aus dem Vorjahr auf 12.954 m um neunzehn Meter verbessern. Werner Stelljes stellte einen Kreisrekord über 10.000m in der AK M 75 auf und Olaf Erich finishte mit gelaufenen 13.118 Metern. Die Farben des TSV Gnarrenburg beim Haspa Marathon vertraten Heike Lubes, Helmuth Böttjer und Ron Slokker. Ron Slokker, der den Marathon als Vorbereitungslauf für den Iron Man am 13.08.2017 in Hamburg lief, finishte nach 04:29:45 Std. Er musste in der zweiten Hälfte Tempo rausnehmen, war aber zufrieden mit dem Ergebnis, auf dem sich aufbauen lässt. Ihm folgte Heike Lubes, die zum ersten Mal in Hamburg an den Start ging und die nach 04:56:01 Std die Ziellinie überquerte, damit belegte sie Platz 379 in der AK W40. Helmuth Böttjer kam nach 05:01:46 Std auf Platz 25 in der AK M 70 ins Ziel. Das Resümee der drei fiel trotzdem positiv aus: „ Abwechslungsreiche Strecke mit guter Stimmung und guter Organisation. Schließlich mussten auch die Helferinnen und Helfer bei dem Wetter ausharren.“

OLYMPUS DIGITAL CAMERA