Gnarrenburg gleich an der Spitze

Bezirksliga-Badmintonmannschaft gewinnt zum Auftakt Heimspiele gegen VfL Stade und SG Bröckel/Wathlingen

Perfekter Saisonstart für das Badmintonteam des TSV Gnarrenburg. Beide Partien in eigener Halle konnten gewonnen werden. Der Bezirksligist liegt nach dem ersten Spieltag an der Spitze.
„Wir sind natürlich hochzufrieden“, freute sich Axel Renken

TSV Gnarrenburg – VfL Stade 5:3

Beim Gegner gab es vor der Saison einen großen Umbruch. Trafen die Gnarrenburger in der Vorsaison noch auf die zweite Stader Mannschaft, so ging es jetzt gegen die unbekannte  Erstvertretung. Die Gnarrenburger gingen am Ende in einem engen Match als Sieger hervor. Nach den Doppeln lagen die Gastgeber 2:1 vorn. Das erste Herrendoppel mit Marco  Wellbock/Christian Tiedgen fand nicht die richtigen Antworten auf das gegnerische Spiel und verlor in zwei Sätzen. Jendrik Renken/Stefan Meyer machten es da besser. Sie gewannen in
zwei Sätzen. Satz 1 ging mit 21:14 klar an das TSV-Duo, der zweite war mit 22:20 äußerst spannend. Das Damendoppel mit Christin Kästner und Manuela Renken musste gegen ein starkes Stader Doppel kämpfen und brauchte drei Sätze (21:11, 17:21, 21:16). Den dritten Punkt holte Stefan Meyer, der sein Einzel nach Startschwierigkeiten (19:21) gewann. Er holte die Sätze zwei und drei mit 21:7 und 21:15. Bei Christian Tiedgen lief es im Einzel viel besser als im Doppel. Er zeigte seinem Gegner vor allem im zweiten Satz beim 21:7 die Grenzen auf, nachdem er zuvor 21:17 gewonnen hatte. Axel Renken zog sich in seiner Partie eine Wadenverletzung zu, kämpfte dennoch um jeden Punkt, musste sich aber ganz knapp geschlagen geben: 21:16, 19:21, 20:22. Manuela Renken
machte mit einem lockeren 2:0 (21:3, 21:5) den Sieg perfekt.

TSV Gnarrenburg – SG Bröckel/Wathlingen 7:1

Die zweite Partie war eine klare Sache. Lediglich das Herren-Doppel 1 mit Axel Renken an der Seite seines Sohnes Jendrik ging mit 1:2 (21:19, 13:21, 16:21) verloren. Ansonsten gewannen die Gnarrenburger alle weiteren Paarungen in zwei Sätzen. Die Ergebnisse: Wellbrock/Tiedgen – Badstübner 21:15, 21:8, Kästner/Renken – Berkhan/Oehlmann 23:21, 21:16; Meyer/Kästner – Sumpf(Oehlmann 21:17, 24:22; Einzel: Manuela Renken – Berkhan 21:3, 21:3, Wellbrock – Badstübner 21:6, 21:7, Tiedgen – Wiese 21:13, 21:14, Meyer – Breitenfeld 21:14, 21:7. (mib)

Stützpunkttraining in Gnarrenburg

Seit etwa eineinhalb Jahren nehmen junge, talentierte Athletinnen des TSV Gnarrenburg an den verschiedenen Maßnahmen des Stützpunkttrainings des NLV teil.  Eingeladen werden sie von den jeweiligen Stützpunkttrainern auf Grund ihrer Leistungen aber auch auf begründeten Vorschlag der Heimtrainer.  Die meisten der mittlerweile etwa 10 Trainingsmaß
nahmen fanden entweder in Zeven oder Verden statt. Aber am 10. August diesen Jahres stand die Leichtathletikanlage des TSV Gnarrenburg auf der Einladung.
Etwa 20 Jugendliche und junge Erwachsene aus den Kreisen Verden, Stade, Osterholz und Rotenburg trafen sich in Gnarrenburg,  um ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten zu verbessern.  Besonderes Augenmerk legten die Stützpunkttrainer dieses Mal auf die Bereiche Sprint, Ausdauer und Wurf, und hier gezielt auf den Hammerwurf.
Alle Beteiligten, Trainer, Sportler und Mitgereiste waren mit der Anlage und der Organisation so zufrieden, daß sie sehr gerne noch einmal wieder kommen wollen.
Ein Ergebnis dieser Veranstaltung war auch,  daß mit der zuständigen Wurftrainerin Christel Junker aus Aurich ein zusätzlicher Termin für Wurfinteressierte nur des TSV vereinbart werden konnte.  Und das schon zum zweiten Mal.  Sie ist von der “ Wurfgruppe “ so  angetan,  daß sie die jungen Sportlerinnen gerne weiter unterstützen möchte.  Dieser Termin fand nun am 02.09. auf der Anlage des TSV Gnarrenburg statt.
Wichtig war dieser Termin auch, weil zwei junge Hammerwurftalente aus Gnarrenburg vom NLV in die Niedersächsische Landesauswahl beim Vergleichswettkampf der Norddeutschen Landesverbände berufen worden sind.  Mia Bunger und Sophia Offel sollen die NLV  Mannschaft im Hammerwurf vertreten.  Dieser Wettkampf findet am 14.September in Celle statt.  Eine besondere Herausforderung, aber auch eine Anerkennung der bisher gezeigten guten Leistungen!
Diese jungen Sportlerinnen haben bisher an den Stützpunktmaßnahmen teilgenommen:
Von links:Lotta Wellbrock, Mia Bunger , Nayla Wellbrock, Michelle Burenko,  Faye Bollmeyer, Trainerin Christel Junker,  Sophia Offel, Henrike van Rahden und Mia Wiedmann

***Anwenderlehegang der Karate-Abteilung***

Am 23. November richten wir wieder unseren Anwenderlehrgang aus. Themen sind diesmal Karate, Kyusho-Jitsu, Kobudo und Selbstverteidigung. Für Karate- und Kampfsportfans also wieder eine interessante Mischung, die es auf einem einzigen Lehrgang selten zu erleben gibt Mit Werner Buddrus, 7. Dan Karate, 4. Dan Kyusho-Jitsu und 1. Dan Kobudo und direkter Schüler des legendären Teruo Kono Hanshi, 8. Dan, haben wir außerdem DEN Kampfkunstexperten schlechthin am Start!

 

Außerdem gibt es wieder extra Trainingseinheiten für Kids mit Budo-Spielen und Bewegungsparcours. Wie immer sind Kinder bis zwölf umsonst!

 

Gnarrenburg startet mit Heimspielen

Am Wochenende beenden die Badmintonspieler die lange Pause. Für den TSV Gnarrenburg geht es am Sonntag in der Bezirksliga mit einem Heimspieltag los. Derbys gibt es in dieser Spielzeit keine mehr. Obwohl das zweite Jahr hintereinander Vizemeister geworden, ist das Ziel auch in diesem Jahr nicht der Aufstieg. Das betont Axel Renken. „Mit Platz 2 oder 3 wären wir auch sehr zufrieden. Noch mehr aber wünschen wir uns bei dem kleinen Kader, dass alle Spieler und Spielerinnen verletzungsfrei bleiben“, heißt es aus Gnarrenburg. Da die beiden Nachbarvereine nicht mehr in dieser Liga dabei sind, werden auch die Fahrten zu den Austragungsorten weiter. Am 1. Spieltag haben die Gnarrenburger aber einen Heimspieltag. Ab 9.30 Uhr geht es in der  Sporthalle  am Brilliter Weg gegen VfL Stade und SG Bröckel/Wathlingen.

Die zweite O19 Mannschaft spielt in der Kreisliga. Neun Mannschaften gehen in zwei Staffeln an den Start. Zur Rückrunde wird es dann eine Aufstiegs- und eine Platzierungsrunde geben. In der
Kreisliga Nord trifft Gnarrenburg II auf den TV Schwanewede und BSG Wallhöfen/Ihlpohl III und IV. „Das Personal ist dieses Jahr noch weniger geworden. Es ist an jedem Spieltag eine Herausforderung, beide Mannschaften mit genügend Spielern und Spielerinnen zu bestücken“, so Axel Renken. Für die Schüler und Jugend werden wieder Ranglisten angeboten. (bz/mib)

Neu beim TSV Gnarrenburg – Zumba® mit Daniela

Bist du bereit, dich tanzend mit einer Extraportion Spaß und Energie fit zu machen?
Dann haben wir tolle Neuigkeiten für dich! Ab dem 23. September 2024 bietet der TSV Gnarrenburg einen aufregenden Zumba®-Kurs an.
Zumba® ist ein vom Latino-Lebensgefühl inspiriertes Tanz- und Fitnessprogramm mit lateinamerikanischer und internationaler Musik und Tanzstilen.
Die partyähnliche Atmosphäre bietet auch Nichttänzern und Anfängern die Möglichkeit, sich in einem ungezwungenen Rahmen sportlich zu betätigen.
Zumba® ist für jedes Fitnessniveau geeignet. Der ganze Körper wird beansprucht, die Ausdauer trainiert und viele Kalorien verbrannt.

Am Montag, den 23.09.2024 findet um 19:30 Uhr eine unverbindliche und kostenlose Probestunde in der Halle Hermann-Lamprecht-Straße 2 statt.
Danach startet ein 10er Kursblock immer Montags von 19:30 bis 20:30 Uhr.
Die Kosten für die 10 Einheiten betragen 20 € für Mitglieder des TSV Gnarrenburg und 40 € für Nichtmitglieder.

Also, worauf wartest du noch?
Schnapp dir Sportkleidung, Turnschuhe und etwas zu trinken und komm unverbindlich vorbei.
Erlebe Zumba® beim TSV Gnarrenburg!

 

Neuer Tag beim Kinderturnen

Achtung!
Neuer Termin und neuer Ort für TSV Gnarrenburg Kinderturnen!
Ab dem 22.08.2024 immer Donnerstags, in der Halle
„Brilliter Weg“
15-16 Uhr „Mini-Kids“(4-6 Jahre)
16-17 Uhr „Schulkids“ (1.-4. Klasse)
Infos unter 0173/6742803
(Silvia Huntemann)
Der TSV wünscht weiter viel Spaß!

 

 

Badminton für Kinder und Jugendliche

Meldet Euch gerne! 🏸😊

 

Informationsveranstaltung JSG Gnarrenburg

Interessierte sind herzlich eingeladen. ⚽️⚽️

Was haben Karate und Psychotherapie gemeinsam?

Karate und Psychotherapie- wie passt das zusammen? Laut dem Psychologen und Psychotherapeuten Ralf Adam sehr gut! Der Gnarrenburger hat vor kurzem einen  Meilenstein auf dem Weg eines jeden Karateka bezwungen: Er bestand die Prüfung zum 1. Dan, dem Schwarzen Gürtel!

Als Psychologe entdeckt Ralf Adam zwischen seinem Sport und seinem Beruf immer wieder interessante Gemeinsamkeiten.

Bevor Ralf Adam vor zehn Jahren mit dem Karate-Training beim TSV Gnarrenburg begann interessierte er sich bereits für fernöstliche Weisheiten und Sinnsprüche. Über diesen eher philosophischen Zugang kam er zunächst in Kontakt mit Kendo, dem japanischen Schwertfechten. Nach einigen berufsbedingten Umzügen landete er schließlich in Gnarrenburg und trainierte fortan „den Weg der leeren Hand“ , sprich Karate. Als Psychotherapeut ist Ralf Adam  davon überzeugt, dass gerade Karate ein Sport ist, der mehr zur mentalen Gesundheit beitragen könne, als andere Sportarten.

Es geht auch um Konfrontation und Grenzen

„Im Karate versuchen wir verschiedene Bereiche in Einklang zu bringen: Muskelspannung, Muskelentspannung, Schritt, Schlag, Atmung. In der Therapie versuchen wir Denken, Verhalten, Fühlen und Wahrnehmung in Einklang zu bringen. Im Karate überwinden wir uns, lernen Grenzen kennen. In der Therapie ist es genauso. Wir wenden uns unangenehmen Themen zu, konfrontieren uns mit ihnen und suchen einen Umgang. Wir stellen uns selbst!“   Karate ist für ihn daher ein guter Weg zum inneren Wachstum. „Gerade auch Menschen mit Ängsten, Depressionen, Zwängen, Impulskontrollstörungen oder ähnlichem können vom Karate Training profitieren.“

Fokussierung im Hier und Jetzt

<span;>Bewegung und Gruppenaktivitäten seien generell gut für die psychische Gesundheit. Aber sich einfach nur „auspowern“ könne man sich auch in anderen Sportarten. Was das Karate hervorhebe, sei aber das hohe Maß an Konzentration, welches man im Training aufbringen müsse. Sei es bei Kampf-Übungen am Partner oder beim zigtausendsten Wiederholen von einzelnen Techniken ohne Partner. Diese Fokussierung im Hier und Jetzt, das Loslassen von Gedanken sei es, die ängstlichen und negativen Gefühlen entgegen wirken könnten.  Diese Erfahrungen macht Ralf Adam auch persönlich. Es ist ihm wichtig, ein Gegengewicht zu seinem anspruchsvollen Beruf als Psychotherapeut zu haben. „So kann ich mich beim Karate bewegen,  mich auf mich selbst zu konzentrieren und die Gedanken besser abschalten! Durch das Lernen von Bewegungsabläufen, Strategien und Anwendungsoptionen in der Selbstverteidigung möchte ich aber auch  mental fit bleiben. Mir ist wichtig, dass ich mich immer wieder neu fokussiere, das ich immer wieder in den jetzigen Moment komme.“  Ein weiterer wichtiger Grund Karate zu betreiben ist auch die körperlichen Herausforderungen, die das Training immer wieder mit sich bringt. Für Ralf Adam gilt: Je durchgeschwitzter er nach dem Training ist, desto zufriedener ist er am Ende des Tages. „Es ist mir wichtig, mich körperlich gesund zu halten. Ich erhoffe mir von der Muskelkräftigung, den Koordinationsübungen sowie dem Dehnen, dass ich noch lange leistungsfähig bleibe.“  Eine Leistungsfähigkeit, die Ralf Adam auch bei seiner Prüfung zum Schwarzgurt unter Beweis stellen musste. Zwei Jahre Vorbereitungszeit und zwei Monate Intensivtraining gingen der Prüfung voraus. „Ich wusste, dass ich von meinen Trainern in Gnarrenburg gut vorbereitet war.“ Die Prüfung zum ersten Dan stellt für Ralf Adam den vorläufigen Höhepunkt seiner Entwicklung als Karateka dar. Dieses persönliche Ziel erreicht zu haben, erfülle ihn mit Zufriedenheit. Ralf Adam wird weiter trainieren, seine nächste Gürtelprüfung zum 2. Dan stünde dann in frühestens zwei Jahren wieder an. Mit seiner engagierten und respektvollen Art will er auch seine Erfahrungen an nachfolgende Karatekas weiter geben. Auch hier zieht er wieder Prallelen zwischen seinem Sport und seinem Beruf als Therapeut:  „Je länger ich arbeite, desto hilfreichere Strategien lerne ich kennen. Und desto mehr erfahre ich über das Leben. So sehe ich auch die Rolle fortgeschrittener Karateka. Sie vermitteln ihr Wissen und bleiben gleichzeitig immer die Schüler.“

„Beim TSV Gnarrenburg wird Karate für alle Altersgruppen ab sieben Jahren angeboten. Anfänger sind jederzeit herzlich willkommen“, betont der verein. Nähere Infos gibt es unter tsv-gnarrenburg.de oder bei Spartenleiter Sascha Ryll unter 0176- 32539154

***Mia Bunger ist Landesmeisterin***

Am vergangenen Wochenende fanden in Hannover die Landesmeisterschaften der Leichtathleten der Altersklassen U 16 und U20 in den Einzeldisziplinen statt. Gemeldet waren auch Athletinnen des TSV Gnarrenburg. Ebenfalls eine 4 x 100 m Staffel der WJU 16. Aufgrund von Verletzungen konnte die Staffel nicht starten und auch die zweite Starterin im Hammerwurf musste aus gesundheitlichen Gründen passen. So stellte sich Mia Bunger, WJU 16 , der Konkurrenz im Hammerwurf. Es war ihre erste Teilnahme an einer Landesmeisterschaft. Die Probewürfe waren vielversprechend. Der Hammer flog weiter als ihre bisherige persönliche Bestleistung.
Doch als der Wettkampf begann stellte sich eine große Verunsicherung ein. Der erste Versuch war noch in Ordnung, 24,94 m. Doch dann folgten vier Fehlersuche. Das gab es noch nie bei Mia in einem Wettkampf. Im letzten, dem sechsten, Versuch gelang ihr zwar wieder ein gültiger Versuch aber er war nicht annähernd so weit wie der erste Versuch. Aber am Ende sollte die Weite des ersten Versuches ausreichen, um sich den Titel Landesmeisterin zu sichern! Es war ein schwieriger Weg, aber trotzdem waren am Ende des Wettkampfes alle erleichtert und zufrieden!

 

Mia Bunger