Volles Haus zum Jubiläum Karate-Abteilung des TSV Gnarrenburg veranstaltet ihren 10. Anwenderlehrgang

Bereits zum zehnten Mal richtete die Karateabteilung des TSV Gnarrenburg ihren „Anwenderlehrgang“ aus: Ein Name der Programm war, denn im Vordergrund stand wieder einmal   facettenreichen Anwendungsaspekte dieser asiatischen Kampfkunst, die in Vereinen und auf anderen Lehrgängen eher weniger Beachtung finden. 

 

Insgesamt lockte dies Karate-Event ca. 80 Teilnehmer aus dem nördlichen Niedersachsen, Bremen und Bremerhaven in die Moormetropole. Und so  waren die Gnarrenburger Verantwortlichen um Großmeister Werner Buddrus, 7. Dan, äußerst zufrieden darüber, nach zwei Jahren Corona-Einschränkungen wieder an vergangene Teilnehmerrekorde anknüpfen zu können. 

Bei den Referenten konnten die Gnarrenburger vor allem wieder auf erfahrene Trainer aus den eigenen Reihen setzten. Großmeister Buddrus selbst ging auf spezielle Waffenkampf und Bodenkampf Übungen ein, die eine Eigenart des in Gnarrenburg praktizierten Wadokai- Karatestils darstellen, und die eher selten trainiert werden. Komplettes Neuland war für fast alle Teilnehmer hingegen die  Trainingseinheit von Hans-Günter Krauskopf, der Übungen aus dem Kobudo, der mit dem Karate eng verwandten traditionellen Waffenform von Okinawa,  unterrichtete. Sascha Ryll wiederum ging auf die Anwendung von Karate-Techniken in der reinen Selbstverteidigung im Unterschied zum sportlichen Wettkampf ein, während Diplomsportlehrer Jan Meinke mit einem  Crossfit-Parcours eine schweißtreibende und effektive Alternative  zum ansonsten im Karate praktizierten, traditionellen Kraft- und Ausdauertraining anbot. Um die vielen an diesem Tag teilnehmenden Kinder kümmerte sich Gnarrenburgs Kindertrainerin Yvonne Betke mit einem eigenen Trainingsprogramm und vielen Bewegungsspielen. Als besonderen Gastreferenten begrüßten die Gnarrenburger Olaf Seifert vom Kuri Sasori Dojo Bonn. Seifert ist nicht nur Karateteka sondern im Berufsleben auch zertifizierter „Gewaltschutztrainer für Berufsgruppen“, der sein Wissen normalerweise auf Seminaren in Firmen weitergibt. Sein Thema an diesem Tag: Das Verhalten in Gefahrensituationen in Job, Alltag und besonderen Umgebungen. Neben viel theoretischem Input zur Entstehung und Vermeidung von Gefahrensituationen zeigte er den Teilnehmern in Übungen und Rollenspielen auch praktische Ansätze der Hilfe zur Selbsthilfe, die über die bloße Vermittlung von Selbstverteidigungstechniken hinausgingen. Gefahren sollten möglichst im Vorfeld erkannt werden, so der Experte,die Selbstverteidigung nur das letzte Mittel der Wahl sein. Gefahren, die in Gnarrenburg an diesem Tag sicherlich nicht zu erwarten waren: „Nur nette Leute hier, in Gnarrneburg!“, so sein Fazit, weshalb er auch immer wieder gerne in Gnarrenburg sei. Alles in allem waren die Ausrichter um Werner Buddrus hoch zufrieden mit dem Verlauf dieses Lehrganges. Der Gnarrneburger Anwenderlehrgang wird daher auch in seiner elften Auflage das Highlight im Gnarrneburger Karate-Kalender darstellen, so Buddrus. 

 

 

Karate Prüfung TSV Gnarrenburg

Zum Jahresabschluss wurde es für viele Aktive in der hiesigen Karate-Szene noch einmal spannend. Der TSV Bremervörde lud zu einer zentralen Gürtelprüfung ein, an der neben den eigenen Aktiven auch Karateka vom TSV Gnarrenburg, MTV Hesedorf und SV Hepstedt/Breddorf teilnahmen. Insgesamt stellten sich 20 Prüflinge vom Grundschul- bis zum Erwachsenenalter dem krritischen Urteil der beiden Prüfer Jan Meinke, 4. Dan  ( TSV Bremervörde/TSV Gnarrenburg) und Sascha Ryll  3.Dan (TSV Gnarrenburg). 

 

Geprüft wurde zu den Gürtelfarben von Weiß bis Braun. In der Grundschule war die korrekte Ausführung der unterschiedliche Schlag- Tritt und Blocktechniken gefordert, später kamen in Form von Partner- und Freikampfübungen auch noch Fußfeger- Wurf und Hebeltechniken dazu.  Besonders zu den höheren Gürtelgraden war die Prüfung auch eine konditionelle Leistungsprüfung, die gesamte Prüfung dauerte fast vier Stunden. Auch wenn am Ende nicht alle Prüflinge zu hundert Prozent überzeugen konnten, und in zwei Fällen noch einmal eine Nachprüfung angesetzt werden muss, zeigten sich die Prüfer insgesamt doch sehr zufrieden. Dies  besonders zur Freude des Bremervörder Abteilungsleiters Andreas Schubert (1. Dan), aus dessen Verein die meisten Prüflinge an diesem Tag kamen. Schubert selbst konnte nicht anwesend sein, da er sich aktuell auf einem mehrmonatigen Auslandseinsatz der Bundeswehr in der Slowakai befindet. Er ließ es sich aber nicht nehmen, sich per Videoanruf zu der Prüfung zu melden und seinen Schützlingen viel Erfolg zu wünschen. Eine Motivation, die offensichtlich Früchte trug, denn  insbesondere die Prüflinge zum Blaugurt und Violettgurt präsentierten ein gutes bis teilweise sehr gutes Niveau. Erwähnenswert hier die Leistungen der Bremervörder Kindertrainerin Melanie Sikau zum Blaugurt, und vom stellvertretenden Abteilungsleiter Christian Merz zum Violettgurt, die die Doppelbelastung von Vorbereitung und Organisation dieses Tages, sowie der eigenen Prüfung  mit Bravour bewältigten.  Der schwierigsten und umfangreichsten Prüfung stellten sich Enno Klein und Ernesto Shahbazian vom TSV Gnarrenburg. Beide wurden von den Prüfern besonders hart gefordert und bestanden am Ende zum 1. Kyu , Braungurt. Da es für die beiden 18 jährigen somit nun in die anspruchsvolle Vorbereitung zum 1. Dan, Schwarzgurt, gehen wird, bekamen die neuen Dan-Anwärter neben den Prüfungs-Urkunden jedoch auch noch einige kritische Ratschläge der Prüfer mit auf den zukünftigen Weg. Jan Meinke und Sascha Ryll zeigten sich am Ende überzeugt, dass die gute Zusammenarbeit der Karatevereine der Region und der direkte Austausch und Vergleich untereinander ein entscheidender Grund für die hohe Qualität der an diesem Tag gezeigten Leistungen darstellte.

 

Bremervörde der Derbysieger

Am 6. Spieltag der Badminton-Bezirksliga zeigte der TSV Bremervörde zwei Gesichter. Verlor man im ersten Spiel gegen den Tabellenletzten Wallhöfen/Ihlpohl II klar, wurde das Derby gegen den Tabellenzweiten TSV Gnarrenburg gewonnen. Bremervörde bleibt Vierter, Gnarrenburg Zweiter.

TSV Gnarrenburg – TSV Bremervörde 3:5

Ganz anders präsentierte sich der TSV in dieser Partie. Das Herrendoppel Jens Haltermann/Stephan Schumann gewannen gegen Stefan Meyer/Axel Renken überraschend deutlich in zwei Sätzen mit 21:13 und 21:17. Auch Oliver Malt/Sören Mayer waren gegen Patrick Oelmann/Jaret Renken mit 21:13, 21:9 erfolgreich. Julia Dieckmann/Beate Jörns-Schumann mussten sich gegen Manuela Renken/Ulrike Renken mit 13:21 und 7:21 geschlagen geben. Nach dem Sieg von Mayer gegen Marco Wellbrock (17:21, 9:21, 21:11) lag der TSV Bremervörde mit 3:1 in Front.
Das erste Herreneinzel zwischen Oliver Malt und Stefan Meyer war von vielen langen Ballwechseln geprägt. Der Bremervörder konnte den ersten Satz mit 21:17 für sich entscheiden, Meyer den zweiten Satz mit 21:14. Zum Ende des spannenden dritten Satzes war es Malt, der weniger Fehler machte und mit 21:16 gewann. Somit hatte Bremervörde das Remis sicher.
Gnarrenburg verkürzte durch Manuela Renken (21:2, 21:4 gegen Beate Jörns-Schumann) auf 2:4. Im Mixe spielten Stephan Schumann/Julia Dieckmann gegen Patrick Oelmann/Ulrike Renken und gewann sicher mit 21:14 und 21:15. Im abschließenden dritten Herreneinzel konnte Axel Renken sich für die Hinspielniederlage gegen Zoltan Seles revanchieren und sich mit 21:15, 21:6 durchsetzen.

MTV Hanstedt – TSV Gnarrenburg 4:4

Vor der Derbyniederlage mussten sich die Gnarrenburger mit einem Remis begnügen. Nach den Doppeln lag das Team mit 1:2 hinten. Den Punkt konnten Stefan Meyer/Axel Renken mit einem Zwei-Satz-Erfolg sichern. Eine überraschende erste Saisonniederlage gab es für Manuela Renken und Ulrike Renken. Erfolgreich im Einzel war hingegen Stefan Meyer, der auf 2:3 verkürzen konnte. Nach einer Niederlage von Marco Wellbrock waren Manuela und Axel gefordert. Manuela Renken traf zwar auf eine starke Gegnerin, setzte sich aber letztlich souverän durch. Axel Renken sorgte schließlich mit seinem 2:0 (21:17, 21:18) im dritten Herreneinzel für das Remis.

Sein Fazit: „Noch belegen wir Platz zwei und haben noch genügend Punkte vor den Abstiegsrängen.
In zwei Wochen wollen wir in eigener Halle weitere Punkte gegen Böhmetal und Maschen/Lüneburg III einfahren“. (bz/mib)

Kantersieg zum Serienfinale

Vor dem Gang in die Kreisliga trumpften die A Juniorenfußballer der JSG Gnarrenburg im letzten Spiel der Qualistaffel Nord noch einmal auf. Zum Serienabschluss gewann der Tabellenzweite beim JSG Ummel mit 7:1. Den Torreigen eröffneten die Gäste bereits nach sechs Minuten durch Jendrik Renken. Anschließend zog Gnarrenburg ein schwungvolles
Offensivspiel auf, bei dem Jannis Heinsohn (19., 63., 74.), nochmals Jendrik Renken (31.) sowie Jaret Renken (70.) und Mika Wedekin (85.) zum Kantersieg trafen. Das Ehrentor für den Gastgeber erzielte Paul Lünzmann. Schlusslicht JSG Oste trat beim VfL Sittensen nicht an. (db)

Sponsoren kleiden Badmintonabteilung neu ein

Die Badmintonabteilung des TSV Gnarrenburg wurde vor Kurzem von drei Sponsoren neu eingekleidet. „Die Erwachsenen können auf ihren zuverlässigen Partner Kück-Bau GmbH zählen, die jahrelange Zusammenarbeit geht weiter“, heißt es in einer Pressemitteilung. Ob schlüsselfertiges Bauen, Bauen im Bestand oder Gebäude-Energieberater (HWK), dies alles bietet diese Firma und wirbt mit dem Slogan „Kück Bau GmbH – Wir bauen Ihren Traum“. Inhaber Frank Kück (rechts) bekam als kleines Dankeschön ein Präsent überreicht. Die Einkleidung der Jugendlichen übernahm zum wiederholten Mal Ferienwohnung (FEWO) Gerken. Margret Gerken (links) wurde ebenfalls ein Präsent überreicht. Für die ganz Kleinen trat Mario Prigge „An- und Verkauf von Kfz-Teilen und Zubehör“ zum zweiten Mal als Sponsor auf.

Magere Ausbeute für Gnarrenburg II

Badminton-Kreisliga: Zweite Mannschaft muss sich mit einem Punkt aus drei Spielen begnügen

Die zweite Badmintonmannschaft des TSV Gnarrenburg konnte aus den letzten drei Spielen nur einen Zähler ergattern. „Trotz der geringen Punkteausbeute noch Platz drei behauptet. Dieser Platz sollte jetzt auch das Saisonziel sein“, so der Kommentar von Axel Renken. Weiter geht es für die Zweite erst wieder im Januar.

Das Nachholspiel vom 1. Spieltag gegen die SG Kirchlinteln/Visselhövede I ging mit 2:6 verloren. Im Rückspiel gab es gegen denselben Gegner noch weniger zu holen. 1:7 lautete
das Ergebnis. Im Nachholspiel musste Gnarrenburg einen Punkt kampflos abgeben, da nur eine Spielerin zur Verfügung stand. Die Punkte für den TSV holten die Nachwuchsspieler Jacob Becker und Jannis Heinsohn mit ihren Einzelsiegen. Die Doppel Oelmann/Werner und Heinsohn/Becker verloren ebenso wie Judith Wiedmann im Dameneinzel sowie Volker Werner. Das Mixed verpasste eine Ergebniskosmetik zur knapp.

Für die beiden ersten Rückspiele der Saison musste das Team nach Kirchlinteln reisen und wusste um die schwere der Aufgabe gegen die erste und zweite
Mannschaft der Spielgemeinschaft.

SG Kirchlinteln/Visselhövede I – TSV Gnarrenburg II 7:1

Den Ehrenpunkt holte Jannis Heinsohn, der wiederum überzeugen konnte und sein Match in zwei Sätzen gewann. An der Seite von Jendrik Renken kassierte er aber seine erste Doppelniederlage. Im Damendoppel kam Julia Siemers zu ihrem ersten Punktspieleinsatz, verlor aber an der Seite von Sarah Thiem. Mehr drin gewesen wäre für Jendrik Renken, der sich über seine Niederlage ärgerte.

TSV Gnarrenburg II – SG Kirchlinteln/Visselhövede II 4:4

Zu einem Punktgewinn reichte es gegen die zweite Mannschaft der SG. Den Grundstein legten die Gnarrenburger in den Doppeln. Jacob Becker und Thorsten Wülbern konnten ihre Fehler minimieren und holten verdient den Sieg. Auch Jendrik Renken und Jannis Heinsohn konnten sich steigern. Sie legten furios los und gewannen 21:10 in Satz 1. Es folgte eine knappe Niederlage in Durchgang zwei. Das Duo bekam aber wieder die Kurve und holte den zweiten Punkt. Das Damendoppel Julia Siemers und Sarah Thiem stand kurz vor einem Erfolg. Nach dem Satzgewinn schlichen sich aber zu viele Fehler ein. Sie unterlagen zweimal mit 16:21. Julia Siemers zog auch im Einzel den Kürzeren, während Becker sehr konzentriert zu einem Zweisatz-Sieg kam. Den vierten Punkt steuerte Heinsohn bei. Nach Mühe im ersten Satz gewann er den zweiten deutlicher. Jendrik Renken erwischte hingegen nicht seinen besten Tag im Einzel. Er gewann zwar den ersten Satz, fand aber nicht zur Sicherheit und gab die folgenden Durchgänge ab. Weil das Gemischte Doppel mit Wülbern und Thiem mit 0:2 unterlag, stand am Ende eine Punkteteilung zu Buche. (bz/mib)

Erstes gemeinsames Hallenturnier der U8 und U9 der JSG Gnarrenburg 27.11.2022

Am vergangenen Sonntag fand in der Sporthalle am Brilliter Weg in Gnarrenburg das erste gemeinsam veranstaltete Hallenturnier für die Jahrgänge 2014/15 und 2016 statt.

Die Besetzung war dann auch etwas Besonderes.

Sowohl bei der U8 als auch bei der U9 war jeweils eine Abordnung der Jugendabteilung des SV Werder Bremen vertreten.

Weitere Gäste waren bei der U8 der TuS Zeven, der Blumenthaler SV, der TSV St. Jürgen und OT Bremen.

Bei der U9 waren vertreten der TV Oyten, die SG Bremen Ost, der Tuspo Surheide und der USC Paloma aus Hamburg, die den weitesten Anfahrtsweg auf sich genommen haben, um teilnehmen zu können.

Erster beim Turnier der U8 wurde ungeschlagen der TSV St. Jürgen. Es folgten der SV Werder Bremen, der aufgrund des besseren Torverhältnisses, gefolgt vom OT Bremen, den zweiten Platz belegte. Die Gnarrenburger Minikicker belegten den 4. Platz.

Bei der U9 gewann der SV Werder Bremen vor der SG Bremen Ost, während die Heimmannschaft sich als guter Gastgeber erwies und den letzten Platz belegte.

Alle Teams zeigten sich mit der Turnierorganisation sehr zufrieden.

O-Töne:

„Endlich mal wieder Hallenfußball“

„Ein dickes Lob – 1A organisiert“

„Das war Werbung für Kinderfußball“

„Tolles und super organisiertes Turnier“

„Wir haben uns sehr wohl gefühlt und bedanken uns für den toll organisierten Tag“

Zur Belohnung erhielten alle Spieler jeweils einen kleinen Min-WM-Pokal.

Ein gelungener Turniertag für alle Teilnehmer

Das Orgateam um Daniela Homburg und Riccardo Camü bedankt sich bei allen Spendern, Helfern, Trainern, Eltern und Kindern, denn ohne deren Hilfe wäre es nicht gelungen, den Tag so zu gestalten.

 

TSV Gnarrenburg jubelt nach Aufholjagd

Badminton-Bezirksligist holt gegen verstärkte BSG Wallhöfen/Ihlpohl II nach 1:4 noch einen Punkt

Die Badminton Mannschaft des TSV Gnarrenburg ist weiterhin ungeschlagen. Im letzten Spiel der Hinrunde gewann der Bezirksligist klar gegen Reppenstedt und trennte sich nach spektakulärem Spielverlauf im ersten Match der Rückrunde unentschieden vom neuen Schlusslicht Wallhöfen/Ihlpohl II.

TSV Gnarrenburg – TuS Reppenstedt 7:1

Diese Partie war letztlich eine klare Sache für den Favoriten. Es läuft bei den Gnarrenburgern. „Dass wir nach zehn Spielen immer noch keine Niederlage kassiert haben, hätte vor der Saison keiner gedacht“, freut sich Axel Renken. Die einzige Niederlage im letzten Hinrundenspiel mussten Patrick Oelmann und Marco Wellbrock hinnehmen. Sie ärgerten sich nach dem 0:2 (15:21, 19:21). Die anderen Matches gingen dann alle an den Tabellenzweiten. Stefan Meyer und Axel Renken boten ebenso eine souveräne Leistung wie Manuela Renken und Christin Kästner im Damendoppel. Meyer erfuhr in seinem Einzel wenig Gegenwehr, während Wellbrock bei seinem zweiten Einzelsieg in dieser Saison kämpfen musste – 16:21, 25:23, 21:10. Oelmann musste ebenfalls über drei Sätze gehen. Manuela Renken hatte keine Probleme beim 21:14, 21:10. Das Gemischte Doppel mit Christin Kästener/Axel Renken machte den 7:1-Erfolg perfekt.

BSG Wallhöfen/Ihlpohl II – TSV Gnarrenburg 4:4

Im Derby wurden die Gnarrenburger dann deutlich mehr gefordert. Der Gegner konnte im ersten Rückrundenspiel gleich drei Akteure aus der Verbandsklassenmannschaft einsetzen. „Wir hatten es im Vorfeld schon geahnt, was uns da im Rückspiel erwarten könnte“, so Gnarrenburgs Axel Renken. Dessen Team zeigte in dieser Partie aber große Moral und holte einen 1:4-Rückstand auf spektakuläre Weise auf. Die Verbandsklassenspieler Tebbe Monsees und Vin Assmuss wurden ihrer Favoritenrolle gerecht, gewannen ihr Doppel und auch ihre Einzelspiele.
Axel Renken und Marco Wellbrock machten es Puckhaber und Windt zwar äußerst schwer, mussten das Doppel aber mit 17:21 und 19:21 abgeben. Verlass war einmal mehr auf das Damendoppel Ulrike und Manuela Renken, das sich mit 21:17, 21:17 durchsetzten und die Gnarrenburger damit im Spiel hielten. Für das zwischenzeitliche Unentschieden sorgte Stefan Meyer, der sich nach verlorenem ersten Satz (14:21) die Sätze zwei und drei gegen Jakob Puckhaber mit 21:11 und 21:16 holte. Er hatte seine Spieltaktik erfolgreich umgestellt. Mit einem 2:0 gegen Noemi Schultz (21:11, 21:5) verkürzte Manuela Renklen auf 3:4. Das Mixed musste somit über Unentschieden oder Niederlage entscheiden. Alles sah nach einem Durchmarsch von Ulrike Renken und Stefan Meyer aus. Über 10:0 holten sie sich Satz eins mit 21:14. Satz 2 ging dann deutlich an den Gegner. Der dritte Durchgang wurde zu einem echten Krimi. Bei
20:18 konnten zwei Matchbälle nicht verwertet werden, und das große Zittern begann. „Zum Glück konnten aber Matchbälle für den Gegner vermieden und am Ende unter großem Jubel
mit 23:21 gewonnen werden“, so Axel Renken. (mib)

Erster Sieg auf eigenem Platz

Den ersten Heimsieg in der Punktspielserie der Qualistaffel Nord melden die A-Juniorenfußballer der JSG Gnarrenburg. Das Team setzte sich vor großer Kulisse in Findorf gegen Schlusslicht JSG Oste mit 8:1 durch. Der Gast konnte in der Anfangsphase noch mithalten. Gnarrenburg zeigte nach einem nervösen Beginn die bessere Spielanlage und war vor allem effektiv. Jendrik Renken brachte den Tabellenzweiten mit vier Treffern (6., 12., 15. u. 20., FE) auf Kurs. Den Vorsprung bauten Philipp Surmann (23.) und Jonathan Schell (26.) zur Pause
aus, ehe das heimische Offensivspiel auch durch viele Wechsel weniger schwungvoll war. Trotzdem gelangen den Hausherren durch Mika Wedekin (78., HE) und nochmals Renken (82.) zwei weitere Treffer. Das Gästetor erzielte Finn Stelling (78.). (db)

Heinsohn besorgt das 1:1

Das Topspiel in der Qualistaffel Nord zwischen den A-Juniorenteams der JSG Gnarrenburg und JSG Wörpetal endete in Findorf mit einem leistungsgerechten 1:1. Nach fünf Spielen liegt Gnarrenburg weiter zwei Punkte hinter Wörpetal.
Gnarrenburg erwischte den besseren Start und ließ durch Mika Wedekin und Jannis Elbrandt gleich zwei Großchancen aus und geriet nach 30 Minuten gegen den aufkommenden  Tabellenführer in Rückstand. Wenig später glich Jannis Heinsohn nach Zuspiel von Jendrik Renken aus.
In der zweiten Halbzeit hatte Wörpetal mehr Spielanteile und in der Schlussphase die abwehrstarke JSG Gnarrenburg mehrere Konterchancen, bei denen Elbrandt, Wedekin und Renken einen glücklichen Heimsieg verpassten. Gnarrenburgs Coaches waren mit dem Erreichten zufrieden. Es sei eine „sehr reife Leistung“ gewesen, bei der die Abwehrreihe mit Philipp Surmann, Jakob Bullwinkel, Léon Brandt und Jannis Heinsohn herausragte. (db)