Von Chin-Na über Kyusho bis zum Stockkampf

Fünfter Anwenderlehrgang des TSV Gnarrenburg ein voller Erfolg – Karateka üben die ganze Palette der Kampfkunst

GNARRENBURG. Rund 50 Teilnehmer – von Breddorf bis Bremen – nahmen kürzlich an einem Karatelehrgang teil, der in der gerade neu renovierten Gnarrenburger Sporthalle im Brilliter Weg stattfand. In lockerer und doch konzentrierter Atmosphäre wurde fleißig trainiert.
Nachdem Jan Meinke (3. Dan Karate) die Karateka beim Aufwärmen ins Schwitzen gebracht hatte, nahm Meister Werner Buddrus (7. Dan Karate) die Grundtechniken ab. Wer bei den Erwachsenen dann noch nicht genug geschwitzt hatte, durfte sich beim Kickboxen verausgaben. Alle anderen hatten die Möglichkeit, sich mit dem Bodenkampf auseinander zu setzen – eine im Karate eher weniger beachtete Disziplin.

Nach einer Pause und einem wilden Basketballspiel konnten sich die Teilnehmer entweder dem Stockkampf widmen oder dem Faszientraining. Beim Faszientraining geht es darum, die Eigenschaften des Bindegewebes zu fördern. Die Arbeit mit der Faszienrolle trieb dabei so manch hart gesottenen Karatekämpfer die Tränen vor Schmerz in die Augen. Mit Schmerzen konnten sich die Teilnehmer dann auch im Chin-Na beschäftigen. In diesem chinesischen Kampfsystem wurden beispielsweise Fingerhebel beschrieben. Der Anleiter H.G.Kraufkopf (1. Dan Karate) beschrieb Chin-Na als „eine Wahl zwischen Schmerz und noch mehr Schmerz“. Gemächlicher ging es da doch beim Kyusho zu. Bei dieser Angriffstechnik werden die Nervendruckpunkte, die als heilsam aus der traditionellen chinesischen Medizin bekannt sind, negativ manipuliert. Hier lag der Schwerpunkt eh~ darauf, diese Punkte zu finden. So manch ein Teilnehmer hatte dabei seine liebe Mühe, die Nervenbahnen zu ertasten. Abschließend wurde die Selbstverteidigung ins Zentrum gestellt: so konnte man sich entweder auf Angriffe mit dem Messer oder auf Nahkampfangriffe vorbereiten.

Parallel zum Training der Erwachsenen fand auch in diesem Jahr ein buntes Kinderprogramm statt, das durch Yvonne Betke (2. Dan) angeleitet wurde. Neben der Schulung der Koordination, konnten die jüngsten Sportlerinnen und Sportler dem Alter angemessene Erfahrungen im Mattenkampf machen. Hier gab es den klassischen Eins-gegen-eins Kampf, aber auch mal ein jeder gegen jeden, was für viel Erheiterung sorgte. Beim Pratzentraining durften die Nachwuchskarateka sich mal trauen, einen richtigen Schlag zu landen und dabei die Übersicht zu behalten. Auch das Befreien aus Haltegriffen bildeten einen wertvollen Anwendungspunkt. Als kurzweilig und interessant wurde das diesjährige Programm des Lehrgangs beschrieben.

Werner Buddrus war sehr zufrieden und deutete schon an, dass man schon jetzt über eine Veranstaltung in 2018 nachdenke. ,,Wir können gespannt sein, was der sechste Anwender-Lehrgang zu bieten haben wird“, heißt es in einer Pressemitteilung des TSV Gnarrenburg. (bz)

Karate 5. Anwender-Lehrgang in Gnarrenburg

Auf ein Neues. Dieses Jahr wieder in Gnarrenburg

In den Herbstferien findet kein Karatetraining statt

Gut gerüstet ins neue Jahr – Selbstverteidigungs-Kurs im Januar 2018 . . .

Selbstverteidigungskurs des TSV Gnarrenburg startet im Januar 2018
Frisch zum neuen Jahr startet der TSV Gnarrenburg einen Selbstverteidigungskurs der Sonderklasse.

Angeleitet durch Werner Buddrus (7. Dan Wado-Ryu- Karate, 2. Dan Shotokan-Karate, 3. Dan Kyusho-Jitsu; auf dem Foto in der Mitte) werden an sechs Terminen, von Januar bis April, grundlegende Techniken der Selbstverteidigung vermittelt.

Unterstützt von Diplomsportlehrer Jan Meinke (3. Dan Karate) und dem Selbstverteidigungsexperten H.-Günter Krauskopf (1. Dan Karate) können die Teilnehmer in 18 Stunden eine Vielfalt von Techniken und Reaktionen auf die häufigsten Angriffe erlernen. Zudem wird auf selbstbewusste Kommunikationsformen und hilfreiche
Achtsamkeitsregeln eingegangen.

Vorkenntnisse oder besondere Kleidung sind nicht notwendig. Es reichen hallentaugliche Sportschuhe und Alltagskleidung. Dabei sollte lediglich berücksichtigt werden, dass die Kleidung Schaden nehmen könnte.
Hier ein kleiner Überblick über die Themen:

20.01.2018: Erster Kontakt (z.B. Umgang mit Schwitzkasten oder Festhalten)
10.02.2018: Hebel, Bodenarbeit (z.B. Fingerhebel, Verteidigung auf dem Boden liegend)
03.03.2018: Verteidigung mit Alltagsgegenständen (z.B. Gürtel, Schlüsselbund, Handtasche)
24.03.2018: Verteidigung mit Kurzstock
14.04.2018: Kickboxen
28.04.2018: Stresstraining (z.B. gegen zwei Angreifer verteidigen, Ausbrechen aus einem Kreis)

Ein Mindestalter von 16 Jahren wird vorausgesetzt. Pro Termin wird eine Teilnahmegebühr von 10
Euro erhoben – die Teilnahme für Mitglieder des TSV Gnarrenburg ist kostenlos.

Für Rückfragen steht Werner Buddrus gern zur Verfügung: 04791 / 6185 oder w.buddrus@freenet.de

Karate-Kinder des TSV Gnarrenburg legen erfolgreiche Prüfungen ab – Neuer Anfängerkurs wird angeboten-

Am 10.06.2017 stellten die Kinder der Karateabteilung ihr Können unter Beweis. Unter den wachsamen Augen des Prüfers Jan Meinke (3. Dan) wurden Katas, Schlag- und Trittkombinationen, Partnerübungen und Kämpfe vorgeführt. Ein wichtiges Element dabei bildete -wie immer im Karate- ein selbstbewusstes Auftreten sowie eine respektvolle Haltung sich selbst wie dem anderen gegenüber. Der jüngste Prüfling war dabei grade sieben Jahre alt.

Die Prüfung fand in zwei Gruppen statt. Die erste Gruppe beinhaltete alle Weißgurt-, Gelbgurt- und Orangegurtanwärter (siehe Bild). Die zweite Gruppe richtete sich an den Prüflinge zum Grün- und Blaugurt. In toller Atmosphäre konnten sich Eltern, Großeltern und Freunde einen Eindruck von den Trainingsergebnissen machen. Alle 24 Teilnehmer konnten dabei ihre Prüfung bestehen und so konnten sieben weiße, sechs gelbe, vier orange, fünf grüne und zwei blaue Gürtel überreicht werden.

Dies zeichnete nicht zuletzt auch die Arbeit der Jugendtrainer Yvonne Betke (2. Dan) Cor de Boer (3. Kyu) aus. Jan Meinke sagte nach der Prüfung, dass ein sehr hohes Niveau zu sehen war. Besonders beeindruckt hätten ihn Jana Alpers und Ernesto Bscheidl. Jana (16) absolvierte ihre Prüfung zum Grüngurt, Ernesto (12) konnte den Blaugurt erreichen. Die Eltern zeigten sich deutlich erstaunt, welche Entwicklung die Kinder innerhalb eines Jahres genommen hatten. Yvonne Betke stellte fest, dass die Kinder deutlich von der Teilnahme am inzwischen jährlich stattfindenden Kataturnier profitierten. Dieses hatte am 01.04.2017 in Gnarrenburg großen Anklang gefunden. Die Trainerin weiter: „Wir freuen uns darauf, wenn nach den Ferien das Training wieder beginnt und wir mit neuen Inhalten starken können!“

Der neue Anfängerkurs wird ab dem 25.08.2017 beginnen. Treffen ist ab 15:30 Uhr in der Sporthalle am Kreisel. Alle Kinder ab sieben Jahren können einfach vorbeischauen und mitmachen. Einfache Sportsachen reichen dabei völlig aus.

Für Fragen steht Yvonne Betke gern zur Verfügung: 04763 62 72 31.

Neuer Anfängerkurs für Kinder

Es ist wieder so weit.

Wir freuen uns auf zahlreiche Neuzugänge   🙂

Fortsetzung nicht ausgeschlossen – Marco Stelljes besteht die Prüfung zum dritten Dan

Am 15. April 2017 konnte Marco Stelljes beim Osterlehrgang in Bremen die Prüfung zum dritten Dan erfolgreich ablegen. Nach der schweißtreibenden Prozedur wurde ihm die hohe Graduierung durch die Prüfer Dr. Elke v. Oesen (8. Dan), Peter Mixa (7. Dan) und Werner Buddrus (7. Dan) zuerkannt. Somit konnte der Karateka mehr als 30 Jahren nach seinem ersten Kontakt mit seinem Sport stolz eine weitere Stufe auf dem Weg der ‚leeren Hand‘ erklimmen.
Dabei hätte alles ganz anders kommen können, wie Marco berichtete. Eher zufällig sei er im Rahmen einer Schul-AG erstmals mit Karate in Berührung gekommen. Dabei hätte er eigentlich viel lieber Volleyball oder Basketball gespielt – doch diese Angebote waren belegt und so blieb „nur“ noch das Karate übrig. Im Vorfeld habe er mit Kampfsport nichts am Hut gehabt; er habe Fußball und Leichtathletik betrieben. 1986 habe er beim TV-Falkenberg mit Shotokan-Karate begonnen. Nach acht Jahren und mit dem 5. Kyu, habe er aus familiären Gründen eine 10jährige Karatepause eingelegt. 2004 habe er den Karate-Do beim TSV Gnarrenburg wieder aufgenommen und sei so zum Wadō-Ryū gekommen. Seit 2012 sei er Spartenleiter und Trainier im Bereich Karate beim SVE Hepstedt/Breddorf.
An Karate habe ihn über all die Jahre die Anforderung und Entwicklungsmöglichkeiten für Geist und Körper begeistert. Man könne an die persönliche Leistungsgrenzen gehen und viel über sich lernen. So sehe Marco Karate vor allem als „harten Kampf […] gegen sich selbst“. Außerdem habe er verschieden Chancen genutzt, um über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen. Er habe sich mit Kickboxen, Arnis Eskrima und Kyusho Jitsu beschäftigt.

Neben allen Trainingspartnern hob Marco die besondere Rolle von Werner Budrus (7. Dan) in seinem Werdegang hervor, der für ihn über all die Jahre als Sensei einemotivierende Kraft gewesen sei. Marcos Technik beeindruckt durch ihren klaren Stil und die effektiven, zielgerichteten Bewegungen. Charakterlich hat man es mit einem aufrichtigen und zur Gelassenheit gewachsenen Menschen zu tun, der sowohl dem Weißgurt wie auch dem Meister mit gleichem Respekt begegnet. Mit seinem zuvorkommenden Engangement hat er sich um den Sport verdient gemacht und als Karateka kann man sich glücklich schätzen, mit Marco zu trainieren und von ihm unterwiesen zu werden. Aktuell könne er noch nicht absehen, ob er die Prüfung zum vierten Dan in Angriff nehmen werde. Das lasse er auf sich zukommen. Sobald er sich bereit fühle und die berufliche sowie familiäre Situation eszulassen würden, wolle er den Versuch machen. Eine Fortsetzung ist damit definitiv nicht ausgeschlossen.

Herzlichen Glückwunsch und Oss!
Marcos Karate Werdegang:
2008: 1. DAN WadoKai
2008: 1. DAN Kyusho Jitsu
2012: 2. DAN Wadokai
2012: B-Prüfer Wadokai
2013: Lizenz zum Selbstverteidigungslehrer ( SV ) im DKV
2017: 3. DAN Wadokai

Prüfung im Kobudo

Ryukyu Kobudo ist bezeichnend für die auf der Insel Okinawa ausgeführten historischen Waffentechniken zur Selbstverteidigung .Vor der Meiji Restauration gehörte es nicht zu Japan und im okinawanischem Dialekt nennt man es Ryukyu. Auf Okinawa und den Nebeninseln hat sich ein Kampfsystem aus verschiedenen Alltagsgegenständen entwickelt. Hans Günter Krauskopf vom TSV Gnarrenburg und Werner Buddrus vom 1.Budo Club Osterhoz Scharmbeck beschäftigen sich seit anderthalb Jahren mit dieser Kunst. Zuerst erlernt man Techniken mit dem BO oder Kun ( Stab 182 cm lang und 3cm im Durchmesser). Im Stil des Ryukyu Kobudo Tesshinkan Kyo Kai finden regelmäßig Lehrgänge statt und hat man ein bestimmtes Niveau erreicht besteht die Möglichkeit sich einer Prüfung zu unterziehen. Das Programm zum 5. Kyu (Schülergrad)besteht aus vier Kategorien. Zuerst Grundtechniken (Bo No Kihon),Partnerübungen (Kumi Bo), Kata (Form, deren Ablauf vorgeschrieben ist) und Kenntnisse über die Geschichte des Ryukyu Kobudo. Am 19.02.2017 nach fünf Stunden Training fand im Anschluss eine Prüfung statt. Hans Günter Krauskopf und Werner Buddrus legten die Prüfung zum 5. Kyu erfolgreich ab. Gegen 17 Uhr ging es von Nordhausen (Thüringen) Richtung Heimat mit einem Gefühl wieder etwas erreicht zu haben.

Andreas Mörsch holt Silber

Bremer Karateka aus den Reihen des TSV Gnarrenburg
Deutscher Vizemeister in der Masterklasse

Der TSV Gnarrenburg hat einen Deutschen Vizemeister in seinen Reihen.Vor kurzem gewann der Karate-Kämpfer Andreas Mörsch in Ilsenburg (Sachsen-Anhalt) die Silbermedaille in der Altersklasse Ü40 (Masterklasse) im Schhwergewicht.
In einem Alter,  in dem die meisten Karateka ihre aktive Wettkampfzeit schon einige Jahre hinter sich gelassen haben, bescherte sich Andreas Mörsch den bisher größten Erfolg seiner Laufbahn. „ Der mehrfache Bremer Landesmeister bewegt sich immer noch mit großer Athletik und hat nach wie vor Spaß am Wettkampf“, so Gnarrenburgs Karate-Abteilungsleiter Sascha Ryll.
Nachdem  sich Mörsch in Ilsenburg erfolgreich durch die Vorrunden gekämpft hatte, und dass Halbfinale sogar vorzeitig  für sich entscheiden konnte, scheiterete im Finale lediglich an Markus Pahlke  vom Zentral-Dojo e.V. Konztanz. Gegen die Konter-Fausstöße des sehr tief kämpfenden Konstanzers fand er in diesem Jahr kein Rezept.Trotzdem war der Bremer am Ende mit seiner Leistung sehr zufrieden.
Mörsch ist zur Zeit in zwei Vereinen Mitglied. Während er beim Nippon Bremerhaven reines Sport-Karate betreibt, hat er seine traditionelle Karateheimat vor einigen Jahren in Gnarrenburg gefunden. Hier Trainiert er unter Werner Buddrus, 7. Dan, und legte selbst im vorletzten Jahr die Prüfung zum 3. Dan ab. Um seinen Sport optimal betreiben zu können, nimmt Mörsch weite Wege in Kauf. Pendeln ist für ihn allerdings  nichts Neues, da sein Arbeitsplatz die Nordsee ist.  Er arbeitet als Servicetechniker im Offshore- Windkraftbereich.

Bei den Deutschen Meisterschaften startete er für Nippon- Bremerhaven und wurde vom Bremer Landestrainer Sergej Hanert betreut. Nippon Bremerhaven ist einer der erfolgreichsten Vereine Deutschlands mit etlichen nationalen und internationalen Titeln. „Bei uns im Norden vielleicht die beste Adresse , Wettkampftaining zu betreiben.  Für ihn selber das optimale Training, denn um bei den jüngeren Ahtleten der Leistungsklasse mithalten zu können, wird einem nichts geschenkt!“ so Sascha Ryll.

Nach mehr als dreißig Jahren Wettkampfsport war der Vizemeister-Titel  sein bisher größter Triumph. Aber ans Aufhöhren denkt der  toppfitte 49 Jährige trotzdem nicht: Im nächsten Jahr winkt schließlich die Altersklasse Ü50!

Karatelehrgang in Gnarrenburg ein voller Erfolg

60 Teilnehmer aus ganz Norddeutschland trainieren und lernen
neue Techniken der japanischen Kampfkunst kennen

Zum vierten Mal lud der TSV Gnarrenburg zu einem Karatelehrgang ein. Besonders erfeut waren wir als Ausrichter über die hohe Teilnehmerzahl von Karateka  aus dem ganzen Norden. Insgesamt fanden an diesem Tag 60 Karateka  aller Altersstufen und Gürtelgradeden den Weg nach Gnarrenburg um mit unserem Großmeister Werner Buddrus, 7. Dan, und anderen Trainern unseres Vereins zu trainieren und zu lernen. Ein neuerTeilnehmerrekord !

Themenschwerpunkt war wieder einmal Karate in der praktischen Anwendung, wobei die Lehrgangsteilnehmer sich immer zwischen zwei Themen entscheiden konnten. Was den Lehrgang auszeichnete  war wieder einmal der Blick über den bekannten Tellerrand des traditionellen Karate. Werner Buddrus eröffnete den Tag  zunächst mit klassischer Grundschule für alle. Danach gab er bereits einen der ersten Höhepunkte  des Tages zum besten, indem er den Teilnehmern eine Einführung in die Handhabung des japanischen Langstockes , des “Bo“, gab. Reinhard Jacobs gab einen Einblick in die schwierige Materie der geheimen Nervendrucktechniken, welche in den alten Karate-Katas verschlüsselt sind.

Diplomsportlehrer Jan Meinke brachte die Teilnehmer zunächst mit einem umfassenden Auffwärmtraining, dann mit fetziger Rockmusik an den Schlag-und Trittpolstern  ordentlich ins Schwitzen. Abteilungsleiter Sascha Ryll wiederum ging auf die praktische Anwendungsmöglichkeiten von traditionellen Partnerübungen ein.

Begeisterung erntete  wieder einmal Hans-Günter Krauskopf mit seinen Selbstverteidigungstechniken im Nahbereich. Krauskopf demonstierte wirkungsvoll, wie man einen Gegner am  ganzen Arm oder auch  nur an  einen Finger unter Kontrolle bringen kann, und dass es möglich ist, sich sowohl mit  einem Stock als auch einer zusammengerollten Zeitschrift zu verteidigen . Ein abschließender Höhepunkt war die von Ryll und Meinke angebotene Möglichleit seine Fähigkeiten einmal realistisch  an einem Gegner in einem Ganzkörperschutzanzug, wie er auch im Polizeitraining Verwendung findet, zu erproben.

Die Kinder wiederum, die eine eigene Trainingseinheit hatten, wurden von Gnarrenburgs Nachwuchstrainerin Yvonne Betke unterwiesen.  Neben praktischen Übungen ,wie Befreiungsgriffen gegen einen erwachsenen Angreifer, hatten die Kinder viel Spaß an den vielen Bewegungsspiele.

„Mit dem Erfolg dieses 4. Anwenderlehrganges fühlen wir uns bestätigt. Unser Ansatz, sich mit unseren speziellen Angeboten von anderen, eher traditionelen Lehrgängen abzuheben, scheint aufzugehen. Die Rückmeldungen der Teilnehmer waren durchweg positiv. Sie konnten  viel Neues mitnehmen und hatten jede Menge Spaß dabei,“ sagte Abteilungsleiter Sascha Ryll,der sich auf die Neuauflage in 2017 freut.

60 Teilnehmer aus ganz Norddeutschland trainieren und lernen neue Techniken der japanischen Kampfkunst kennen

Zum vierten Mal lud der TSV Gnarrenburg zu einem Karatelehrgang ein. Besonders erfeut waren wir als Ausrichter über die hohe Teilnehmerzahl von Karateka  aus dem ganzen Norden. Insgesamt fanden an diesem Tag 60 Karateka  aller Altersstufen und Gürtelgradeden den Weg nach Gnarrenburg um mit unserem Großmeister Werner Buddrus, 7. Dan, und anderen Trainern unseres Vereins zu trainieren und zu lernen. Ein neuerTeilnehmerrekord !

Themenschwerpunkt war wieder einmal Karate in der praktischen Anwendung, wobei die Lehrgangsteilnehmer sich immer zwischen zwei Themen entscheiden konnten. Was den Lehrgang auszeichnete  war wieder einmal der Blick über den bekannten Tellerrand des traditionellen Karate. Werner Buddrus eröffnete den Tag  zunächst mit klassischer Grundschule für alle. Danach gab er bereits einen der ersten Höhepunkte  des Tages zum besten, indem er den Teilnehmern eine Einführung in die Handhabung des japanischen Langstockes , des “Bo“, gab. Reinhard Jacobs gab einen Einblick in die schwierige Materie der geheimen Nervendrucktechniken, welche in den alten Karate-Katas verschlüsselt sind.

Diplomsportlehrer Jan Meinke brachte die Teilnehmer zunächst mit einem umfassenden Auffwärmtraining, dann mit fetziger Rockmusik an den Schlag-und Trittpolstern  ordentlich ins Schwitzen. Abteilungsleiter Sascha Ryll wiederum ging auf die praktische Anwendungsmöglichkeiten von traditionellen Partnerübungen ein.

Begeisterung erntete  wieder einmal Hans-Günter Krauskopf mit seinen Selbstverteidigungstechniken im Nahbereich. Krauskopf demonstierte wirkungsvoll, wie man einen Gegner am  ganzen Arm oder auch  nur an  einen Finger unter Kontrolle bringen kann, und dass es möglich ist, sich sowohl mit  einem Stock als auch einer zusammengerollten Zeitschrift zu verteidigen . Ein abschließender Höhepunkt war die von Ryll und Meinke angebotene Möglichleit seine Fähigkeiten einmal realistisch  an einem Gegner in einem Ganzkörperschutzanzug, wie er auch im Polizeitraining Verwendung findet, zu erproben.

Die Kinder wiederum, die eine eigene Trainingseinheit hatten, wurden von Gnarrenburgs Nachwuchstrainerin Yvonne Betke unterwiesen.  Neben praktischen Übungen ,wie Befreiungsgriffen gegen einen erwachsenen Angreifer, hatten die Kinder viel Spaß an den vielen Bewegungsspiele.

„Mit dem Erfolg dieses 4. Anwenderlehrganges fühlen wir uns bestätigt. Unser Ansatz, sich mit unseren speziellen Angeboten von anderen, eher traditionelen Lehrgängen abzuheben, scheint aufzugehen. Die Rückmeldungen der Teilnehmer waren durchweg positiv. Sie konnten  viel Neues mitnehmen und hatten jede Menge Spaß dabei,“ sagte Abteilungsleiter Sascha Ryll,der sich auf die Neuauflage in 2017 freut.