Werner Buddrus erhält Goldene Ehrennadel des DKV

50 Jahre Karate- Werner Buddrus erhält Goldene Ehrennadel des Deutschen Karateverbandes

 Erfolgreicher Athlet, Bremer LandestrainerKumite, A-Prüfer, Landesstilrichtungsreferent Wadokai Buchautor und wandelnde Kampfkunst Enzyklopädie. Und vor allem: Mit 70 Jahren immer noch aktiver Sportler! Seit 50 Jahren lebt Werner Buddrus  Karate. Zahlreiche Karatevereine im Elbe-Weser-Raum verdanken ihre Existenz dem Wirken des 7. Dan aus Osterholz-Scharmbeck. In Niedersachsen kennen ihn viele Sportler durch seine mehr als dreißigjährige Tätigkeit als Landeskampfrichter, für die er erst im letzten Jahr mit der Goldenen Ehrennadel  des KVN geehrt wurde.

Zu seinem Karatejubiläum wurde Werner nun eine weitere hohe Ehre zuteil: Aufgrund seiner zahlreichen Verdienste um das Karate verlieh ihm auch der Deutsche Karate Verband  die Ehrennadel in Gold! Wegen der Corona-Verordungen fand die Ehrung im bescheidenen Rahmen im Rahmen des Freilufttrainings in Gnarrenburg statt.

Zum Kampfsport kam Werner Buddrus Ende der 60 er Jahre. Zunächst trainierte er Judo, dann, ab 1970  Karate.  Im selben Jahr gründete mit einigen Gleichgesinnten den 1. Budo-Club OHZ  in dem bis heute Karate, Judo und andere japanische Kampfkünste trainiert  werden können. Bereits 1973 bestand Werner Buddrus die Prüfung zum 1.Dan  Shotokan.  „Schwarzgurt verpflichtet!“, so damals seine Devise, und so konzentrierte er sich von da an ausschließlich auf das Karate. Er trainierte bei Meistern wie Hideo Ochi, Mizuro Ashihara, Taji Kase, Song T. Park, Gilbert Gruß und anderen. Sogar Hironori Otzuka, 10 Dan Meijin, durfte er noch auf einem Lehrgang in Deutschland erleben. 1976 traf er dann auf den legendären Großmeister Teruo Kono Hanshi, 8. Dan Wado-Ryu, 8. Dan Shinto Yoshinryu Jiu Jitsu Kempo, und wurde dessen Schüler. Der charismatische Japaner, damals einer der weltweit wichtigsten Karate-Großmeister, war in der Karate-Welt geradezu gefürchtet, seinen Schülern  körperlich wie mental das Äußerste abzuverlangen. Auf einem Lehrgang auf Hawaii beispielsweise, traute  sich zunächst niemand im Gi zu erscheinen, da alle von Konos legendärer Härte gehört hätten.  Sensei Kono beeindruckte und prägte Werner Buddrus nachhaltig. Der Großmeister verkörperte wie kein zweiter Leidenschaft, Konsequenz und Selbstdisziplin. Tugenden, die sich auch Werner Buddrus zu Eigen machte. Umgekehrt erkannte Kono Werners  Einsatzbereitschaft und Liebe für das Karate, und nahm ihn daher oft als Kohai mit auf seine Lehrgänge.  Konos Karate war anders als das, was Werner Buddrus bisher kannte. Durch die Nähe zum Shinto Yoshinryu Jiu Jitsu Kempo wurden viele Partnerübungen mit Infight- Techniken, Hebeln und Würfen trainiert. Auch das Wado-typische Tai-Sabaki, das halbkreisförmige Ausweichen im letzten Moment eines Angriffs, war etwas Neues. Auf sportlicher Ebene führte Herr Kono, der selbst einige Jahre als bester Kämpfer Japans galt, Werner Buddrus zu neuen Höhen. Dabei startete Werner, wie damals oft üblich, sowohl in Kata als auch im Kumite. So wurde er von 1977-1982 unter Anderem Deutscher Kata-Mannschaftsmeister  erreichte mehrere Platzierungen im Kumite- Einzel und nahm 1977, als Mitglied von Herrn Konos Nationalauswahl, an den Wadokai-Europameisterschaften in Hamburg teil. Seit 2001 ist Werner Landesstilrichtungsreferent für die Stilrichtung Wadokai-Kono Style.

Ab 1982, Buddrus hatte inzwischen inzwischen den 3. Dan inne und galt somit  bereits als hoch graduierter Karateka, wechselte er dann komplett ins Trainerfach. Neben seiner Tätigkeit beim 1. Budo Club OHZ, gründete er die später sehr erfolgreiche  Karateabteilung des TSV Gnarrenburg, in der er bis zum heutigen Tag das Karate-Training leitet. Beide Vereine wurden zur Keimzelle für weitere Wado-Vereine im Elbe-Weser Raum.

Im Jahr 2000 dann ein weiterer Höhepunkt in Buddrus Trainerlaufbahn: Der Landesverband Bremen ernannte ihn zum Landestrainer, eine Tätigkeit die Werner Buddrus 5 Jahre lang ausübte.

Mit seinen Weggefährten, Dr. Elke von Oesen und Peter Mixa, veröffentlichte er 2004 ein Karate Lehrbuch („Karate-Training, Wettkampf, Selbstverteidigung“) und 2007 eine Lehr- DVD („Teruo Kono Wado Ryu Karate“). Sein Wissen ist inzwischen in ganz Deutschland gefragt, Buddrus unterrichtet  regelmäßig auf Lehrgängen, Bremen, Sachsen, Baden-Württemberg und selbstverständlich auch Niedersachsen, etwa beim KVN Danshakai oder beim Gnarrenburger Anwenderlehrgang. Für den gelernten Tischler ein nahezu beispielloser zeitlicher Aufwand, und ohne Unterstützung von Ehefrau Waldtraut undenkbar, die ihn seit seinen Anfängen im Karate bis heute mit viel Verständnis zur Seite steht. Überhaupt ist Karate im Hause Buddrus längst Familiensache: So ist sein Sohn Yves inzwischen  selbst  Trainer und Inhaber des 2. Dan.

Dennoch gibt es für Werner Buddrus keinen Grund, es etwa mit 70 Jahren ruhiger angehen zu lassen: Zwar hat er seine Tätigkeit als Kampfrichter im letzten Jahr aufgegeben, für das eigene Training gilt das jedoch nicht. Ständig sucht er nach neuen Erfahrungen  und arbeitet daran sein Wissen und seine Fähigkeiten zu erweitern. So ist Werner Buddrus  einer der wenigen Karateka im Deutschland, die einen 3. Dan im Kyusho-Jitsu vorweisen können. In dieser Kampfkunst, in der es um das Wissen der Anwendung der Nervendruckpunkte geht, gilt er bundesweit als Experte. Als Inhaber der DKV A- Prüfer Lizenz im Kyusho-Jitsu hält er regelmäßig Unterricht und Prüfungen in Osterholz-Scharmbeck ab, an dem jeder DKV Karateka teilnehmen kann. Darüber hinaus beschäftigt sich Werner seit Jahren mit  der Traditionellen Chinesischen Medizin, Qi Gongi, Chi-Na (chinesische Hebeltechniken) und Modern Arnis.  Zwischendurch kam dann noch zeitweise  Ju Jutsu und Iaido (die Kunst des Schwertziehens) hinzu. Wer Werner auf einem Lehrgang erlebt kann selbst feststellen, wie schnell er sein Gegenüber mit einem  Hebel unter Kontrolle bringen kann, oder wie überaus wirkungsvoll seine punktgenauen Nervendruck- Techniken sind. Dabei bleibt er stets bescheiden, großmeisterliches Gehabe ist ihm fremd. Stets freut er sich darüber, Neues zu  Erlernen und ebenso, wenn er es dann an seine Schüler weitergeben kann! Diese Neugierde ist es wahrscheinlich, die, verbunden mit stetigem Training, Werner Buddrus bis heute bemerkenswert fit und agil halten.  Seine 70 Jahre sind ihm kaum anzumerken. Lediglich die Knie haben inzwischen etwas nachgelassen, was beim Training inzwischen ein gewisses Maß an Vorsicht verlangt. Das bedeutet jedoch nicht, dass er sich nicht weiterhin neuen Herausforderungen stellt. Seit einigen Jahren beschäftigt sich Werner Buddrus mit Kobudo, der von Okinawa stammenden Kampfkunst der  traditionellen Bauernwaffen. Hier bereitet er sich gerade auf seine Prüfung zum 1. Dan vor. Das wäre dann immerhin Werners elfter Schwarzer Gürtel!

Herzlichen Glückwunsch Werner!

Impressionen vom 7. Anwenderlehrgang 2019

7. Gnarrenburger Anwender-Lehrgang

Liebe Karate Freunde,
zum mittlerweile siebten Mal richtet der TSV Gnarrenburg seinen alljährlichen Anwender-Lehrgang aus! Wir möchten Euch herzlich einladen, zusammen mit uns einen spannenden Kampfkunst-Tag zu erleben!
Wie in den Vorjahren liegen die Schwerpunkte wieder auf Kyusho-Jitsu, Kobudo und Selbstverteidigung.

Nach dem grandiosen Erfolg im Vorjahr freuen wir uns besonders, den zweifachen Kobudo-Weltmeister Dr. Hagen Walter wieder in Gnarrenburg begrüßen zu dürfen. Hagen wird sich in drei Trainingseinheiten dem Thema „Bo-Jutsu“ widmen und uns diese Stockwaffe in Grundschule, Kata und Anwendung näher bringen. Sowohl für Anfänger alsauch Fortgeschrittene also die Gelegenheit, von einem echten Könner zu lernen!
Wie in den letzten Jahren wird auch wieder eine Einheit zum Thema Kyusho-Jitsu, also der Kunst der „geheimen Nervendruckpunkte“ angeboten. Mit Werner Buddrus, 7. Dan, haben wir einen der führenden Experten für Kyusho-Jitsu im DKV als Referenten!
Unterstützt werden wird Werner hier von Marco Stelljes, 3. Dan Karate und 1. Dan Kyusho-Jitsu. Außerdem wird Werner eine Einheit zum Thema Hebeltechniken anbieten.
Olaf Seifert, 1. Dan Karate und Gewaltschutztrainer für Berufsgruppen, kommt ebenfalls bereits zum zweiten Mal nach Gnarrenburg. Bei ihm wird es weniger um die bloße Vermittlung von SV- Techniken gehen, sondern um das Verhalten bei Gefahren und
Stresssituationen. Themen also, welche auch für Kampfsportler im Ernstfall entscheidend sein können!
Jan Meinke, 3. Dan und Diplomsportlehrer, wird wie auch schon in den letzten Jahren, für ein gelungenes Aufwärmtraining mit hohem Spaßfaktor sorgen! Und wer an diesem Tag noch etwas für die Gesundheit tun möchte, der gönnt sich Jans Einheit zum Thema
Fasszientraining.
Auch den Karate-Nachwuchs haben wir nicht vergessen. Gnarrenburgs Kindertrainer Yvonne Betke und Cor Boer werden wieder Einheiten mit tollen Budo-Spielen anbieten. Für Kinder bis 12 Jahren ist der Lehrgang kostenlos!
Also, wir freuen uns auf Euch! Bis zum 2. November in Gnarrenburg!
Eure Karate Abteilung des TSV Gnarrenburg.

⇓⇓⇓⇓ ⇓⇓⇓⇓ ⇓⇓⇓⇓   Aktueller Zeitplan    ⇓⇓⇓⇓ ⇓⇓⇓⇓ ⇓⇓⇓⇓

https://tsv-gnarrenburg.de/wp-content/uploads/2019/09/Zeitplan-2019.pdf

Neuer Anfängerkurs 2019

Gürtelprüfung 2019

Was macht ein Karatekämpfer an einem Samstag bei 28°C? Er geht in eine warme Halle und legt seine Gürtelprüfung ab. So geschehen am 22.06.2019 beim TSV Gnarrenburg. 36 Prüflinge im Alter von 6 bis 61 Jahren stellten sich der Herausforderung.

Besonders erwähnt werden muss dabei Wilfrid Lex (Photo), der nach einer minimalen Pause von 40 Jahren zum Karate zurück fand und seinen orangen Gürtel erwerben konnte. Die Prüfung wurde von Sascha Ryll (3. Dan), Yvonne Betke (2. Dan) und Cor de Boer (1. Kyu) abgenommen. Die Trainer bewiesen dabei ebenfalls Kampfgeist, mussten sie sich von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr auf die einzelnen Prüfungen konzentrieren. Denn jeder Teilnehmer erhielt, ob er nun bestand hatte oder nicht, ein aussagekräftiges Feedback zu seinen Techniken. Glücklicherweise konnten die meisten Karateprüfung ihre Prüfung erfolgreich ablegen. Da kann man die Sommerferien gleich mit gutem Gefühl beginnen.

Das Training für die Kinder wird am nach den Sommerferien fortgesetzt, Freitags um 15.30 Uhr in der Halle in der Hermann-Lamprecht Straße in Gnarrenburg. Die Erwachsenen treffen sich -ebenfalls nach den Ferien- wieder Dienstags und Donnerstags um 19 Uhr in der Halle am Brilliter Weg, Gnarrenburg. Kinder können ab 6 Jahren ins Training starten. Erwachsene jeden Alters sind (natürlich auch ohne Kampfsport-Vorerfahrung) herzlich willkommen.

 

Gnarrenburger Karate-Kids beim Kata-Turnier in Osterholz-Scharmbeck erfolgreich

Blitzschnelle Fußtritte, energiegeladen Fausstöße und markerschütternde Kampfschreie! Beim alljährlichen Kata-Turnier der Karate-Vereine zwischen Weser und Oste ging es wieder hochkonzentriert zur Sache! In diesem Jahr wurde das Treffen des Kampfsport-Nachwuchses vom 1. Budo Club Osterholz-Scharmbeck ausgerichtet. Ganz vorne mit dabei: der TSV Gnarrenburg, der mit 21 Kindern antrat und wieder etliche Platzierungen mit nach Hause nehmen konnte.

Nachwuchsarbeit wird in Gnarrenburg groß geschrieben und so wurde im Vorfeld fleißig trainiert. Am Ende konnten die Gnarrenburger Trainer Yvonne Betke und Cor Boer mit Recht stolz auf ihre Schützlinge sein. In allen Altersklassen, in denen die Gnarrenburger starteten, wurden auch Platzierungen erreicht! Eine Kata ist im Karate eine traditionelle Übungsform, bei der eine bestimmte Abfolge von Techniken in verschiedene Richtungen ohne Gegner ausgeführt wird. Körperbeherrschung war also gefragt, die Kampfrichter hatten im K.O. System die korrekte technischen Ausführung, Dynamik, Tempo, Körperspannung, Atmung und einen sicheren Stand zu bewerten.
Besonders erfolgreich waren die Gnarrenurger Mädchen in der Altersklasse U 12: Hier ließen Elina van Baar (Platz 1), Marielle Wintjen (Platz 2) und Ilana Busch (Platz 3) der Konkurrenz keine Chance und und standen am Ende gemeinsam auf dem Siegertreppchen!
Ebenfalls erste Plätze gingen an Lena Sophie Zeidler (U10) , Alina Katharina von Lieben (U 16) und Tristan Hashagen (U14). Zweite Plätze erreichten Ian Luis Heistermann (U10) und Ernesto Bscheidl (U16/18)
„Alle konnte ihre Trainingsleistungen trotz Nervosität gut abrufen!“, zeigte sich Yvonne Betke zufrieden. Vor allem bei den Teilnehmern, die bereits zum zweiten oder dritten Mal teilnahmen, zeigte sich deutlich, dass sie eine hohe technische Qualität in der Ausführung ihrer Kata demonstrieren konnten. Ein Umstand, welcher den jungen Karateka auch sicherlich bei den nächsten Gürtelprüfungen zugute kommen wird. Mit einer einer Gesamtzahl von 56 Startern aus fünf Vereine waren die Veranstalter mit der Beteiligung sehr zufrieden. Daher waren sich Trainer und Teilnehmer zum Schluss einig, dass diese gelungen Veranstaltung sicher auch im nächsten Jahr wieder ausgerichtet werden wird!

Neben dem TSV Gnarrenburg und dem 1. Budo-Club OHZ nahmen außerdem der TSV Bremervörde, der SV Hepstedt/Breddorf sowie der Bremer TV Eiche-Horn teil. Allen Vereinen ist gemeinsam, dass sie in direkter Tradition zum japanischen Großmeister Teruo Kono stehen, einem der international wichtigsten Karatelehrer des letzten Jahrhunderts.

Trainieren mit dem Weltmeister – Karate-Lehrgang in Gnarrenburg am 10. November 2018

Karate – das übersetzen stolze Japaner oft mit ‚leere Hand‘. Historisch kann man sicher sagen, dass sich Karate aus einem Kampfsystem entwickelte, dass aus einer Not heraus entstand: Im 15. Jahrhundert wurde den Bewohnern Okinawas (die Insel gehörte damals noch nicht zu Japan) verboten, jegliche Waffen zu tragen. Daher erfreute sich die waffenlose Kampfkunst wachsender Beliebtheit. Die Hand war ohne Waffe, also ‚leer‘.

Die Wahrheit wird so aber nicht ganz abgebildet. Denn das Waffenverbot führte nicht nur zum erwähnten waffenlosen Kampf – es führte auch zu einem Kampfsystem mit Alltagsgegenständen. So wurde nicht mit dem verbotenen Schwert gekämpft, sondern beispielsweise mit einem stabilen Stock, Dreschflegeln oder auch mit Sicheln. Diese Gegenstände finden wir auch heute noch mit den japanischen Begriffen Bo, Nunchaku oder Kama in speziellen Karatetrainings. Diese Art des Trainings bezeichnet man als Kobudo.

In dieser Disziplin wurde der Astrophysiker Dr. Hagen Walter (4. Dan Ryukyu Kobudo Tesshinkan und 4. Dan Shorin Ryu) auf Okinawa Weltmeister. 2015 erhielt er WM-Gold für seine Vorführung mit dem Sai, einem Metalldreizack. Neun Monate hatte er sich dafür vorbereitet, ein elfstündigenen Flug nach Tokyo überstanden und dann präsentierte er seine Kata – eine eingeübte Schlag- und Bewegungsfolge. Das Endergebnis war erstaunlich: Hagen Walter und sein japanischer Mitstreiter hatten exakt die gleiche Punktzahl. Doch es wurde noch besser. Nach der Stichrunde stimmten die Ergebnisse des Deutschen und des Japaners wieder überein. Sowohl die Kampfrichtern als auch die Kontrahenten mussten lächeln. Nach kurzer Beratung wurde dann beschlossen, dass beide den ersten Platz besetzen würden. Hagen Walter war Weltmeister. Übrigens teilte er uns bescheiden und kurz mit, dass er bei der Kobudo-WM 2018 in Okinawa nochmal in der Kategorie Sai gewinnen konnte!

Am 10.11.2018 kommt genau dieser Hagen Walter zum sechsten Anwenderlehrgang des TSV Gnarrenburg. Er wird persönlich die Einführung ins Kobudo leiten. Dabei werden die traditionellen Waffen Bo/Langstock, Tonfa/Schlagstock und Sai/Dreizack vorgestellt.  Auch Meister Werner Buddrus (7. Dan Wado-Ryu-Karate, 2. Dan Shotokan-Karate, 3. Dan Kyusho-Jitsu) wird wieder mit von der Partie sein. Den Erwachsenen wird zudem ermöglichst, sich mit dem Angriff auf Nervendruckpunkte, Gewaltschutztraining, einem Stresstraining und dem Bodenkampf zu beschäftigen. Yvonne Betke (2.Dan) wird für ein passendes Kindertraining sorgen.

Der Lehrgang findet am 10. November 2018 von 10 Uhr bis 16 Uhr in der Sporthalle Brilliter Weg in Gnarrenburg statt. Es wird eine Lehrgangsgebühr von 15 € erhoben. Der Lehrgang ist offen für alle Stilrichtungen und natürlich sind auch Anfänger und Zuschauer herzlich willkommen. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Teilnehmer bis 12 Jahre und Zuschauer haben freien Eintritt!

Für weitere Fragen stehen wir ihnen gerne unter folgender e-mail-Adresse zur Verfügung: wadokai.gnarrenburg@gmail.com.

Den Zeitplan für die Veranstaltung könnt ihr mit einem Klick auf den unteren Link downloaden:

https://tsv-gnarrenburg.de/wp-content/uploads/2018/08/Zeitplan-2018.pdf

 

6. Gnarrenburger Karate Anwender-Lehrgang

Liebe Karate Freunde,
zum mittlerweile sechsten Mal richtet der TSV Gnarrenburg seinen alljährlichen Anwender-Lehrgang aus!
Wir möchten Euch hiermit herzlich einladen, zusammen mit uns einen spannenden Kampfkunst-Tag zu erleben!
In diesem Jahr liegen die Schwerpunkte auf Kyusho-Jitsu, Kobudo und Selbstverteidigung.

Kyusho-Jitsu erfreut sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit. Die Kunst der „geheimen Nervendruckpunkte“ lässt viele unserer Karate Techniken in einem völlig neuen Licht erscheinen und erweist sich als äußerst wirksam in der Selbstverteidigung. Wie wirksam, davon kann sich jeder selbst bei Werner Buddrus, 7. Dan, überzeugen. Mit ihm haben wir an diesem Tag nicht nur einen hochrangigen Karate Lehrer als Referenten, sondern auch einen der führenden Experten für Kyusho-Jitsu im DKV! Unterstützt werden
wird Werner von Reinhard Jacob, 3. Dan Karate und 1. Dan Kyusho-Jitsu.

Auch Kobudo liegt im Trend. Das Üben dieser alten japanischen Waffentechniken verdeutlicht nicht nur wie groß die Gemeinsamkeiten zwischen Kobudo und unserem Karate eigentlich sind, es macht auch einfach Spaß! Wir freuen uns sehr, dass wir mit Dr. Hagen Walter, 4. Dan Kobudo, 4. Dan Shorin-Ryu, eine echte Koryphäe als Referenten gewinnen konnten! Hagen hat sowohl zwei Bücher zum Thema Kobudo als auch zwei Bücher zum Thema Karate geschrieben. 2015 wurde er in Japan sogar Weltmeister im Kobudo! Ihr dürft also sehr gespannt sein!

Wie man sich in Gefahrensituationen verhalten sollte, bevor es zum Äußersten kommt, dieser Frage widmet sich Olaf Seifert, 1. Dan und Gewaltschutztrainer für Berufsgruppen. Bei ihm wird es darum gehen Gefahrensituationen richtig einschätzen, steuern und auch
deeskalieren zu lernen.

Für die realistische Selbstverteidigung ist es auch für Karateka wichtig sich mit ungewohnten Szenarien auseinanderzusetzen. Techniken zu trainieren ist das eine. Aber wie handlungsfähig bin ich in Stresssituationen wirklich? Wie verhalte ich mich, wenn mich ein Angriff in die Bodenlage zwingt? Werner Buddrus wird mit seiner immensen Erfahrung in den Kampfkünsten zwei Trainingseinheiten diesen Fragen widmen. Freut Euch also auf sowohl packende wie lehrreiche Übungseinheiten und nehmt wertvolle Trainingstipps mit nach Hause!

Auch die jüngsten Karateka haben wir nicht vergessen. Gnarrenburgs Kindertrainerin Yvonne Betke bietet wieder Trainingseinheiten mit tollen Budo-Spielen an. Für Kinder bis 12 Jahren ist der Lehrgang kostenlos!

Und schließlich wird Jan Meinke, 3. Dan und Diplomsportlehrer, wie auch schon in den letzten Jahren, für ein gelungenes Aufwärmtraining mit hohem Spaßfaktor sorgen!
Wir freuen uns darauf, zusammen mit Euch einen faszinierenden Blick über den „Tellerrand“ zu wagen und einen Lehrgang mit viel Spaß zu erleben!
Bis zum 10. November in Gnarrenburg!
Eure Karate Abteilung des TSV Gnarrenburg.

Den Zeitplan könnt ihr euch mit Klick auf den unteren Link anschauen und downloaden.

https://tsv-gnarrenburg.de/wp-content/uploa

 

 

Schwarz wird neue Trendfarbe – Karateka bestehen Gürtelprüfung

Bremen, 31.03.18 – Es war ein langer Weg auf den sich die fünf Karatekämpfer aus den kooperierenden Vereinen des TSV Gnarrenburg, des 1. Budo-Clubs Osterholz und des TSV Bremervörde begaben: ihren Weg zum ersten Dan, also zum schwarzen Gürtel. Dies bedeutete für die Teilnehmer ein dreiviertel Jahr lang drei bis vier Mal intensives Training pro Woche und nicht selten auch Übungseinheiten zuhause. Dabei gingen sie durch ein Wechselbad der Gefühle: von Zufriedenheit und Stolz über Niedergeschlagenheit bis zur leichten Verzweiflung. Doch sie hielten eisern durch.

Die Prüfung, die von Dr. Elke von Oehsen (8. Dan, Bremen), Werner Buddrus (7. Dan, Osterholz), Peter Mixa (7. Dan, Norderstetd) und André Jätzschmann (5. Dan, Dresden) abgenommen wurde, bestand aus der Vorführung von grundlegenden Schlägen und Tritten. Es folgten einstudierte Kombinationen unterschiedlicher Techniken und Katas – also festgelegten und lang gelernten Bewegungsabfolgen. Auch Partnerübungen, an denen die Techniken kämpferisch ausgeführt wurden, mussten bestanden werden. Eine kräfteraubende Prozedur über anderthalb Stunden, die die Teilnehmer so ins Schwitzen brachte, dass die dicken Baumwollanzüge nur so trieften. Hinzu kamen so manch körperliche Leiden (typischerweise Schulter, Rücken, Wade), die das Ganze nicht einfacher machten. Die Prüflinge unter vierzig Jahren ‚durften‘ sich dann zum Abschluss noch schnaufend dem Freikampf stellen.

Es waren unruhige Nächte und Stunden vor der Prüfung gewesen und es dürfte für die Karateka ein ziemlich flaues Gefühl gewesen sein, als sie sich vor den Prüfern für die abschließende Bewertung aufzubauen hatten. Doch dann war klar: jeder einzelne hatte seine Prüfung bestanden. Demnach dürfen Danny Tomfohrde (TSV Gnarrenburg), Vincent von Borstel (TSV Bremervörde), Andreas Schubert (TSV Bremervörde), Hartmut Rauschert (1. Budo-Club Osterholz) und Andreas Boger (1. Budo-Club Osterholz Osterholz) in Zukunft den schwarzen Gürtel tragen und erhalten somit die wohlverdiente Auszeichnung für all ihre Mühen.

Selbstverteidigungskurs

Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich

Mindestalter: 16 Jahre

Keine Kosten für TSV Mitglieder!

Dieser Lehrgang von wirklich sehr kompetenten Lehrern / Trainern angeboten – und das direkt vor der Haustür