-Mitgliederversammlung erfolgreich durchgeführt –

Die Mitgliederversammlung des TSV Gnarrenburg von 1891 e.V. fand gestern im Meynhouse in Gnarrenburg statt.
 
Diverse Themen wurden angesprochen und beschlossen. Unter anderem ging es um große Themen wie den Kauf des Sportplatzes an der Dahldorfer Straße⚽, das Flutlich an gleicher Stelle, oder die Anschaffung einer Diskuswurfanlage ? am Brilliter Weg.
 
Weitere Infos bekommt ihr in den kommenden Tagen in der Zeitung. ?️?
 
Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle an unseren Sportler des Jahres, Jan Meinke, und die weiteren geehrten Mitglieder.
Jan ist in der Abteilung Karate aktiv. ???️
 
 
Danke auch an den Bürgermeisterkandidaten der Gemeinde, Marcel van der Pütten, für die netten Worte und die Unterstützung. Marcel ist ein jahrelanges, treues Mitglied unserer TSV-Familie.?‍??‍♂️?? ?⚫

Neues Kursangebot – Rücken-Fit

Ab Do, 16.06 startet unter der Leitung von Sabine Dosse der Kurs „Rücken-Fit“. ?‍♂️?‍♀️?‍♂️?‍♀️?️?️‍♂️?‍♂️?‍♀️

Wo? Sporthalle am Brilliter Weg
Wann? Ab Donnerstag, 16.06 von 19:05 Uhr bis 20:05 Uhr

Bei guten Wetter findet der Kurs draußen statt. ?
Bei Regen geht es in die Halle. ?️☔

Die Teilnehmeranzahl ist auf maximal 10 Personen begrenzt. ?

Anmeldungen nimmt Sabine Dosse jeweils Mittwochs von 10:00 bis 12:00 Uhr unter der Nummer 0152/56799405 entgegen. ???

#Noch Plätze frei für St.Pauli Rabauken Camp#

Euch fehlt noch ein Geschenk zu einem besonderen Anlass? ?
Ihr wollt euren Kids in dieser schwierigen Zeit mal etwas Gutes tun? ?
Wir haben genau das richtige für euch! ??‍♂️??
Es sind noch Plätze frei für das FC St. Pauli   Fussballcamp bei uns auf dem Sportplatz an der Dahldorfer Straße. ?⚪ ???⚫
Es warten tolle Highlights. ?⬜

20 Jahre Laufmode by Schlüter

Sie sind die Ausdauerkönige im TSV Gnarrenburg, die ständig wachsende Sparte des Lauftreffs.
Eine ähnliche Ausdauer beweist der „Sponsor“ der Abteilung, das Modehaus Schlüter. Seit nunmehr 20 Jahren ist das „S auf dem Trikot“ das Markenzeichen und sorgt für einen hohen Erkennungswert der Athleten*innen des TSV bei den Laufveranstaltungen. Bei dem Sommerfest der Abteilung überreichte Lauftreffleiter Ralf Rimkus, Werner Schlüter eine Collage mit allen gesponsorten Bekleidungsstücken der vergangenen 20 Jahre.
„Freude ist die einfachste Form der Dankbarkeit“ so Ralf Rimkus. Wir haben uns immer über jedes neue Teil gefreut, sind jetzt eigentlich wunschlos glücklich und bedanken uns für die dauerhafte Unterstützung, denn Vereinsarbeit ist auch auf die Unterstützung von Sponsoren angewiesen.

Jan Meinke 4. Dan

Prüfung bestanden: Jan Meinke Träger des 4. Dan

In der Gnarrenbuger Karate- Abteilung tut sich was!  Auch wenn coronabedingt der Sportbetrieb über Monate heruntergefahren werden musste, und wegen des Clusters in Karlshöfen aktuell ruht, zeigten die Gnarrenburger Karateka wieder einmal, dass der TSV zu den großen Kampfkunst-Zentren in der Region gehört! Vor  Kurzem bestand  Jan Meinke  in Bremen die Prüfung zum 4. Dan im Karate. Damit gehört er zu den höchstgraduierten Karateka im Elbe und Weser Raum.

Jan Meinke begann bereits 1982 mit Karate. 1988 war er dann der erste Gnarrenburger Karateka, der die Prüfung zum Schwarzen Gürtel (1. Dan) bestand. Diese legte er damals noch bei dem legendären japanischen Gromeister Teruo Kono Hanshi ab. Der Schüler von Werner Buddrus, 7. Dan, gründete 1991 zusammen mit dem Hesedorfer Frank „Tex“ Obermüller die Karateabteilung des TSV Bremervörde, in der er noch heute als Prüfer tätig ist. 1994 zog Meinke nach Mainz, um dort an der Sporthochschule ein Studium zum Diplomsportlehrer zu absolvieren.

Nach einigen Jahren als selbstständiger Fitnesstrainer absolvierte er noch einmal ein zweites Studium zum Lehramt (Sport, Geographie, Physik), zog vor zehn Jahren wieder zurück in seine alte Heimat Bremervörde und nahm sofort wieder das Karatetraining beim TSV Gnarrenburg auf. 2011 wurde er dann sogar  zweifacher Landesmeister, einmal mit dem Gnarrenburger Herrenteam und  einmal im Einzel in der Klasse Ü 40. Sport spielt im Leben des Bremervörders eine überaus wichtige Rolle. Jan Meinke gehört zu den Menschen, die sich einfach jeden Tag bewegen müssen, und die dabei stets an ihre Grenzen gehen. Auch mit Anfang 50 betreibt er nahezu jeden Tag Krafttraining und Cross-Fit -Training. Was Kraft und Geschwindigkeit angeht, machen ihm daher selbst deutlich jüngere Karateka nichts vor. Außer mit Karate beschäftigt er sich seit Jahren außerdem auch mit Boxen und Kick- Boxen. Neben seiner Arbeit als Lehrer an der Oberschule in Bad Bederkesa gibt er Fitness- und Präventionskurse in einem Bremervörder Fitnesstudio und arbeitet als Co-Trainer mit dem international erfolgreichen Kickboxer Malte Hosten aus Oerel. Nichts desto Trotz war die 90  Minütige Prüfung zum 4. Dan eine ganz besondere Herausforderung. Auf Grund des Corona Shut-Downs konnte Meinke  monatelang nur alleine und im Privaten trainieren. Und auch die  90 minütigen Prüfung  selbst hatte einige besondere Herausforderungen parat. So durften die Partnerübungen Corona bedingt nicht mit Partner sondern nur als „Schattenboxen“  ausgeführt werden. Für Meinke, der einen sehr körperlichen und kämpferischen Karatestil pflegt, eher ein Unsicherheitsfaktor. Am Ende konnte er die Prüfungskommission jedoch voll  von sich überzeugen und das Diplom zum 4. Dan entgegennehmen.

Titelregen für Gnarrenburger Leichtathleten bei den Kreismeisterschaften

Der TV Scheeßel war am letzten Samstag Ausrichter der Kreismeisterschaften der Leichtathleten. Wie in anderen Sportarten war auch hier alles etwas anders als in den Vorjahren. Hygienekonzept, Voranmeldungen für Besucher , Betreuer und Trainer , Einlasskontrollen und Abstandsregelung. Trotz erschwerter Bedingungen war der TV Scheeßel ein guter Gastgeber und hatte in Zusammenarbeit mit dem KLV Rotenburg ein gutes und stimmiges Konzept erarbeitet. Und auch der Zeitplan passte fast immer ! Etwa 100 Athleten , von den ganz jungen bis zu den Senioren, hatten sich im Stadion Waidmannsruh eingefunden.
Für die Altersklasse der WKU 12 ( 10 und 11 jährige Mädchen ) gingen Maire Feindt, Sinja Hocke, Faye Bollmeyer, Felicia Kück und Mia Sophie Bunger im Dreikampf an den Start . Für alle bedeutete dieser Wettkampf eine Wundertüte. Keine der jungen Athletinnen hatte in diesem Jahr einen Wettkampf bestritten. Es galt nun , die im Training erarbeiteten Grundlagen in Wettkampfleistung umzusetzen. Natürlich war die Aufregeung riesengroß ! Doch um das schon einmal vorweg zu sagen : an diesem Tag passte fast alles ! Maire Feindt und Sinja Hocke sorgten bei den 10 jährigen Mädchen schon gleich einmal für einen Doppelsieg! Maire wurde mit 1036 Punkten Kreismeisterin vor ihrer Teamkollegin Sinja die es auf 912 Punkte brachte ! Beide Athletinnen konnten sich in allen drei Disziplinen ( Schlagball, 50 m Sprint und Weitsprung ) deutlich zum Vorjahr verbessern !
Die 11 jährigen Mädchen standen diesem Ergebnis kaum nach : Felicia Kück erzielte 1280 Punkte und wurde Kreismeisterin! Faye Bollmeyer wurde mit sehr guten 1050 Punkten vierte . Beide wussten vor allem im Sprint und im Weitsprung zu überzeugen ! Felicia sprang 4,32 m ; so weit wie sonst keine der Konkurrentinnen. Und Faye sprang 4,05 m . Eine Verbesserung zum Vorjahr um 80 cm . Großartig ! Nicht vergessen möchte ich natürlich Mia Sophie Bunger . Sie absolvierte in Scheeßel ihren allerersten Wettkampf überhaupt ! Mit Ruhe und Konzentration konnte sie sich am Ende über 809 Punkte und Rang sieben freuen . Aber nicht nur über die einzelnen Ergebnisse konnte gejubelt werden ! Alle fünf durften zum Schluss den Titel der Kreismeister in der Mannschaftswertung entgegennehmen. Mit gut 200 Punkten Vorsprung vor den Vertreterinnen der LAV Zeven ! Trotz aller Schwierigkeiten in diesem Jahr konnten sie ihre tollen Trainingsleistungen unter Wettkampfbedingungen unter Beweis stellen.  Ein großes Kompliment an diese fünf !!
Etwas später griffen dann auch die etwas älteren Athletinnen und Athleten des TSV Gnarrenburg in das Wettkampfgeschehen ein . Bei den 13 jährigen Mädchen setzte sich Dunja Eileen Wagener durch und wurde Kreismeisterin im Dreikampf. Das war schon super . Aber Dunja trat auch zusätzlich noch im Kugelstoßen und im Speerwurf der WJU 16, W 14 an , da in ihrer Altersklasse beide Disziplinen nicht vorgesehen waren . Im Kugelstoßen sicherte sie sich den Titel und im Speerwurf wurde sie Vizemeisterin !
Inka Wöhltjen, eigentlich seit dem letzten Herbst eher auf den längeren Laufstrecken zu Hause , versuchte sich seit langer Zeit auch mal wieder im Dreikampf und wurde tatsächlich Kreismeisterin bei den 15 jährigen Mädchen. Sie trat zusätzlich noch im Speerwurf an und sicherte sich auch hier den Meistertitel .
Auch für Svea Poppe war es seit über einem Jahr Unterbrechung der erste Wettkampf . In der Altersklasse WJU 18 war kein Dreikampf vorgesehen. Sie trat daher in den Einzeldisziplinen 100 m Sprint, Weitsprung und Kugelstoßen an . Im Sprint belegte sie Platz drei und im Weitsprung und im Kugelstoßen durfte sie sich über die Vizemeisterschaft freuen.
Alyssa Ringe trat als Wettkampferfahrenste bei der WJU 20 an den Start : 100 m = Platz 1 ; Weitsprung : Platz 1 ; Kugelstoßen : Platz 1 und zu guter letzt noch der Speerwurf : Platz 1 !! Vier Disziplinen, vier Siege ! Große Klasse !!
Ihre Schwester Celine Ringe hat sich nach langer krankheitsbedingter Unterbrechung eindrucksvoll zurückgemeldet ! Auch sie in der WJU 20 am Start. Sie belegte Platz 2 im Kugelstoßen hinter ihrer Schwester Alyssa ! Das war stark !
 Ja , auch im Frauenbereich ging eine Athletin des TSV an den Start. Therese Stelljes stellte sich im 100 m Sprint, im Weitsprung und im Kugelstoßen der Konkurrenz. Das gelang ihr eindrucksvoll . Sie konnte sich in allen drei Disziplinen den Titel der Kreismeisterin sichern .

Fazit : trotz Coronabedingter Pause, dem späten Start in die Saison und den Auflagen während des Trainings haben die Gnarrenburger Leichtathleten , jung und schon etwas älter, gezeigt, dass der Spaß und die Begeisterung für diese vielseitige Sportart erhalten geblieben sind ! Und auch ein großes Dankeschön an die Eltern für ihre großartige Unterstützung und die gute Zusammenarbeit !

das erfolgreiche Quintett der WKU 12: hintere Reihe : Felicia Kück, Mia Sophie Bunger . Vorne : Faye Bollmeyer, Maire Feindt und Sinja Hocke

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Schwarzgurtprüfung im Kobudo

Ein großer Moment für die Kampfsportler Werner Buddrus und Hans Günter Krauskopf vom TSV Gnarrenburg. Beide haben im thüringischen Nordhausen die Prüfung zum Schwarzen Gürtel, dem 1. Dan, bestanden und gehören nun bundesweit zu den wenigen „Meistern“ in dieser Kampfkunst.

Das Angebot  von Kampfsportarten ist heutzutage so vielfältig wie nie. Ständig scheinen neue Trends zu entstehen, bei denen Tradition und Moderne auch schon einmal  wild durcheinander geworfen werden. So locken Fitnessstudios  mit  Mischungen aus Kampfsport und Aerobic, und in vielen Teilen der Welt sind „Mixed Martial Arts“ inzwischen sogar beliebter als das altehrwürdige Boxen.  Werner Buddrus und Hans-Günter Krauskopf vom TSV Gnarrenburg gehen hingegen einen anderen Weg. Sie besinnen sich lieber auf eine alte, fast in Vergessenheit geratene Kampfkunst:  Kobudo, oder auch genauer „Ryuky Kobudo Tesshinkan Kyo Kai“, die Kampfkunst der traditionellen Bauernwaffen von Okinawa.

  • Werner Buddrus und Hans-Günter Krauskopf sind Kampfsportler aus Leidenschaft. Beide betreiben seit Jahrzehnten Karate, Buddrus ist als Inhaber des 7. Dan sogar einer der höchstgraduierten Karateka in Deutschland. Karate und Kobudo haben  eine gemeinsame Entstehungsgeschichte. Buddrus und Krauskopf verstehen ihr Kobudo Training daher auch als Ergänzung zum modernen Karate, welches in seiner heutigen waffenlosen Form erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts enstanden ist. Der Vorläufer des Karate wurde immer auch zusammen mit waffenartigen Gegenständen trainiert, welche die Bewohner von Okinawa zuvor aus Alltagsgegenständen umfunktioniert hatten. Schließlich galt es auf den entlegenen Inseln um Okinawa, sich wirksam gegen Überfälle von außen zu verteidigen. Metall war knapp, und so war Einfallsreichtum gefragt. Eine Dreschflegel wurde zum „Nunchaku“ und ein Stock zum „Bo“. Das „Tonfa“, ein kurzer Stock mit rechtwinklig angebrachtem Griff,  wurde ursprünglich als Handkurbel für Mühlsteine verwendet.

Was nach Außen etwas altertümlich wirkt, hat für Buddrus und Krauskopf jedoch eine ganz eigene Faszination. „Es geht uns darum unsere Kampfkunst komplett zu machen und sie in ihrer ursprünglichen Bandbreite zu verstehen.“, so Krauskopf. Hierzu passt es auch, dass sich beide bereits seit Jahren mit Kyusho-Jitsu, dem alten Wissen um die Nervendruckpunkte beschäftigen. Auch diese sehr alte Kampfkunst wird im modernen Sportkarate nicht mehr gelehrt, und nur sehr wenige Karatemeister wie Buddrus und Krauskopf verfügen heutzutage über die entsprechenden Fachkenntnisse.

Viele Bewegungen im Kobudo ähnelten denen im Karate, da man im Prinzipien die Kobudo-Waffen einfach als Verlängerung des eigenen Körpers verstehen könne. Doch selbst für zwei erfahrene Karateka wie Werner Buddrus und Hans-Günter Krauskopf ist die Prüfung zum Kobudo- Schwarzgurt alles andere als ein Spaziergang gewesen. Da war Millimeterarbeit gefragt, und ein einziger Ablauffehler hätte zum Durchfallen der Prüfung geführt. Daher hatten sich beide nicht nur monatelang im heimischen Dojo, sondern auch bei Kobudo-Experten in Hamburg und Thüringen vorbereitet. Der Weg hat sich gelohnt. Beide sind davon überzeugt, dass sie  ein tieferes Verständnis für viele Bewegungsabläufe erwerben konnten, welches sich auch auf das Karate übertragen ließe: „Es ist erstaunlich, wieviel Energie noch einmal aus selbst kleinsten Hüftrotationen gewonnen werden kann.“  so Werner Buddrus. Neben dem technischen Prüfungsanteil, der unser strengen Corona-Schutzbestimmungen stattfand, mussten sich die beiden Prüflinge übrigens auch einem theoretischem Prüfungsanteil zur Geschichte Okinawas und dem deutschen Waffenrecht stellen.  Ob die Kobudo Waffen, wie immer wieder gerne behauptet, tatsächlich aufgrund historischer Waffenverboten auf Okinawa endstanden sind, gilt inzwischen übrigens als umstritten. In Deutschland jedenfalls sind nicht alle Waffen erlaubt. Und so ist, wie bereits vor Jahrhunderten auf Okinawa, eben auch heutzutage wieder Einfallssreichtum gefragt! Anstelle eines Nunchakus muss dann eben ein dickes Tauende zum trainieren reichen.

Karate Prüfung in Corona Zeiten

Die Corona-Krise hat in diesem Jahr überall den Sportbetrieb für Monate lahmgelegt. Auch das Karatetraining beim TSV Gnarrenburg musste lange Zeit ausfallen. Seit einigen Wochen darf wieder  trainiert werden. Zunächst nur als Freilufttraining, später dann in den Turnhallen.  Dabei musste ständig der Sicherheitsabstand eingehalten werden.  Übungen am Partner  waren zwar erst wenige Tage vor der Prüfung wieder erlaubt worden, jedoch hatten die Prüflinge keine Zeit gehabt, sich mit entsprechend mit Partner vorzubereiten. Alles in allem also keine idealen Trainingsbedingungen. Trotzdem stellten sich kurz vor der Sommerpause (letzten Freitag) drei Gnarrenburger Karateka erfolgreich der besonderen Herausforderung einer vollkommen kontaktlosen Karateprüfung!

Die Grundtechniken zu demonstrieren, stellte dabei das geringste Problem dar. Was viele nicht wissen: Der Großteil der Karateübungen ist eine reine Bewegungsschule und wird ohne Partner durchgeführt. Gleiches gilt hier für die Kata, dem traditionellen Formenlauf im Karate. Hier lag die größte Schwierigkeit, bedingt durch das monatelange Trainingsdefizit,  im Bereich Kondition.  Schließlich sollen alle Techniken, die mit Hand, Fuß, Knie oder Ellenbogen ausgeführt werden, am Ende sowohl technisch sauber als auch dynamisch ausgeführt werden. Bereits zur Halbzeit hatten demnach alle Teilnehmer bereits gehörig Pulsschlag! Kniffelig wurde es bei den Partnerübungen. Partnerübungen ohne Partner sieht erst einmal schon seltsam aus. Diese aber so zu demonstrieren, dass  Ablauf, Inhalt und Sinn der Übungen auch ohne Partner deutlich wurden,  war für die Prüflinge  extrem irritierend und sehr schwer umzusetzen. Gerade beim in Gnarrenburg betriebenen Wadokai Stil gibt es viele sehr anspruchsvolle Partnerübungen. Auch für  Prüfer  Sascha Ryll war dies die ungewöhnlichste Prüfung seiner fast 20 jährigen Prüfer-Laufbahn. Trotzdem durften am Ende  alle drei Teilnehmer ihre Urkunden entgegen nehmen, und  nun mit Stolz den neuen Gürtel zum weißen Karate-Anzug tragen.