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24h-Lauf Schenefeld

„Wir begrüßen die Urgesteine unserer Veranstaltung, den Moorexpress vom TSV Gnarrenburg, der bisher an allen Läufen teilgenommen hat“ so die Worte des Vorsitzenden der Leichtathletikabteilung des SV Blau-Weiß Schenefeld zur Eröffnung der Laufveranstaltung am Samstag um 12.00 Uhr.
Dann fiel auch schon der Startschuss und mit Werner Stelljes machte sich nicht nur der älteste Teilnehmer vom Moorexpress, sondern auch Einer, der gemeinsam mit Olaf Erich an allen acht Veranstaltungen teilgenommen hat, auf die 1,96km lange Strecke rund um das Sportgelände . Unterstützung gab es in diesem Jahr mit dem Ex-Gnarrenburger Andreas Wöhltjen, der jetzt für den TSV Ottersberg an den Start geht und Karl-Heinz Poludniok vom TV Scheeßel.
Drei Paarlaufteams, 23 Einzel-Läufer-/rinnen und 17 Mannschaften mit je acht Personen stellten sich in diesem Jahr der Herausforderung. Stand man 2016 vor der Entscheidung die Veranstaltung abzusagen, da Dauerregen und Sturm zu einem Risiko für die Teilnehmer wurde, strahlte an diesem Tag die Sonne von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.
Einen 24-Stundenlauf zu beschreiben ist schwer. Es ist, eine gewisse Kondition vorausgesetzt, mehr eine mentale Disziplin um auch als Teamläufer jede Stunde wieder seine Leistung abzurufen und vergleichbar mit einem 3000m Lauf für das Sportabzeichen, der jede Stunde auf dem gleichen Level wiederholt wird. In den Körper hineinhören, mit der richtigen Tempowahl, ausreichendem Trinken muss man versuchen das in den Griff zu bekommen.
So begab man sich bis Sonnenuntergang auf die Außenrunde, bevor dann bis 05.30 Uhr die Stadionrunde aus Sicherheitsgründen gelaufen werden musste. Das Team wurde geteilt und vier Läufer hatten drei Stunden Ruhe, während der Rest sich im Stadion nach 1200m abwechselte. Ab 05.30 Uhr ging es wieder als Team auf die Außenrunde und der Start nach drei Stunden Pause viel schon recht schwer.
In der letzten Stunde gab es wieder nur Stadionrunden und die eigenen Beine waren schwer und einige Läufer sahen noch taufrisch aus-wie machen die das?
Debütant Karl-Heinz fasste das Ganze sehr gut zusammen: „Erstaunlich was man nach 23 Stunden noch leisten kann“ und alle sind gesund durchgekommen.
Der Stand der gelaufenen Kilometer wurde stündlich bekanntgegeben und bereits nach wenigen Stunden hoben sich die Erstplatzierten vom Rest des Feldes ab.
Leider gab es auch zwei fehlerhafte Auswertungen und plötzlich fehlten uns zum angepeilten Ziel, das Erreichen der 300Km Distanz, acht Kilometer!! Diese Fehler wurde leider erst am Sonntagmorgen korrigiert und die mittlerweile „dicken“ Oberschenkel verhinderten eine Tempoerhöhung um die fehlenden 1,2 Kilometer aufzuholen. Letztendlich war man mit den erreichten 298.853,67km und einem 1. Platz in der Männerwertung sehr zufrieden.
In der Gesamtwertung der Teams konnte ein guter vierter Platz erreicht werden. Bei der abschließenden Siegerehrung gab es von allen Teilnehmern einen großen Applaus für die Organisation über einen Zeitraum von 24 Stunden, mit Verpflegung und Betreuung. Das Resümee von Debütant Andreas Burfeind bekräftigte das gesagte:“ Schade, dass die Veranstaltung nur alle zwei Jahre stattfindet. Ich hätte nächstes Jahr schon wieder Lust, es hat sehr viel Spaß gemacht, als Team so etwas zu machen.

Die Einzelergebnisse der Gnarrenburger Läufer:
Werner Stelljes: 38,59043 Km; Ingo Schilling: 38,59043 Km; Ralf Rimkus: 36.23762 Km; Olaf Erich: 37,83732 Km; Andreas Burfeind: 37,43732 Km;
Thomas Heinrichs: 35,88421 Km; Andreas Wöhltjen: 37,03732 Km; Karl-Heinz Poludniok: 36,23762 Km

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